Ein Traum wird wahr: Es geht nach Thailand!

Ich hab ja schon viel von Thailand gehört und selbst seit Jahren den Wunsch gehabt, endlich mal dort hin zu reisen. Eine Arbeitskollegin bzw. Freundin von mir hat dann im August von ihrem geplanten Thailand Trip erzählt und ich habe mich spontan (sowas mach ich doch eigentlich gar nicht? :)) dazu entschlossen mitzukommen!

Ihren Flug hatte sie bereits gebucht, sonst war noch alles offen. Da sie nur 10 Tage in Thailand bleiben wollte, habe ich mich dazu entschlossen, noch 5 Tage alleine zu reisen. Ob ich mir das wirklich gut überlegt hab? Ich bin ja normalerweise nicht so der Typ für Abenteuer. Aber jetzt ging es mal raus aus der Komfortzone. Dadurch konnte ich auch mal testen, ob das Alleinreisen was für mich ist.

Wie haben wir unseren Trip nach Thailand geplant?

Ich hab mich hier den Reiseplänen meiner Freundin angeschlossen. Sie hat 3 Tage in Bangkok geplant, gefolgt von einer guten Wochen auf Koh Phangan. Damit konnte ich sehr gut leben. 🙂 Für mich ging es dann noch weiter für knapp 5 Tage nach Khao Lak.

Wieso fliegt man nach Thailand während der Regenzeit?

Die Regenzeit fängt auf den Inseln wie Koh Samui, Koh Phangan und Koh Tao erst etwas später, gegen Ende September, an. Wir hatten auch in Bangkok Glück mit dem Wetter. Geregnet hat es nur einmal am vorletzten Tag auf Koh Phangan. Da wir für diesen Tag einen Kochkurs geplant haben, war das weniger schlimm. Wir konnten sonst jeden Tag am Strand liegen. Es war öfter bewölkt, aber das fanden wir total angenehm. Bei 28-30 Grad sind ein paar Wölkchen voll in Ordnung! In Khao Lak hatte ich dann leider etwas weniger Glück. Wegen dem Taifun auf den Philippinen hatte ich 2 Tage Dauerregen. Und das war kein leichter Sommerregen… Das war eher Regen von der Sorte: „Ich gehe raus und bin in wenigen Sekunden klatschnass.“ 😀 Die restliche Zeit war es aber trotzdem schön.
Generell spricht nichts dagegen, während der Regenzeit nach Thailand zu fliegen. Wir fanden es sogar sehr schön so. Es waren weniger Touristen unterwegs, die Hotels waren günstiger als sonst und das Wetter hat auch gut mitgespielt.

Wo bucht man die Flüge?

Ich hab meine Flüge direkt über Thai Airways gebucht. Die Preise auf den bekannten Portalen haben sich hier nicht groß unterschieden. Zudem war es dort super einfach ein Multistop Ticket zu buchen. Für mein Ticket von München – Bangkok (Flug 1), Bangkok – Koh Samui (Flug 2), Koh Samui – Phuket (Flug 3), Phuket – Bangkog (Flug 4) und Bangkok – München (Flug 5) hab ich insgesamt knapp 970€ gezahlt. Das waren somit auch meine höchsten Ausgaben für den Urlaub. Ich musste nur den Flug von Koh Samui nach Phuket zusätzlich bei Bangkok Airways buchen, da von Thai Airways nicht so viele inländische Zwischenstopps bei einer Buchung angeboten werden. (Falls ihr euch vegetarisch oder vegan ernährt könnt ihr das direkt bei der Buchung angeben, ich hab immer eine extra Mahlzeit bekommen (und auch noch vor allen anderen…hihi:).)
(Alles selbst bezahlt, keine Werbung)

Wo bucht man die Hotels?

Wenn man nach Thailand reist, müsste man eigentlich keine Hotels buchen. Da ich aber gern Dinge plane und nicht so der spontane Typ bin, haben wir uns für die sichere Variante mit Hotelbuchungen im Voraus entschieden. Hier haben wir auf den üblichen Portalen gesucht. Bilder und Videos von den Hotelzimmern findet ihr auf Instagram in meinen Highlights.
(Alles selbst bezahlt, keine Werbung)

Bangkok

  • Fündig geworden sind wir für Bangkok auf Secret Escapes.
    Das Akyra lag mitten auf der Sukhumvit, war richtig toll eingerichtet, sehr sauber und das Frühstück war der absolute Wahnsinn! Für drei Nächte im 5 Sterne Hotel mit Frühstück haben wir hier 192 € zu zweit bezahlt. Die Angestellten waren sehr freundlich und hilfsbereit. Toll war auch, dass wir schon um 10.00 Uhr ins Zimmer durften und nicht erst um 15.00 Uhr. Das Hotel hat eine Rooftop Bar, einen Pool und sogar einen kleinen Fitnessraum. Besonders zu empfehlen (wenn man hungrig aus dem Flugzeug steigt) sind die Garküchen in der Straße direkt vor dem Hotel. Hier habe ich das beste Pad Thai der gesamten Reise gegessen.Die Lage ist super, von dort kann man alles (auch größtenteils zu Fuß) erreichen. Es gibt viele Restaurants (Broccoli Revolution, sehr zu empfehlen für Veganer), Thai Massage Studios, Einkaufscenter und eine tolle Rooftop Bar (Octave Rooftop Bar im Marriott, bezahlbar und im 49. Stockwerk) im Umkreis. Falls ihr Bangkok besuchen wollt, kann ich euch empfehlen das am Wochenende zu tun: Am Wochenende könnt ihr den Chatuchak Markt besuchen. Das ist ein riesiger Markt, mit wirklich allem, was das Herz begehrt und den sollte man unbedingt mal gesehen haben. Auf unserer Sightseeing Liste standen sonst noch der goldene Berg, der Wat Arun, der liegenden Buddha, das Haus vom Jim Thompson, die Khao San Road (Partystraße von Bangkok), und, und, und,… Wir haben echt viel erlebt und Bangkok war unglaublich beeindruckend!

Koh Phangan

  • Das Hotel auf Koh Phangan haben wir auf booking.com gebucht.
    Wir haben uns für das Chantaramas Resort & Spa entschieden. In der engeren Auswahl war noch das Bluerama. Hier haben wir für 6 Nächte in einem wunderschönen Zimmer mit Frühstück zu zweit 400 € bezahlt. Das Hotel war in Baan Tai, circa 7 Kilometer von Thongsala entfernt und hatte für uns die perfekte Lage. Mit einem Roller (dafür haben wir für 5 Tage 32€ bezahlt, 250 Baht am Tag sind normal) konnten wir von hier aus all unsere Ziele perfekt erreichen. Das Frühstück war gut, man sollte sich aber (so verrückt das auch für uns Deutsche klingen mag) auf die warmen, thailändischen Frühstücksangebote konzentrieren. Die thailändischen Gerichte waren alle super lecker, auf das Brot und das internationale Frühstück konnten wir gut verzichten. Das Hotel Publikum war bunt gemischt, viele Paare (beliebtes Honeymoon Hotel ;)) aber auch Familien oder Freundinnen wie wir. Der Strand war wunderschön, zum Schwimmen aber nicht unbedingt geeignet. Man muss ziemlich weit reinlaufen, um wirklich schwimmen zu können. Hat uns persönlich jetzt nicht groß gestört. Der Pool war dafür groß und sehr schön! Das Hotelperson war super freundlich und sehr bemüht. Nur der Wäscheservice war etwas überteuert. Auf den muss man aber auch nicht zurückgreifen. Es gibt in Laufnähe (also wirklich nur 100m entfernt) einen Waschservice für 40 Baht (etwas mehr als 1 €). Hab ich auch gemacht und war voll okay.

Und dann ging das Abenteuer alleine weiter: Lisa allein in Khao Lak!

