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Wellnesswochenende im Antoniushof

[enthält Werbung ] Ich melde mich ganz entspannt aus dem Wellnesswochenende im Antoniushof zurück. Ich durfte zusammen mit einer lieben Freundin das Wochenende dort verbringen. Das Hotel ist ein familiengeführtes 4-Sterne Wellnesshotel im niederbayerischen Ruhstorf an der Rott.

Anfahrt:

Von München aus braucht man, je nach Verkehrslage, zum Hotel circa 2 Stunden für knapp 200km. Wir sind am Freitag Abend losgefahren und bis Sonntag dort geblieben.  Der Antoniushof liegt in der sogenannten bayrischen Toskana, ist nur 26km von Passau entfernt und 100km von Linz. Beide Städte bieten sich für Ausflüge an.

Das Hotel:

Das Hotel wird mittlerweile in der fünften Generation von Juniorchefin Miriam Lorenz geführt. Im Antoniushof gibts es 39 Hotelzimmer & Suiten. Wir waren in einem der modernen Doppelzimmer Balance untergebracht. Das Zimmer war hell, sehr sauber, geräumig und barrierefrei. Auch das moderne Bad mit Regendusche hat uns gut gefallen. Die anderen Zimmer sind, genauso wie das Restaurant, familärer und traditioneller gestaltet.

Kulinarisches:

Wir haben beide Abende im Restaurant bzw. in der Kaminstube gegessen. Es gab ein 4 Gänge Menü dort, das wir uns selbst zusammenstellen konnten. Zu Beginn gab es ein Salatbuffet, gefolgt von einer leichten Vorspeise oder einer Suppe. Zum Hauptgericht konnte meine Begleitung zwischen einem Fisch- und einem Fleischgericht wählen. Ich habe die vegetarische Alternative gewählt. Die Gerichte waren insgesamt gut und auch für spezielle Esser wie mich geeignet. Toll war hier, dass es eine Wine & Dine Angebot gab, bei dem man für 28€ eine Flasche Wein (rot, weiß oder rosé) und eine flasche Wasser bekommen hat. 🙂  #zuvinosagichnieno Auch Nicht-Hotelgäste können im Restaurant essen. Zudem hat man die Möglichkeit im Toni Wirt zu essen. Das ist ein bayrischer Gasthof im Haus, der täglich ab 18:00 Uhr für Gäste und Nicht-Hotelgäste geöffnet ist. Wir haben uns beide Abende für das 4 Gänge Menü in der Kaminstube entschieden.

Für das Frühstück ging es auch wieder in das hoteleigene Restaurant. Hier gab es Bio Semmeln, Brote, Croissants und Donuts, Waffeln zum Selbst-Backen, und viele Bioprodukte, wie Kaffee, Honig aus der Region oder selbstgemachte Marmeladen. Mein persönliches Highlight waren die leckeren ayurvedischen Zimt Äpfel und das selbstgemachte Salted Caramel. Ich habe mich sehr über Sojamilch, glutenfreies Müsli und frisches Obst gefreut. Jedoch gab es leider keine veganen Aufstriche oder sonstige Alternativen. Auch meine Begleitung hätte sich über etwas mehr Auswahl bei den Aufstrichen (da es viele gute Aufstriche beim Abendessen gab) gefreut. Insgesamt war das Frühstück aber gut.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wellness:

Jetzt kommen wir zum eigentlich Hauptteil, der ein Wellnesswochenende ausmacht: Der Wellnessbereich. Es gibt einen Indoor- und einen Outdoorpool. Der Outdoorpool war saisonbedingt geschlossen. Im Wellnessbereich gibt es eine 90 Grad Sauna, ein Dampfbad und eine Infrarot Sauna. Im Sommer kann man im Saunagarten abkühlen und entspannen.
Wir durften während unserem Aufenthalt auch die Massagen testen. Für mich gab es eine Faszien-Rückenmassage, eine sogenannte Hot-Woodstick-Massage mit erwärmten Naturholzstäben. Für meine Begleitung einen Massage Mix für Rücken, Nacken und Kopf. Wir waren beide von unseren Massagen bei Gudrun begeistert und haben uns danach wie neugeboren gefühlt. 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonstige Freizeitaktivitäten:

In unserer Freizeit haben wir einen Shopping-Ausflug nach Passau unternommen. Mit dem Auto ist man in 25 Minuten in Passau und die Stadt ist absolut sehenswert. (Achtung: Nicht zu schnell fahren, ich wurde auf der Autobahn geblitzt! 😀 )
Am Sonntagmorgen ging es für ein gemütliches Ründchen für mich zum Laufen vor der Massage. Da Ruhstorf relativ ländlich liegt, gab es genügend Feldwege und wenig befahrene Straßen, die sich gut fürs Laufen eignen. Es ging nur relativ oft (zu meinem Leidwesen! :D) bergauf und bergab. Im Hotel werden auch Yoga- und ein paar Fitness-Kurse angeboten. Einen 30-minütigen Yoga Kurs haben wir am Samstag besucht. Der Kurs war gut und hat Spaß gemacht. Auch für die Ginexperten gibt es eine tolle Freizeitbeschäftigung: Man kann sich froh und munter durch die 80 Sorten Gin an der Hotelbar testen. Wir haben uns am Samstag Abend für einen beerigen Gin entschieden, der sehr lecker war!

     

Fazit:

Insgesamt hatten wir ein schönes Wochenende im Antoniushof! Unsere Highlights waren der tolle Service im Familienunternehmen (drei mal dürft ihr raten, wer mal wieder seine Zahnbürste vergessen hat!) , die Massagen und die Gin Auswahl an der Bar (80 Sorten, wir hatten zu wenig Zeit alle zu probieren 🙂 ) dort.

Ein Traum wird wahr: Es geht nach Thailand!

Ich hab ja schon viel von Thailand gehört und selbst seit Jahren den Wunsch gehabt, endlich mal dort hin zu reisen. Eine Arbeitskollegin bzw. Freundin von mir hat dann im August von ihrem geplanten Thailand Trip erzählt und ich habe mich spontan (sowas mach ich doch eigentlich gar nicht? :)) dazu entschlossen mitzukommen!

Ihren Flug hatte sie bereits gebucht, sonst war noch alles offen. Da sie nur 10 Tage in Thailand bleiben wollte, habe ich mich dazu entschlossen, noch 5 Tage alleine zu reisen. Ob ich mir das wirklich gut überlegt hab? Ich bin ja normalerweise nicht so der Typ für Abenteuer. Aber jetzt ging es mal raus aus der Komfortzone. Dadurch konnte ich auch mal testen, ob das Alleinreisen was für mich ist.

Wie haben wir unseren Trip nach Thailand geplant?

Ich hab mich hier den Reiseplänen meiner Freundin angeschlossen. Sie hat 3 Tage in Bangkok geplant, gefolgt von einer guten Wochen auf Koh Phangan. Damit konnte ich sehr gut leben. 🙂 Für mich ging es dann noch weiter für knapp 5 Tage nach Khao Lak.

Wieso fliegt man nach Thailand während der Regenzeit?

Die Regenzeit fängt auf den Inseln wie Koh Samui, Koh Phangan und Koh Tao erst etwas später, gegen Ende September, an. Wir hatten auch in Bangkok Glück mit dem Wetter. Geregnet hat es nur einmal am vorletzten Tag auf Koh Phangan. Da wir für diesen Tag einen Kochkurs geplant haben, war das weniger schlimm. Wir konnten sonst jeden Tag am Strand liegen. Es war öfter bewölkt, aber das fanden wir total angenehm. Bei 28-30 Grad sind ein paar Wölkchen voll in Ordnung! In Khao Lak hatte ich dann leider etwas weniger Glück. Wegen dem Taifun auf den Philippinen hatte ich 2 Tage Dauerregen. Und das war kein leichter Sommerregen… Das war eher Regen von der Sorte: „Ich gehe raus und bin in wenigen Sekunden klatschnass.“ 😀 Die restliche Zeit war es aber trotzdem schön.
Generell spricht nichts dagegen, während der Regenzeit nach Thailand zu fliegen. Wir fanden es sogar sehr schön so. Es waren weniger Touristen unterwegs, die Hotels waren günstiger als sonst und das Wetter hat auch gut mitgespielt.