  • Hierfür suchte ich nach einem schönen, sicheren Hotel, mit gutem Essen und Sportangebot oder einem Fitnessstudio. Fündig geworden bin ich mit dem Robinson Club Khao Lak. Ich war früher schon oft mit meinen Eltern oder meiner Schwester im Robinson Club und wusste worauf ich mich einlasse. Die Robinson Clubs sind bisher immer super schön, sauber, sicher und deswegen meist auch etwas teurer gewesen. Hier habe ich direkt auf der Internetseite von Robinson ohne Flug gebucht und für 5 Nächte in einem unglaublichen großen und tollen Zimmer/Bungalow mit eigenem Pool inklusive Vollpension, Softdrinks, Tischwein und Bier nur 300€ bezahlt. Das Hotel war leider circa 1 1/2 Stunden vom Flughafen Phuket entfernt und der Shuttle, den ich über Tui gebucht habe, war fast so teuer wie mein Aufenthalt im Hotel. Das kann man aber auch mit einem normalen Taxi günstiger haben. Ich habe mich auch hier für die sichere Variante entschieden.
    Robinson Clubs sind allgemein dafür bekannt, dass dort viele deutsche Urlauber sind (hier waren es circa 80%). Das Essen ist dort europäisch aber sehr lecker. Es gab auch eine thailändische Ecke mit wechselnden Gerichten. Aber im Vergleich zum thailändischen Essen, das ich davor auf Koh Phangan genießen durfte, war das doch sehr europäisch gewürzt. Es war alles lecker, aber ich war froh, dass authentische Essen davor erlebt haben zu können. Die Anlage war sehr groß und weitläufig, ich (Orientierungsgenie) habe mich fast jeden Tag verlaufen (auch andere Frauen haben darüber geklagt! 😀 ) und nur zur Hälfte belegt. Animateure, sogenannte Robins, hab ich dort keine gesehen oder kennengelernt. Das war im Vergleich zu meinen bisherigen Robinson Urlauben ungewohnt, aber auch nicht schlimm.

Und was hat der ganze Spaß gekostet?

Für die Flüge habe ich, wie bereits erwähnt knapp 970€ bezahlt. Die Hotels haben in Summe 590€ gekostet. So günstig habe ich noch nie, vor allem nicht auf diesem Niveau, Urlaub gemacht. Die Hotels waren alle super schön und ich würde sofort wieder hinfahren.

Vielleicht schreibe ich noch einen genaueren Blogpost über Koh Phangan, wenn Interesse besteht. Dort gab es so viel zu sehen!

Laufen – Wie alles begann! Teil2

Von der Qual zur Passion – Das ist wohl der treffendste Satz für meine Geschichte zum Laufen!

Der Tag des Halbmarathons stand nun endlich an. Nach meinem intensiven Training hatte ich bereits leichte Hüft- und Knieschmerzen aber das schien bei meinem Laufpensum der vergangenen Wochen ganz normal zu sein. Obwohl es an dem Tag, nach wochenlangen schönen Wetter, geschüttet hat wie aus Eimern, wollte ich unbedingt an den Start gehen. Zu diesem Zeitpunkt war mein sportlicher Ehrgeiz schon geweckt. Angemeldet hatte ich mich damals mit einer Arbeitskollegin und wir sind zusammen losgelaufen. Nach ein paar Kilometern haben wir uns dann aus den Augen verloren. Die Strecke durch den englischen Garten war leider nach kürzester Zeit eine einzige Matschbahn, aber dennoch wunderschön. Das war mein erster Lauf durch den englischen Garten. Von Kilometer zu Kilometer hab ich mich durchgekämpft und bin kein einziges Mal stehen geblieben. (Was insgeheim mein persönliches Ziel war.) Die Zeit war mir damals noch völlig egal. Nach 2:04 h bin ich dann im Ziel angekommen, komplett durchgeweicht, von oben bis unten nass aber überglücklich. Ich hab’s tatsächlich geschafft. Mein erster Halbmarathon war abgehackt und ich war mächtig stolz.

Und wie ging es dann weiter?

In den Monaten und Jahren darauf bin ich immer mal wieder die Halbmarathon Distanz gelaufen. Ich habe aber auf nichts spezifisches mehr trainiert und einfach nur großen Spaß am Laufen gehabt. Vielleicht sogar genau deswegen. Pacetechnisch habe ich mich immer mehr verbessert und irgendwann angefangen meine gesamten Läufe zu tracken. Anfangs mit einer Laufuhr, die mich dann aber wegen fehlenden GPS Signal irgendwann an den Rande des Wahnsinn getrieben hat. Ende Januar 2017 hab ich mir dann die Nike + Run Club App runtergeladen und seitdem (anfangs sporadisch, jetzt konsequent) meine Läufe nur noch damit getrackt. Die App ist kostenlos und funktioniert gut. Man kann dort verschieden Trophäen sammeln und bei verschiedenen „Laufevents“ wie dem Sunday Runday teilnehmen. Im Jahr 2017 bin ich dann insgesamt circa 2200 Kilometer gelaufen, davon 9 mal die Halbmarathon Distanz. Meine durchschnittliche Pace lag beispielsweise im Juni 2017 bei circa 5:50 oder 6:00 Minuten pro Kilometer. So schnell wie jetzt war ich also noch nicht immer!

Und dann stand der zweite offizielle Halbmarathon an

Das Ganze kam dann etwas plötzlich! 😀 Ich hatte schon lang überlegt, nochmal beim Stadtlauf (meinem ersten Halbmarathon) mitzulaufen, allein um herauszufinden, ob ich mich wirklich verbessert habe. Zu diesem Zeitpunkt habe ich schon ein paar Intervallläufe gemacht und wollte wissen, wie gut ich unter Adrenalin laufen kann. Eine Woche vor dem Stadtlauf hab ich dann auf Instagram einen Startplatz gewonnen und damit war es entschieden. Ich gehe wieder an den Start! Ich war motiviert, gut trainiert und hatte große Lust! Leider hat es auch an diesem Tag wieder sehr nach Regen ausgesehen und der Wetterbericht lies stark zu wünschen übrig. Die ersten 11 Kilometer bin ich in Begleitung von Jan gelaufen, (wir hatten uns über den gewonnenen Startplatz im selben Team gefunden und ausgemacht, dass wir zusammen laufen werden) . Leider hat sich Jan dann von mir verabschiedet und wurde durch Cindy abgelöst. Über die nächsten Kilometer haben wir uns dann wieder aus den Augen verloren. Ich hatte jetzt schon das Gefühl, dass es richtig gut für mich läuft. Auf die Zeit habe ich während dem ganzen Lauf nicht geachtet. Ich bin auch bei diesem Lauf nicht einmal stehen geblieben. Auf dem letzten Kilometer hatte ich das Gefühl, ich kann nicht mehr. Ich war mittlerweile wieder klatschnass und ausgepowert. Zum Glück kam dann die liebe Cindy wieder, die mich bis ins Ziel gepusht hat. Der gemeinsame Zieleinlauf war mein persönliches Highlight.

Und dann im Ziel angekommen: die größte Überraschung!

Ich bin gerade nicht nur meine persönliche Bestzeit gelaufen. Ich war sogar ganze 20 Minuten schneller als bei meinem letzten Stadtlauf. Darauf war ich so stolz und konnte es gar nicht fassen. Den Lauf werde ich so schnell nicht vergessen. Dieser war, vor allem durch meine tollen Begleitungen und der super Stimmung beim Lauf einer meiner schönsten Läufe, an die ich mich erinnern kann.

Und wie kam es dann zur Wende bei der Pace?

Ich lese so oft auf Instagram, dass ich ja so schnell bin. Das bin ich aber erst seit circa einem halben Jahr. Wie bereits erwähnt bin ich jahrelang eine 5:50-6:10’er Pace gelaufen, je nach Verfassung. Die Verbesserung kam meiner Meinung nach vor allem dadurch, dass ich letztes Jahr im Juli mit (sinnvollem) Krafttraining angefangen hab. Zum anderen hat ein Gespräch mit dem Freund von meiner Schwester zu einem wirklichen Umdenken geführt. Er hat mich darauf hingewiesen, dass ich meine Laufzeit auch sinnvoller nutzen kann und mal Gas geben soll. Und seitdem geb ich Gas! 😀 Glaubt mir, schneller zu laufen beginnt im Kopf. Man muss einfach mal einen Schritt raus aus der Komfortzone machen und sich selbst pushen. Wenn ich das kann, dann könnt ihr das auch. Alles beginnt beim Laufen im Kopf.

Laufen – Wie alles begann! Teil1

Von der Qual zur Passion – Das ist wohl der treffendste Satz für meine Geschichte zum Laufen!