Wo bucht man die Flüge?

Ich hab meine Flüge direkt über Thai Airways gebucht. Die Preise auf den bekannten Portalen haben sich hier nicht groß unterschieden. Zudem war es dort super einfach ein Multistop Ticket zu buchen. Für mein Ticket von München – Bangkok (Flug 1), Bangkok – Koh Samui (Flug 2), Koh Samui – Phuket (Flug 3), Phuket – Bangkog (Flug 4) und Bangkok – München (Flug 5) hab ich insgesamt knapp 970€ gezahlt. Das waren somit auch meine höchsten Ausgaben für den Urlaub. Ich musste nur den Flug von Koh Samui nach Phuket zusätzlich bei Bangkok Airways buchen, da von Thai Airways nicht so viele inländische Zwischenstopps bei einer Buchung angeboten werden. (Falls ihr euch vegetarisch oder vegan ernährt könnt ihr das direkt bei der Buchung angeben, ich hab immer eine extra Mahlzeit bekommen (und auch noch vor allen anderen…hihi:).)
(Alles selbst bezahlt, keine Werbung)

Wo bucht man die Hotels?

Wenn man nach Thailand reist, müsste man eigentlich keine Hotels buchen. Da ich aber gern Dinge plane und nicht so der spontane Typ bin, haben wir uns für die sichere Variante mit Hotelbuchungen im Voraus entschieden. Hier haben wir auf den üblichen Portalen gesucht. Bilder und Videos von den Hotelzimmern findet ihr auf Instagram in meinen Highlights.
(Alles selbst bezahlt, keine Werbung)

Bangkok

  • Fündig geworden sind wir für Bangkok auf Secret Escapes.
    Das Akyra lag mitten auf der Sukhumvit, war richtig toll eingerichtet, sehr sauber und das Frühstück war der absolute Wahnsinn! Für drei Nächte im 5 Sterne Hotel mit Frühstück haben wir hier 192 € zu zweit bezahlt. Die Angestellten waren sehr freundlich und hilfsbereit. Toll war auch, dass wir schon um 10.00 Uhr ins Zimmer durften und nicht erst um 15.00 Uhr. Das Hotel hat eine Rooftop Bar, einen Pool und sogar einen kleinen Fitnessraum. Besonders zu empfehlen (wenn man hungrig aus dem Flugzeug steigt) sind die Garküchen in der Straße direkt vor dem Hotel. Hier habe ich das beste Pad Thai der gesamten Reise gegessen.Die Lage ist super, von dort kann man alles (auch größtenteils zu Fuß) erreichen. Es gibt viele Restaurants (Broccoli Revolution, sehr zu empfehlen für Veganer), Thai Massage Studios, Einkaufscenter und eine tolle Rooftop Bar (Octave Rooftop Bar im Marriott, bezahlbar und im 49. Stockwerk) im Umkreis. Falls ihr Bangkok besuchen wollt, kann ich euch empfehlen das am Wochenende zu tun: Am Wochenende könnt ihr den Chatuchak Markt besuchen. Das ist ein riesiger Markt, mit wirklich allem, was das Herz begehrt und den sollte man unbedingt mal gesehen haben. Auf unserer Sightseeing Liste standen sonst noch der goldene Berg, der Wat Arun, der liegenden Buddha, das Haus vom Jim Thompson, die Khao San Road (Partystraße von Bangkok), und, und, und,… Wir haben echt viel erlebt und Bangkok war unglaublich beeindruckend!