Meine Laufgeschichte begann vor circa 10 Jahren, als ich wieder einmal faul und unmotiviert zuhause auf dem Sofa lag und meine Eltern und Schwester zu ihrer wöchentlichen Jogging Runde aufgebrochen sind. „Jetzt komm doch mal mit!“, „Ein bisschen Bewegung schadet auch dir nicht!“ und ähnliche Sätze sind dabei jedes Wochenende aufs Neue gefallen. Aber selbst das hat nichts geholfen, ich konnte mich einfach nicht motivieren. Der Sportunterricht war für mich ein Graus, Laufen gar nicht mein Ding und generell war ich kein großer Freund von Bewegung! Am liebsten hätte ich mich auch damals noch im Kinderwagen oder Buggy rumschieben lassen. Das war eine gute Zeit früher! 😀

Doch irgendwann ist die Pubertät zu Ende und der „Babyspeck“ noch da

Nach jahrelangem Nichtstun (ich war früher damit gesegnet auch ohne Bewegung drei Teller Pasta essen zu können und richtig schön schlank zu bleiben) kam dann zum Ende der Pubertät auf einmal die Wende. Ich konnte plötzlich nicht mehr große Mengen essen, ohne die Auswirkungen live mitzuerleben. 😀 Gemein, dass das jahrelang so gut geklappt hat. Irgendwann hört leider jeder mal auf zu wachsen. Deswegen musste irgendwas unternommen werden, damit ich mich wieder wohl in meiner Haut fühle. Dazu muss ich an dieser Stelle sagen, dass ich nie dick war. Ich war  einfach ein bisschen moppelig aber immer noch davon entfernt übergewichtig zu sein. Neben diversen Diäten, die ich damals leider angefangen hab zu machen, hat sich langsam der Gedanke herauskristallisiert, dass ich vielleicht doch dem Sport eine Chance geben muss.

Und nun? Muss ich jetzt wirklich anfangen Sport zu machen?

Nachdem ich meine Eltern und meine Schwester, die immer fleißig waren, jahrelang aus der Komfortzone vom Sofa beobachten durfte, wie sie sich abrackerten, habe ich mich dann an einem Nachmittag mal dazu entschlossen, sie zu begleiten. Nach ein paar Metern dachte ich, dass ich jetzt sofort sterben werde. Ich habe mich mit ihnen, abwechselnd gehend und laufend, wieder nach circa 3km nach Hause geschleppt und mir geschworen, dass ich das nie wieder mache! Irgendwie hab ich mich trotzdem besser und glücklicher danach gefühlt, als davor. Deswegen stand dann das nächste Wochenende drauf wieder ein kleines Ründchen an und so ging das dann die nächsten Wochen weiter. Ich habe versucht meine Gehstrecken zu verringern und meine Laufstrecken langsam zu verlängern. Laufen ist ein unglaublich dankbarer Sport und ihr könnt dabei zusehen, wie schnell ihr euch verbessert. Das Laufen entwickelte sich langsam zu meinem Ausgleich und hat mir immer mehr Spaß gemacht. Die Distanzen wurden länger, ich wurde schneller und die Kondition verbesserte sich von Lauf zu Lauf. Ich bin dann jahrelang gemütlich in der Gegend herumgelaufen und hab mich super gut dabei gefühlt. Von einem Lauf pro Woche habe ich mich bis zu diesem Zeitpunkt auf 4-5 Läufe mit je 5 bis 8km gesteigert. Irgendwann, nachdem ich dann 2013/2014 in Costa Rica bei diversen Läufen teilgenommen hab und es mir richtig Spaß gemacht hat, hatte ich dann den großen Wunsch einen Halbmarathon zu laufen.

Halbmarathon? Du? Laufend?? Du bist doch so unsportlich!

Das waren ein paar der Kommentare, die ich von „Freunden“ erhalten habe, nachdem ich, zurück in Deutschland, beschlossen hab das Projekt Halbmarathon zu starten. Ich habe auf diversen Internetseiten gelesen, dass man sich darauf ordentlich vorbereiten muss und dann gings auch schon los. Im März habe ich dann angefangen meine Distanzen von Woche zu Woche zu steigern. Einmal pro Woche stand ein Longrun an. Mit der Vorbereitung habe ich es sehr genau genommen und bin auch schon mehrmals davor die komplette Strecke und sogar noch etwas weiter gelaufen. Mit Intervalllaufen hatte ich es damals noch nicht so, das war einfach nicht mein Ding. Da kam mein faules Ich wieder durch, diese Läufe waren mir einfach zu anstrengend! 😀
Ich wollte diesen Halbmarathon aber einfach unbedingt schaffen, obwohl ich zu diesem Zeitpunkt leider wieder richtige Gewichtsprobleme hatte. Zu diesem Zeitpunkt war der sportliche Ehrgeiz in mir schon geweckt. Und dann stand der große Tag an: der 29.07.2014!

Es hat geschüttet wie aus Eimern und den ganzen Tag war keine Besserung in Sicht. Weil ich damals noch am Ammersee gewohnt habe, hat mich an diesem Morgen meine Mama nach München gefahren. Ob ich das bei diesen Bedingungen wirklich schaffen kann, wusste ich selbst nicht so genau. An den Start gehen wollte ich trotzdem unbedingt,…

Fortsetzung folgt.

 

Kichererbsen Curry – eine proteinreiche Curry Variante!

[Beitrag enthält Werbung, unbezahlt ] Ich kann es kaum glauben, aber ich hab kein einziges Curry Rezept auf meinem Blog! Deswegen wurd es jetzt höchste Zeit diesen Status zu ändern.
Gestern gab’s bei mir, trotz der Hitze in Deutschland, ein scharfes Curry. Das geht nämlich immer oder? Genauer gesagt gab es ein feines Kichererbsen Curry mit bunten Gemüse zum Abendessen!

War zwar nicht die klügste Idee bei den Temperaturen auch noch etwas scharfes zu kochen, aber gut wars!🔥😄

Curry

Ich hab ein Kichererbsen Curry mit Reishunger Basmati und meinem neuen Just Spices Kichererbsen Curry Gewürz gemacht.😍 Als Soße hab ich, ans Wetter angepasst, eine light Curry Variante gemacht und auf Kokosmilch verzichtet. Die war mir bei diesen Temperaturen doch etwas zu mächtig, obwohl ich nicht zu den Leuten zähle, die mit einem verringerten Appetit im Sommer gesegnet sind! 😀 #teamalwayshungry Stattdessen habe ich die Alpro Soja Light Cuisine verwendet und wie gesagt das Kichererbsen Curry Gewürz von Just Spices. Da im Gewürz selbst auch gemahlene Kichererbsen enthalten sind, wird die Soße auch ohne Kokosmilch cremig und richtig lecker. Bei der Wahl des Gemüses könnt ihr eurer Fantasie freien Lauf lassen.

Kleiner Tipp, große Wirkung!

Ich verwende gern Gemüse, das sich gut scharf anbraten lässt und knackig bleibt, auch wenn man es in der fertigen Soße aufkocht. Generell mach ich es bei Curry und Wok gerichten immer so, dass ich die einzelnen Gemüsesorten separat und scharf in Sesamöl anbrate und erst kurz vor dem Anrichten einmal kurz in der Soße aufkoche. Das dauert zwar minimal länger, als das ganze Gemüse auf einmal anzubraten, aber dadurch wird das Gemüse schön gleichmäßig angebraten und bleibt schön knackig! Es gibt nichts schlimmeres als weiches Gemüse im Curry oder?

Kichererbsen Curry

Und wie bereitet man ein Kichererbsen Curry zu?

Ich hab dafür das Gemüse in Sesamöl angebraten und mit dem Curry, Salz und Pfeffer gewürzt. Dazu gab’s noch Tofuwürfel und Basmati. Ich finde einfach, dass der Basmati Reis immer noch am besten zu Curry passt.  Der Bio Basmati aus Indien von Reishunger ist hier mein Favorit! Mit allwomencancook10 bekommt ihr bei Reishunger 10% Rabatt auf eure Bestellung.

So nun kommen wir aber endlich zum Rezept! 🙂

Kichererbsen Curry

Hier findest du mein Rezept für ein veganes Kichererbsen Curry mit bunten Gemüse und Tofu!

Keyword Kichererbsen Curry, Thaicurry, vegan, veganes Curry
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Arbeitszeit 30 Minuten
Portionen 2

Zutaten

  • 100 g Basmati
  • 1 Packung Tofu
  • 1/2 Brokkoli
  • 1/2 Glas Kichererbsen
  • 1 kleine Zucchini
  • 1 große Karotte
  • 1 Handvoll Babyspinat
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1/2 Packung Alpro Light Soja Cuisine Alternativ Kokosmilch
  • 1 Teelöffel Curry Paste
  • Gewürze
  • Sesamöl
  • Ingwer

Anleitungen

  1. Dein Reis nach Packungsanleitung kochen. In der Zwischenzeit das Gemüse schneiden und den Tofu würfeln.
    Gemüse einzeln scharf in Sesamöl anbraten. Mit Curry, Salz und Pfeffer würzen.

  2. Tofu in Sesamöl mit Ingwer anbraten und würzen. Kichererbsen dazu geben und mit Soja Sauce ablöschen.

  3. Zwiebel würfeln und in Sesamöl anbraten. Einen Löffel Curry Paste dazugeben, anbraten und mit Soja Cuisine oder Kokosmilch ablöschen. Ggfs. etwas Wasser dazugeben. Mit Salz, Pfeffer, Kichererbsen Curry oder anderen Gewürzen und einem Schuss Soja Sauce abschmecken. Gemüse, Babyspinat und Tofu dazugeben und aufkochen lassen. Mit Sesam bestreuen, mit Reis servieren und genießen.

 

Zucker – Teil 1 basische Ernährung

[Beitrag enthält Werbung, da Marken zu sehen und Verlinkungen enthalten ] Da ich euch gern mehr über die basische Ernährung und meine Erkenntnise von den Ernährungsseminaren beim Heilfasten erzählen möchte, mach ich heute mal den Anfang mit einem Blogpost über Zucker! Und da kommen wir gleich zur zentralen Frage:

Ist Zucker ungesund?
zucker alternativen

Herkömmlicher, weißer Zucker wäre an sich in geringen Mengen gar nicht so ungesund. Dieser wird aus der Zuckerrübe gewonnen und ist gut für den Menschen verträglich. Jedoch hat sich an der Verarbeitung einiges geändert. Früher wurden beispielsweise 20 Kilogram Zuckerrüben für ein Kilogramm Zucker benötigt. Heute reichen dafür acht Kilogramm Rüben aus. (Quelle: Südzucker)
Der Zucker wird raffiniert, d.h. chemisch behandelt. Durch die Raffination wird der braune Rohzucker entfärbt. Dabei wird, durch wiederholtes Auflösen, Filtrieren, Auskristallisieren und Zentrifugieren (Quelle: chemie.de), Kristallzucker gewonnen. Dadurch gehen die enthaltenen Mineralien, Ballaststoffe und Vitamine komplett verloren und übrig bleiben reine Kohlenhydrate.

Was passiert beim Verzehr von Haushaltszucker?

Beim Verzehr von Haushaltszucker/Kristallzucker benötigt der Körper Vitalstoffe, um diesen zu verarbeiten. Die Hilfsstoffe dafür wären in der ursprünglichen Form der Zuckerrübe enthalten. Beim Industriezucker fehlen sie durch die Raffination jedoch. Deshalb bedient sich der Körper an den vorhandenen, körpereigenen Mineralstoffen und Vitaminvorräten. Und das klingt doch gar nicht mal so gut oder?

Auch der in Deutschland so beliebte Fruchtzucker, (weil Früche sind doch gesund!? 🙂 ),  gehört zu den Einfachzuckern/ Monosacchariden. Diese gelangen, weil die Aufspaltung wenig komplex ist, schneller ins Blut und sind deshalb wichtig zur schnellen Energiegewinnung. Für den Abbau normaler Fructosemengen ist der menschliche Körper geeignet. Da mittlerweile zahlreiche Lebensmittel und Getränke zusätzlich mit großen Mengen an Fructose gesüßt werden, kann der übermäßige Verzehr zu gesundheitlichen Problemen, vor allem im Darm, führen. (Mehr dazu kannst du hier nachlesen: Zentrum der Gesundheit)

Ob man sich für den Verzehr von künstlich hergestellten Süßstoffen entscheidet, die zwar meist kalorienfrei oder -arm sind, muss man selbst wissen. Ich habe auch gerne, vor allem wegen der starken Süßungskraft, Flav Drops und Pulver verwendet. Auf diese versuche ist aber auch, wegen der künstlichen Herstellung, zu verzichten.

Und welche Alternativen gibt es?

In der basischen Ernährung wird mit unraffinierten und mineralstoffreicheren Zucker-Alternativen wie Kokosblütenzucker, Erythrit, Reissirup, Dattelsüße oder Zuckerrohrmelasse gesüßt. Durch diese steigt, da sie sogenannte langkettige Mehrfachzucker/Polysacchariden sind, (auch im Vergleich zu herkömmlichen Zucker und v.a. Fruchtzucker) der Blutzuckerspiegel weniger schnell an. Sie sind besser vom Körper verarbeitbar und verträglicher.

zuckeralternativen

Ich persönlich süße mittlerweile am liebsten mit Kokosblütenzucker (zB von Nu3– Werbung) oder Reissirup (am liebsten mit dem von Reishunger ♥️- Werbung) , da er für sämtlichen Unverträglichkeiten geeignet ist (enthält weder Gluten, noch Fructose oder Histamine). Der Reissirup ist etwas weniger süß als herkömmlicher Zucker und hat eine leichte Karamell Note. In geringen Mengen scheint er sogar für Diabetiker geeignet zu sein! Wie du den Reissirup einsetzen kannst, siehst du z.B. hier! 🙂

Wie süßt ihr? Achtet ihr sehr auf euren Zuckerkonsum? Mir wurde beim Heilfasten erstmal bewusst, wie viel Zucker wir unbewusst z.B. durch den Konsum von verarbeiteten Lebensmitteln oder (bei mir auch viel) durch Obst zu uns nehmen! In Deutschland liegt der jährliche Pro-Kopf Zuckerverbrauch bei 35kg, das entspricht circa 30 Würfeln Zucker am Tag! Erschreckend oder?

Ich übernehme keine Gewähr für die Richtigkeit der Informationen. Die Informationen stammen aus dem Ernährungsseminar sowie eigener Recherche. Für die Platzierung der Produkte wurde ich nicht bezahlt, diese verwende ich aus eigener Überzeugung. 

[Enthält Werbung /persönliche Empfehlung, kein gesponserter Content] „Spinnst du jetzt völlig?!“ „Eine Fastenkur? Wieso denn das?“ „Für eine Fastenkur bist du doch viel zu jung!“ Diese und viele ähnliche Reaktionen habe ich auf meinen Entschluss, eine Fastenkur zu machen, erhalten. Aber wisst ihr was? Das war die beste Entscheidung seit langem! 🙂

Wieso mache ich eine Fastenkur?

Bei mir hatte das diverse Gründe, vor allem aber gesundheitliche. Die letzten Jahre waren durch Bachelor Studium, Beruf, Nebenjobs und mein berufsbegleitendes Masterstudium stressgeprägt. Der Stress hat langsam aber sicher seine Spuren hinterlassen und ich habe für mich beschlossen, dass es so nicht weitergehen soll. Zudem habe ich, trotz dem vielen Sport, Probleme mein Gewicht zu halten und immer wieder mit Wassereinlagerungen zu kämpfen. Da die Schulmedizin auf diesem Gebiet nicht gerade eine große Hilfe ist, bzw. für mich die Einnahme von irgendwelchen Tabletten ohne einen handfesten Grund, keine Option ist, habe ich mich für das Heilfasten entschieden. Ich wollte schon lang mal ausprobieren, wie es ist eine Woche komplett für mich zu haben. Ich habe mir von dieser Woche Entspannung, Ruhe, ein bisschen Selbstfindung und eine körperlichen und geistigen Reset erhofft. Zu viele Erwartungen? Ich denke nicht, denn meine Erwartungen wurden sogar übertroffen! 🙂Ausblick Wanderung

Was für eine Fastenkur habe ich gemacht?