Koh Phangan

  • Das Hotel auf Koh Phangan haben wir auf booking.com gebucht.
    Wir haben uns für das Chantaramas Resort & Spa entschieden. In der engeren Auswahl war noch das Bluerama. Hier haben wir für 6 Nächte in einem wunderschönen Zimmer mit Frühstück zu zweit 400 € bezahlt. Das Hotel war in Baan Tai, circa 7 Kilometer von Thongsala entfernt und hatte für uns die perfekte Lage. Mit einem Roller (dafür haben wir für 5 Tage 32€ bezahlt, 250 Baht am Tag sind normal) konnten wir von hier aus all unsere Ziele perfekt erreichen. Das Frühstück war gut, man sollte sich aber (so verrückt das auch für uns Deutsche klingen mag) auf die warmen, thailändischen Frühstücksangebote konzentrieren. Die thailändischen Gerichte waren alle super lecker, auf das Brot und das internationale Frühstück konnten wir gut verzichten. Das Hotel Publikum war bunt gemischt, viele Paare (beliebtes Honeymoon Hotel ;)) aber auch Familien oder Freundinnen wie wir. Der Strand war wunderschön, zum Schwimmen aber nicht unbedingt geeignet. Man muss ziemlich weit reinlaufen, um wirklich schwimmen zu können. Hat uns persönlich jetzt nicht groß gestört. Der Pool war dafür groß und sehr schön! Das Hotelperson war super freundlich und sehr bemüht. Nur der Wäscheservice war etwas überteuert. Auf den muss man aber auch nicht zurückgreifen. Es gibt in Laufnähe (also wirklich nur 100m entfernt) einen Waschservice für 40 Baht (etwas mehr als 1 €). Hab ich auch gemacht und war voll okay.

Und dann ging das Abenteuer alleine weiter: Lisa allein in Khao Lak!

  • Hierfür suchte ich nach einem schönen, sicheren Hotel, mit gutem Essen und Sportangebot oder einem Fitnessstudio. Fündig geworden bin ich mit dem Robinson Club Khao Lak. Ich war früher schon oft mit meinen Eltern oder meiner Schwester im Robinson Club und wusste worauf ich mich einlasse. Die Robinson Clubs sind bisher immer super schön, sauber, sicher und deswegen meist auch etwas teurer gewesen. Hier habe ich direkt auf der Internetseite von Robinson ohne Flug gebucht und für 5 Nächte in einem unglaublichen großen und tollen Zimmer/Bungalow mit eigenem Pool inklusive Vollpension, Softdrinks, Tischwein und Bier nur 300€ bezahlt. Das Hotel war leider circa 1 1/2 Stunden vom Flughafen Phuket entfernt und der Shuttle, den ich über Tui gebucht habe, war fast so teuer wie mein Aufenthalt im Hotel. Das kann man aber auch mit einem normalen Taxi günstiger haben. Ich habe mich auch hier für die sichere Variante entschieden.
    Robinson Clubs sind allgemein dafür bekannt, dass dort viele deutsche Urlauber sind (hier waren es circa 80%). Das Essen ist dort europäisch aber sehr lecker. Es gab auch eine thailändische Ecke mit wechselnden Gerichten. Aber im Vergleich zum thailändischen Essen, das ich davor auf Koh Phangan genießen durfte, war das doch sehr europäisch gewürzt. Es war alles lecker, aber ich war froh, dass authentische Essen davor erlebt haben zu können. Die Anlage war sehr groß und weitläufig, ich (Orientierungsgenie) habe mich fast jeden Tag verlaufen (auch andere Frauen haben darüber geklagt! 😀 ) und nur zur Hälfte belegt. Animateure, sogenannte Robins, hab ich dort keine gesehen oder kennengelernt. Das war im Vergleich zu meinen bisherigen Robinson Urlauben ungewohnt, aber auch nicht schlimm.

Und was hat der ganze Spaß gekostet?

Für die Flüge habe ich, wie bereits erwähnt knapp 970€ bezahlt. Die Hotels haben in Summe 590€ gekostet. So günstig habe ich noch nie, vor allem nicht auf diesem Niveau, Urlaub gemacht. Die Hotels waren alle super schön und ich würde sofort wieder hinfahren.