Ich habe mich für eine 6-tägige Fastenkur entschieden, bei der das Heilfasten mit einer Darmkur kombiniert wurde. Genauer gesagt war das eine:
Ayurvedisch-hawaiianische Darm-Kur (Regenerationsprozess nach den Prinzipien der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und der 5-Elemente-Lehre)

Sie wirkt zum Beispiel unterstützend bei:

  • Säuren – Basen Ausgleich
  • Abnehmen
  • Candida
  • Entgiftung und Entschlackung
  • Müdigkeit und Frieren
  • Burnout,…

Und bevor jetzt gleich die erste Empörung losgeht, ich weiß, dass sich der Körper (vor allem das Säure Basen Verhältnis) selbst ausgleichen kann. Ich habe in dieser Woche gelernt, dass man gewisse Tipps und Tricks bei der Ernährung anwenden kann, um diesen Ausgleich dem Körper einfacher zu machen. Es sind nämlich ziemlich viele Lebensmittel sauer, obwohl man denkt sie wären basisch (bestes Beispiel: viele vermeintlich basische Gemüse- und Obstsorten sind sauer). Ein ausführlicher Blogpost zur basischen Ernährung wird noch kommen. 🙂

Wie war die Kur aufgebaut?

Der Tag ging jeden Morgen um 8:00 Uhr mit 30-45 Minuten Yoga und Dehnübungen los. Das waren fordernde aber keine anstrengenden Übungen, um den Kreislauf etwas hochzufahren. Danach gab es einen Liter Salzwasser und zwei Liter Süßwasser. Für viele war das Salzwasser ein Problem, für mich eher weniger. Ich trinke auch so sehr viel und mir fiel es nicht schwer, das salzige Zeug runterzubekommen. Welchen Effekt das hatte, kann man sich ja im Rahmen einer Darmkur denken. 🙂

Um 10:30 Uhr gab es dann die erste Formula. Durch die Formula werden die Hinterlassenschaften und Schlacken der letzten Jahre in den Darmzotten gelöst. Das Salzwasser kann man sich also als Spülung, die Formula als Reinigungsbürste vorstellen.

Um 11:00 Uhr ging dann der erste Vortrag des Tages zur basischen Ernährung/ der 5 Elemente Lehre los. Die Vorträge waren super interessant und sehr lehrreich. Ich habe viele neue Dinge gelernt und Inspirationen für die kommenden Wochen gesammelt. Ihr könnt euch auf ein paar neue Rezepte freuen! 🙂

Nach dem Vortrag gab es dann um circa 12:30 Uhr die nächste Formula. Dann hatten wir bis zum nächsten Tageshighlight, der Brühe um 15:30 Uhr, Freizeit. Ich bin in dieser Zeit viel spazieren gegangen. Das ging auch ohne Essen und man muss dazu sagen, wir waren mitten auf einem Berg. Nach der Powersuppe (eine klare Gemüsebrühe) hatten wir nochmal Freizeit bis zur nächsten Formula um 18:30 Uhr und dem anschließenden Vortrag. In der Freizeit konnte man tun worauf man Lust hatte. Ich habe mir beispielsweise eine Massage gebucht, war viel Spazieren oder habe einfach nur die Sonne und die schöne Landschaft genossen. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie entspannend dieser Ausblick war.

Ist es schwierig eine solche Kur durchzuziehen?

Ich hatte ehrlich gesagt einen ziemlichen Respekt vor der Kur. Ich habe noch nie (außer mal krankheitsbedingt) länger als zwei Tage nichts gegessen. Für mich, ein Mensch, dessen halbes (oder seien wir mal ehrlich fast das ganze) Leben, sich nur ums Essen dreht, mal eine komplett neue Erfahrung. Abgesehen davon, dass es nichts zu essen gab, war es für mich im Voraus fast schlimmer, eine Woche lang keinen Sport treiben zu können.
Meine Ängste waren jedoch völlig unbegründet: Ich hatte zu keinem Zeitpunkt der Fastenkur das Gefühl, dass ich sofort aufhören muss. Klar zu so einer Kur gehört auch Disziplin und Durchhaltevermögen, aber ich denke, wenn man es will, kann jeder mal fünf Tage ohne Essen durchhalten. Ich finde es immer noch ganz unglaublich, wie leistungsfähig der Körper auch ohne Nahrung ist. Ich war konzentriert bei den Vorträgen, hab mir viel weniger Gedanken über das Essen gemacht und war komplett entspannt in der ganzen Zeit. Der Sport hat mir in dieser Woche gar nicht gefehlt. Die Pause hat mir für den Körper und Geist einfach nur gut getan. Zudem hatte ich in der kompletten Woche keine körperlichen Beschwerden, weder Kopfweh, noch Bauchschmerzen oder sonstiges. Außer einem kleinen Magenknurren hier und da, kann ich einfach nichts negatives berichten. Man konnte richtig beobachten, wie meine Haut von Tag zu Tag besser wurde. Und somit kommen wir auch schon zu dem für euch wahrscheinlich wichtigsten Punkt.

Was hat mir die Kur gebracht?

So viele Punkte, das ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll.
– Mal ganz sachlich betrachtet: Super viele neue Erkenntnisse zum Thema Ernährung. Jörg Krebber ist hier ein absoluter Experte auf seinem Gebiet. Mir wurde wieder bewusst, wie viel man über die Ernährung bewirken kann – Stichwort: du bist, was du isst. Ich habe in der letzten Woche so viel über Ernährung und über mich gelernt und dafür bin ich einfach nur dankbar. Vor allem aber, dass es unglaublich wichtig ist auf die Qualität der Lebensmittel zu achten.

– Körperlicher und geistiger Reset Angefangen mit Yoga am Morgen, vielen Gesprächen in der Freizeit, der traumhafte Ausblick, die netten Menschen,… das alles waren Dinge, die es mir leicht gemacht haben, komplett durchatmen zu können. Sich keine Gedanken über Essen oder den Sport, die Planung des Tagesablaufes oder ähnliches machen zu müssen, war für mich genau das Richtige. So gern ich auch auf Instagram aktiv bin, hat mir die Woche mit täglich maximal einer Stunde am Handy sehr gutgetan. Im Nachhinein kann ich sagen, dass das Internet dort glücklicherweise eine Katastrophe war. Dadurch hatte ich so viel Zeit für mich, wie schon lange nicht mehr. Ich bin ewig einfach nur dagesessen und hab in das Tal geschaut. Wann habt ihr das das letzte Mal gemacht? 🙂 Ich schon Jahre nicht mehr!

Aber bei so einem Ausblick fällt das Entspannen auch nicht schwer oder?

Ausblick Biohotel Grafenast

– Umgang mit Stress Hier war unser Mantra der Woche: „Scheiß egal!“ Denn Stress ist einer der gefährlichsten Einflussfaktoren auf die Gesundheit. Zu oft ertappe ich mich dabei, wegen einer Banalität völlig in Panik zu geraten. Ob in der Arbeit, beim Sport oder auch auf Instagram, ich will immer und überall 100% geben. Jetzt musste ich einsehen, dass zu viel Ehrgeiz im Leben meistens nichts bringt. Man geht kaputt daran, schadet sich körperlich, geistig und auch gesundheitlich. Mir wurde dort auch bewusst (gemacht 😀 ), dass mein morgendliches Vollgas Sportprogramm in den letzten Jahren nach maximal 5 Stunden Schlaf, meinem Körper wohl mehr Stress als Freude bereitet hat. Deswegen werde ich mein Programm in den nächsten Wochen etwas zurückfahren und mich mehr auf mein Körpergefühl konzentrieren.

Entschlackung Wie oben schon beschrieben habe ich seit Jahren mit Wassereinlagerungen zu kämpfen. Ich habe von Tag zu Tag gemerkt wie diese besser geworden sind und fühle mich insgesamt jetzt schon straffer und weniger „aufgeschwemmt“ als davor. Die Fastenkur soll hier vor allem (durch die richtige Ernährung) in den nächsten Wochen noch stärker nachwirken, als sie es in dieser Woche eh schon getan hat. Ich bin gespannt und werde euch weiterhin auf dem Laufenden halten.

Fazit

Ich kann so eine Kur wirklich jedem nur empfehlen. Man kann dafür weder zu jung, noch zu alt sein. Ein paar Tage ohne Essen hält jeder durch, der es will. 🙂 Vor allem in unserem hektischen Alltag tut es gut, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und einfach mal runterzukommen. Mich persönlich hat diese Fastenkur einfach nur glücklich gemacht und ich würde sie jederzeit wiederholen! 🙂

Bemerkung: Die Fastenkur habe ich mir komplett selbst bezahlt. Weder an der Kur, noch an den Hotelkosten war ein Kooperationspartner beteiligt. Da ich schon viele Nachfragen auf Instagram dazu bekommen habe, sind hier die Kontaktinfos:

Heilfasten & Darmkur über Jörg Krebber
Biohotel Grafenast in Pill

[Enthält Werbung/Affiliate Links ] Entschuldigt meine kurze Abwesenheit hier, die letzten Wochen habe ich leider einfach keine Zeit gefunden, einen Blogpost zuschreiben. Jetzt, nach der Fibo am letzten Wochenende, melde ich mich endlich wieder hochmotiviert und in Schreibelaune zurück! 🙂 Und das mit einem für euch hoffentlich spannenden Post:

Es geht heute nämlich um meine Foto Ausrüstung!

Auf Instagram werde ich nämlich sehr oft gefragt, welche Ausrüstung ich für meine Fotos benutze!
Nur als kleine Info vorab: Ich bin auf diesem Themengebiet kein Profi und der ganze Zauber rund um allwomencancook ist manchmal (vor allem was die Fotografie betrifft) mehr Glückssache als wirkliches Können. 😀 Trotzdem haben auch mir ein paar Tipps zur Foto Ausrüstung anderer Blogger geholfen!

Aber wie kam es eigentlich zu meinem Instagram Account?

Ich habe im August 2017 angefangen regelmäßig Bilder von meinem Essen zu machen und diese auf Instagram zu posten. Meinen Account bzw. den Namen gibt es schon seit 2014 und ist während meiner Zeit in Costa Rica entstanden. Damals hatte ich aber einfach keine Zeit diesen wirklich aktiv zu nutzen und hab nur selten Bilder von allen möglichen Dingen gepostet.

Die aktive Nutzung fing dann damit an, dass ich im Juli 2017 meine Masterarbeit abgegeben hatte. Der ganze Stress, der sich während 1 ½ Jahren mit einem berufsbegleitenden Studium aufgestaut hatte, viel von mir ab und ich wurde erstmal richtig krank. Angefangen hat es mit einer harmlosen Mandelentzündung, die sich dann komplett einmal über meinen Körper verteilt hat. Weil man trotzdem etwas essen muss, wenn man wochenlang krankgeschrieben ist und man viel Zeit hat, habe ich auf einmal Gefallen daran gefunden, mein Essen schön anzurichten. Und nach Abschluss des Studiums hab ich dringend ein neues Hobby gebraucht. Denn was macht man auf einmal mit so viel Freizeit? 🙂

Das hier sind ein paar meiner Anfangsbilder, die fand ich damals toll und war sogar richtig stolz drauf… Heute würde ich sie wahrscheinlich nicht mehr so stolz herzeigen! 😀 Auch bei der Fotografie/Dekorieren/Bearbeiten/Avocado Rosen basteln ist es wie bei allen Dingen im Leben: Übung macht den Meister!

         
Die Bilder sind damals meistens auf meinem Balkon mit meinem IPhone entstanden. Ohne Hilfsmittel, ohne Kamera und ohne Plan! Das Omelette hier war dann mein erstes Repost Bild bei Just Spices, man war ich stolz! 😀
Nach und nach habe ich mich, vor allem dank Ronjas Account, immer mehr mit Fotografie, Belichtung und Bildbearbeitung beschäftigt und meine Liebe zur Fotografie entdeckt.

Das erste Problem, vor dem ich dann stand, war, dass der Herbst langsam aber sicher kam und ich zunehmend auch Bilder von meinem Abendessen gemacht habe. Das Licht wurde immer schlechter und mir wurde es langsam zu kalt, Bilder draußen zu machen! 🙂
Daraufhin stand mein erster Kauf zur Professionalisierung meiner Bilder an:

Eine Tageslichtlampe!

Diese Lampe hab ich bei der lieben Ronja entdeckt und bin einfach nur begeistert. Das Licht wirkt natürlich, hell und macht sehr schöne Farben auf den Bildern. Und ihr merkt: Das mit den Avocado Rosen hab ich schon länger für micht endeckt!! 😀
Hier noch ein direkter Vergleich vorher und nachher. Dazu muss man sagen das auf Bild 1 jedoch ziemlich gute Lichtverhältnisse herrschten.

    

Und es kam die Softbox dazu!

Mein zweiter Kauf eine Softbox, war direkt mit dem dem Kauf der Lampe verbunden, denn diese musste ja noch irgendwo hineingedreht werden. Teil eins der Foto Ausrüstung war somit schon mal gekauft!
Tipp für die Sparfüchse: Die hier mitgelieferte Lampe reicht für den Anfang auch aus, das Licht von der bereits genannten Lampe ist aber definitiv besser. Auf lange Sicht kann ich die teurere Lampe auf jeden Fall empfehlen. Ich benutze sie seit September 2017 und sie funktioniert noch super gut!

Damit war die Sache mit dem Licht schon mal geregelt und ich konnte meine Bilder endlich wieder im Warmen machen! 🙂

Und langsam wurde es spannend: Die Kamera!

Die Basics meiner Foto Ausrüstung waren somit da, jetzt ging es ans Eingemachte! Ich kann hier nur aus der eigenen Erfahrung sprechen und ich kenne mich bei Kameras viel zu wenig aus, um euch gut beraten zu können. Ich selbst habe mir Rat bei dem Freund von meiner Schwester geholt.
Er hat mir die Sony Alpha 5000 empfohlen.
Die genaue Beschreibung lautet: Sony Alpha 5000 Systemkamera (Full HD, 20 Megapixel, Exmor APS-C HD CMOS Sensor, 7,6 cm (3 Zoll) Schwenkdisplay) inkl. SEL-P1650 Objektiv
An dem Tag, an dem ich sie mir bestellt habe, war sie auf 350€ reduziert (anstatt 500€). Also wenn das kein Zeichen war?! 🙂 Sie ist super einfach zu bedienen, die Bilder können innerhalb von Sekunden direkt per Wlan auf das Handy/den Laptop versendet werden und die Qualität der Bilder ist super!

Und für die Selfiequeens und –Kings unter uns: „Selbstporträts ganz unkompliziert! Dank des um 180° neigbaren LC-Display ist es besonders einfach den passenden Aufnahmewinkel für Sie und Ihre Freunde zu finden.“ 🙂 (Quelle: Amazon)
Die Kamera ist sehr gut geeignet für Nahaufnahmen und ich bin sehr zufrieden damit. Ich habe aber schon gehört, dass sie für Urlaubsbilder nicht unbedingt empfohlen wird ist, da die Qualität in die Ferne leicht abnimmt. Kann das so aber nicht bestätigen, finde die Kamera macht auch auf die Weite gute Bilder. Zudem ist das Handling super einfach! Wenn ich damit gut zurechtkomme, kann man die Kamera sozusagen als idiotensicher deklarieren! 😀

Nachdem ich dann etwa ein halbes Jahr mit dem mitgelieferten Objektiv fotografiert habe, habe ich mir im Januar gedacht, es ist Zeit den nächsten Schritt zu gehen. Das Weihnachtsgeld musste ja sinnvoll investiert werden.

Das neue Objektiv wurde gekauft!

Auch hier habe ich mir wieder Hilfe bei dem Freund von meiner Schwester und auf Instagram geholt. Ich habe verglichen, welche Objektive andere Foodies auf Instagram verwenden und letztendlich habe ich dann immer wieder das hier entdeckt:
Sigma 30mm F1,4 DC DN Objektiv (Filtergewinde 52mm) für Sony-E Objektivbajonett
Und was soll ich sagen? Ich liebe es! Jeder investierte Euro hat sich einfach nur gelohnt und ich finde man sieht hier wieder einen extremen Unterschied:

     

So viel zu meinen Basics rund ums Thema Foto Ausrüstung. Ich hoffe ich konnte euch damit weiterhelfen und einige Fragen beantworten. Ich werde diesen Blogpost versuchen aktuell zu halten und bei Neukäufen den Beitrag erweitern! 🙂

Und es gibt ein kleines Update!

Ein neues Objektiv hat es zu mir nach Hause geschafft, genauso wie ein neues Stativ!

Das Stativ ist super praktisch und hilft dabei, verwacklungsfreie Bilder zu schießen. Ich fotografiere aber meine Bilder aus der Vogelperspektive immer noch ohne Stativ. Das gibt mein Anfängerstativ leider nicht her. Hier geht’s zum Stativ. Das ist ein kostengünstiges Exemplar und für Anfänger und Fortgeschrittene Foodies definitiv geeignet.

Und zum neuen Objektiv gehts hier entlang. Ich muss wieder sagen: Ich liebe es und jeder investiere Euro hat sich gelohnt! 😀 Vor allem Nahaufnahmen gelingen mit dem Objektiv sehr gut, man ist sozusagen „näher dran“. 🙂  Das liegt an der Brennweite, denn diese gibt an, wie groß der Bildauschnitt ist. Eine kleinere Brennweite (z.B. wie bei meinem vorherigen Objektiv 30mm) zeigt einen größeren Bildauschnitt. Eine größere Brennweite (z.B. 50mm) zeigt einen kleineren Bildauschnitt.
Das Objektiv ist ein Sony SEL-50F18F Standard Objektiv (Festbrennweite, 50 mm, F1.8, Vollformat, Geeignet für A7, A6000, A5100, A5000 und Nex Serien, E-Mount) Schwarz

Curry

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

INFO: Der Blogpost enthält Werbung, da Marken genannt werden. Alle Produkte habe ich mir selbst gekauft. Lediglich die verwendeten Links sind Affiliate Links. Ihr könnt beim Kauf darüber meine Arbeit und mich unterstützten! Selbstverständlich müsst ihr diese nicht nutzen!! Der Preis für euch bleibt, wenn ihr über Amazon bestellt, mit und ohne Linknutzung der selbe! 🙂

[Enthält Werbung, da Verlinkungen zu Internetseiten und Instagramprofilen enthalten sind ] Weil ich mir vor ein paar Monaten selbst gewünscht hätte, einen Blogbeitrag zu Tipps & Tricks für Instagram zu finden, hab ich mir überlegt dieses Thema hier mal aufzugreifen. Super hilfreiche Beiträge hab ich damals schon bei der lieben Tabbi (auf Instagram zu finden unter marias.healthytreats) gefunden! Dazu kommt, dass auf Instagram, direkt nach der Frage nach der Avocado-Rose, mittlerweile die zweithäufigste Frage ist, ob ich Tipps für Instagram habe. Deshalb habe ich dazu bereits eine Instagram Story gemacht. Nachdem sich diese aber wieder nach 24 Stunden löscht und ich das mit den Story Highlights nicht so gern mag, war das eher ein kurzes Vergnügen! 🙂

Deswegen hier jetzt nochmal alles zusammengefasst:

Meine Tipps & Tricks für Instagram!

Hier kann ich nur aus meiner Erfahrung sprechen und übernehme keine Gewähr für die Richtigkeit. 🙂

Tipps & Tricks für Instagram – Generell:
Was mir wirklich geholfen hat, war mir Gedanken darüber zu machen, was ich mit meinem Instagram Account anfangen will. Fragen, die ich mir dabei gestellt habe, waren:

  • „Was will ich mit meinem Instagram Account überhaupt erreichen?“
    –> Hier als vorrangigen Bewegungrund das möglichst schnelle Generieren von Followerzahlen zu sehen, um Kooperationen zu bekommen, finde ich ein bisschen schwierig.
  • „Was kann ich besonders gut?“
  • „Wofür brenne ich?“
  • „Wodurch kann ich andere begeistern?“

Denn ich denke man kann andere nur für ein Thema begeistern, von dem man selbst richtig begeistert ist!

Für mich war schon immer mein klares Ziel anderen zu zeigen, dass jeder gesund kochen kann, gesunde Gerichte nicht viel Aufwand mit sich bringen und noch dazu lecker schmecken! Ich wollte es schaffen, andere zu mehr Sport und einem gesünderen Alltag zu motivieren! Und ich kann es selbst kaum glauben, aber das habe ich tatsächlich geschafft: Als ich im Januar verletzungsbedingt nicht mehr Laufen konnte, haben das meine Follower kurzerhand für mich übernommen und es sind zahlreiche Beiträge unter dem Hashtag #runforlisa eingegangen. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie glücklich mich das gemacht hat!
Screenshot Instagram runforlisa

Wenn du dann schon einen groben Plan hast, in welche Richtung deine Reise auf Instagram gehen soll, solltest du dir Gedanken machen, wie du dich von der großen Masse absetzen kannst. Gibt es irgendetwas, was du besser kannst als andere? Was zeichnet dich aus? Vor allem im Food und Fitness- Bereich gibt es auf Instagram sehr viele Accounts. Ein besonderes Merkmal oder ein großer Wiedererkennungswert kann hier hilfreich sein!

Tipps & Tricks für Instagram – Posten:

Wenn du dir dann Gedanken über deine „Strategie“ gemacht hast, geht es ans Posten! Also zu dem Teil, wo es richtig spannend wird! 🙂

  1. Auf welcher Sprache schreibst du?
    Ich lese häufig bei kleineren, deutschen Accounts englische Beiträge. Ich habe das anfangs auch so gemacht, weil ich dachte, dass ich dadurch mehr Leute international erreiche. Aber wenn wir mal ehrlich sind, sollte man sich zuerst auf das eigene Umfeld konzentrieren, bevor man die Augen auf internationale Gewässer richtet! 🙂 Ich hab mir sehr schwer getan, meine Art oder auch etwas Humor auf Englisch rüberzubringen. Seitdem ich auf Deutsch schreibe und Rezepte klappt das schon besser!
  2. Ist eine klare Linie erkennbar oder möchtest du viele Themen auf einmal ansprechen?
    Ich habe anfangs auch zu jeglichen Themen kreuz und quer gepostet und mich dann gewundert, wieso da niemand mehr durchblickt. Ein bisschen Fitness hier, viele Fruchtbowls da. Aber einen richtigen Mehrwert konnte man nicht aus meinen Beiträgen ziehen. Etwas mehr Struktur hat mir dabei geholfen, selbst nicht den Überblick zu verlieren.
    Ob und welche Struktur du wählst solltest du entscheiden. Ich habe mich dazu entschlossen meinen Feed dreizuteilen. Ich poste seitdem etwas Persönliches/Sportliches, einen Beitrag zum Frühstück und einen Beitrag zum Mittag-/Abendessen. Dazu muss ich aber sagen, dass es viel Arbeit ist eine solche Struktur beizubehalten und dabei regelmäßig hochwertigen Content zu bieten (was mir auch nicht immer gelingt). Vorteilhaft ist, dass die Struktur eine klare Linie gibt, du verschiedene Themen ansprechen kannst und man nicht so schnell den Überblick verliert. Nachteil ist hierbei, dass eine Struktur stark einschränkt und gewissermaßen vorgegeben ist, wann du was postest. Ich denke eine „einfache“ Struktur, bei der beispielsweise nur Frühstück- und Abendessen, vorrangig Frühstücksbilder, Bilder von Kuchen, sportliche Bilder, etc. gepostet werden ist schon eine gute Idee, bleibt im Endeffekt aber jedem selbst überlassen! Ich finde sogar bei vielen Accounts hat auch das Ungeordnete richtig Charme! 🙂
  3. Hashtags
    Diese solltest du unbedingt nutzen wenn du willst, dass auch Menschen, welche dir nicht folgen, deine Bilder entdecken. Wenn du einen Hashtag benutzt, wird dein Bild unter diesem angezeigt, wodurch deine Reichweite steigen kann.
    Du darfst pro Post 30 Hashtags verwenden. Übersteigst du diese Anzahl, wird der komplette Text beim Posten gelöscht. Deswegen: Entweder immer zählen oder den Text einfach zwischenspeichern, dann einfügen und nachträglich (falls der Text beim geposteten Bild gelöscht wurde) einfügen.
    Einen Überblick, welche Hashtags genutzt werden sollten, findest du hier. Ich orientiere mich an diesen, da sie als beliebt gelten und dort ein hohes Suchvolumen angenommen werden kann. Also für Food wären das beispielsweise diese:
    #f52grams #feedfeed #eatclean #commontable #mycommontable # #lifeandthyme #eeeeeats #onmytable #tastemade #forkyeah #dailycortado #yahoofood #huffposttaste #buzzfeast #foodlicious #foodshot #instafeast #bareaders #foodandwine #onthetable #vscofood #vscocook #foodstyling #beautifulcuisines #heresmyfood #theartofslowliving #rslove #realsimple #foodporn #cntravelereats #drinkwine
    Angeblich hat es auch einen negativen Einfluss auf deine Reichweite, wenn du immer die gleichen Hashtags benutzt. Diese Aussage kann ich nicht beurteilen. Es gibt auch eine Blacklist mit verbotenen Hashtags, die teilweise echt absurd sind (beispielsweise #tfid, #dating, #newyearsday, #instagirl,..). Wenn du einen dieser Hashtags benutzt, kann es passieren, dass dein Bild unter keinem der verwendeten Hashtags angezeigt wird (dann schlägt der sogenannte Shadowban zu). Das kannst du mit jedem deiner Bilder hier testen.
  4. Markierungen im Bild
    Auch die Markierungen im Bild können deine Reichweite erhöhen. Auf Instagram kannst du bis zu 20 Accounts auf deinem Bild markiert werden. Ich empfehle dazu, größere Accounts zu markieren. Du erscheinst dann unter den markierten Bildern auf deren Profil. Vorteilhaft ist es, große Seiten, die speziell zum Teilen von Bildern eingerichtet wurden, wie beispielsweise veganworldshare, thefeedfeed, beautifulcuisines,… zu markieren. Ich orientiere mich hier an großen Accounts (wie beispielsweise dem von Ronja oder Bianca, meinen absoluten Lieblingen auf Instagram) und schaue dort, welche Accounts dort in den Bildern verlinkt wurden.
  5. Stories
    Ich habe immer das Gefühl, dass sich meine Aktivität in den Stories auch auf meine Reichweite auswirkt. Ich weiß nicht, ob das Einbildung ist oder nicht, aber je aktiver ich in der Story bin, desto großzügiger ist Instagram bei meiner Reichweite. Dort können auch Hashtags und Ortsangaben verwendet werden. Diese erhöhen auch die Reichweite deiner Story und somit die Reichweite von dir selbst! Ich persönlich mache mittlerweile auch Stories, in denen ich zu sehen bin. Das hat mich einiges an Überwindung gekostet, aber ich finde es generell auch bei anderen schöner, persönlicher und spannender die Leute zu sehen und zu hören!Ich hoffe du hast bis hier hin gelesen, denn jetzt kommen wir zum wichtigsten Punkt:
  6. INTERAKTION!
    Instagram ist ein SOZIALES Netzwerk, das heißt du solltest interagieren! 🙂 Like Beiträge, die dir gefallen! Kommentiere bei Bildern von Freunden und auch von fremden Menschen, damit du dich mit ihnen austauschen kannst. Für mich geht es auf Instagram vorrangig um den Austausch mit anderen. Und dadurch wirst auch du wiederum für andere sichtbar! Wie sollen die Leute denn von dir wissen, wenn du nicht sprichst? 🙂
    Instagram ist für mich der Inbegriff von Geben und Nehmen. Ich freue mich unglaublich über eure Kommentare, euer Feedback, die Nachrichten und Posts. Diese versüßen mir jeden Tag und sind der Grund für mich, wieso ich so viel Zeit in Instagram investiere. Wenn sich schon jemand die Mühe macht, mich zu kontaktieren, ist es doch das Mindeste zu Antworten oder? Sei es bei einer Nachricht oder einem Kommentar. Wenn es die Zeit zulässt, versuche ich auch auf jedem Profil, dass mir ein paar nette Worte oder Likes dalässt vorbeizuschauen und zurück zu kommentieren. Ich finde das gehört sich so und das machen wir im „wahren“ Leben doch auch oder?

Ich persönlich sehe Instagram oder andere soziale Netzwerke vorrangig als Hobby oder schönen Zeitvertreib. Ihr solltet auch beim Beurteilen von Bildern nicht vergessen, dass die meisten das weder gelernt haben, noch professionell betreiben (natürlich gibt es auch hier Ausnahmen!!) und nur aus Spaß betreiben. 🙂 Sobald dabei ein Druck entsteht oder man ein zu ehrgeiziges Ziel verfolgt (dazu gehört für mich auch das bereits erwähnte möglichst schnelle Generieren von Followern, um Kooperationen zu bekommen) , bleibt der Spaß schnell auf der Strecke. Wenn ihr Spaß dabei habt und das auch über eure tollen Beiträge rüberbringt, kommt alles andere ganz von alleine!

Ich hoffe meine Tipps & Tricks für Instagram können dir helfen!

Ich musste hier leider die Kommentar Funktion ausschalten, da ich auf diesen Beitrag unglaublich viele Spam-Kommentare bekommen habe. Wenn du Fragen hast, kannst du diese gerne jederzeit an lisa @ allwomencancook.de schicken. 🙂

Ich habe lang überlegt, ob ich das Thema Blog nochmal neu aufrollen soll. Ich hatte die vergangenen Jahre bereits einen Blog. Dieser war aber auf Englisch und jede Änderung und Blogeinträge waren meist mit viel Aufwand und  technischen Komplikationen verbunden! Deswegen wurde es jetzt Zeit für einen Neustart!

Ein Neustart? Aber wieso das Ganze?

Zur Ursprungsidee überhaupt einen Blog und einen Instagram Account zu starten kam es vor circa vier Jahren. Zu dieser Zeit war ich gerade während meinem Bachelor Studium (International Management) für ein sieben-monatiges Praktikum in Costa Rica. Das Praktikum habe ich bei einer Marketingagentur gemacht. Nach dem Praktikum stand dann meine Bachelorarbeit an und ich wollte unbedingt ein Thema finden, das mich interessiert und bei dem es mir leicht fallen wird, viele Seiten zu füllen. Und dann lag es auf der Hand: Ich habe meine Bachelorarbeit über die Erstellung und Vermarktung eines Kochblogs geschrieben! Mit der Marketingagentur aus Costa Rica hatte ich dafür die technischen Spezialisiten zur Hand und dann ging das Projekt schon los. Die Bachelorarbeit wurde ein voller Erfolg und der Blog ging noch im selben Jahr online. Durch mein berufsbegleitendes Masterstudium, das ich in den letzten zwei Jahren begleitend zu meinem Vollzeitjob gemacht habe, wurde die Zeit für Instagram und den Blog aber leider immer weniger. Falls ich mir dann Zeit für neue Blogposts genommen habe, hat oft die komplette Seite verrückt gespielt!

Seit August 2017 hab ich endlich wieder Zeit für meine Lieblingshobbies Kochen, Backen und Fotografieren! Seitdem poste ich auch regelmäßig auf Instagram. Dabei wurde mir häufig die Frage gestellt, ob ich einen Blog habe oder wo man meine Rezepte finden kann.
Deshalb wurde es jetzt Zeit für einen Neustart! Und es scheint so, dass du es tatsächlich hier hin geschafft hast!

Was erwartet dich hier?

Hier findest du einfache und leckere Rezepte für morgens, mittags- oder abends und Snackideen. Viele Rezepte sind, wie die liebe Jana (ihren Blog findest du hier) so schön zu sagen pflegt, veganinspiriert! Ich achte seit ich 16 bin sehr auf meine Ernährung und esse mittlerweile nur noch ganz selten Fleisch. Ich probiere liebend gern neue Dinge aus und bin jedes Mal wieder überrascht, wie gut sich tierische Produkte ersetzen lassen. Als Veganerin würde ich mich aber nicht bezeichnen und finde generell, dass sich jeder so ernähren sollte, wie er es für richtig hält. Ich will mit meinem Rezepten niemanden von einer gewissen Ernährungsweise überzeugen, ich hoffe einfach damit die Lust auf Kochen, gesunde Ernährung und feine Köstlichkeiten wecken zu können und damit den Alltag ein bisschen leckerer und vielleicht auch gesünder gestalten zu können!
Ich freue mich wirklich sehr, dass du deinen Weg hierher gefunden hast und wünsch dir jetzt ganz viel Spaß beim Stöbern und beim Ausprobieren meiner Rezepte!