Vielleicht schreibe ich noch einen genaueren Blogpost über Koh Phangan, wenn Interesse besteht. Dort gab es so viel zu sehen!

[Enthält Werbung /persönliche Empfehlung, kein gesponserter Content] „Spinnst du jetzt völlig?!“ „Eine Fastenkur? Wieso denn das?“ „Für eine Fastenkur bist du doch viel zu jung!“ Diese und viele ähnliche Reaktionen habe ich auf meinen Entschluss, eine Fastenkur zu machen, erhalten. Aber wisst ihr was? Das war die beste Entscheidung seit langem! 🙂

Wieso mache ich eine Fastenkur?

Bei mir hatte das diverse Gründe, vor allem aber gesundheitliche. Die letzten Jahre waren durch Bachelor Studium, Beruf, Nebenjobs und mein berufsbegleitendes Masterstudium stressgeprägt. Der Stress hat langsam aber sicher seine Spuren hinterlassen und ich habe für mich beschlossen, dass es so nicht weitergehen soll. Zudem habe ich, trotz dem vielen Sport, Probleme mein Gewicht zu halten und immer wieder mit Wassereinlagerungen zu kämpfen. Da die Schulmedizin auf diesem Gebiet nicht gerade eine große Hilfe ist, bzw. für mich die Einnahme von irgendwelchen Tabletten ohne einen handfesten Grund, keine Option ist, habe ich mich für das Heilfasten entschieden. Ich wollte schon lang mal ausprobieren, wie es ist eine Woche komplett für mich zu haben. Ich habe mir von dieser Woche Entspannung, Ruhe, ein bisschen Selbstfindung und eine körperlichen und geistigen Reset erhofft. Zu viele Erwartungen? Ich denke nicht, denn meine Erwartungen wurden sogar übertroffen! 🙂Ausblick Wanderung

Was für eine Fastenkur habe ich gemacht?

Ich habe mich für eine 6-tägige Fastenkur entschieden, bei der das Heilfasten mit einer Darmkur kombiniert wurde. Genauer gesagt war das eine:
Ayurvedisch-hawaiianische Darm-Kur (Regenerationsprozess nach den Prinzipien der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und der 5-Elemente-Lehre)

Sie wirkt zum Beispiel unterstützend bei:

  • Säuren – Basen Ausgleich
  • Abnehmen
  • Candida
  • Entgiftung und Entschlackung
  • Müdigkeit und Frieren
  • Burnout,…

Und bevor jetzt gleich die erste Empörung losgeht, ich weiß, dass sich der Körper (vor allem das Säure Basen Verhältnis) selbst ausgleichen kann. Ich habe in dieser Woche gelernt, dass man gewisse Tipps und Tricks bei der Ernährung anwenden kann, um diesen Ausgleich dem Körper einfacher zu machen. Es sind nämlich ziemlich viele Lebensmittel sauer, obwohl man denkt sie wären basisch (bestes Beispiel: viele vermeintlich basische Gemüse- und Obstsorten sind sauer). Ein ausführlicher Blogpost zur basischen Ernährung wird noch kommen. 🙂

Wie war die Kur aufgebaut?

Der Tag ging jeden Morgen um 8:00 Uhr mit 30-45 Minuten Yoga und Dehnübungen los. Das waren fordernde aber keine anstrengenden Übungen, um den Kreislauf etwas hochzufahren. Danach gab es einen Liter Salzwasser und zwei Liter Süßwasser. Für viele war das Salzwasser ein Problem, für mich eher weniger. Ich trinke auch so sehr viel und mir fiel es nicht schwer, das salzige Zeug runterzubekommen. Welchen Effekt das hatte, kann man sich ja im Rahmen einer Darmkur denken. 🙂

Um 10:30 Uhr gab es dann die erste Formula. Durch die Formula werden die Hinterlassenschaften und Schlacken der letzten Jahre in den Darmzotten gelöst. Das Salzwasser kann man sich also als Spülung, die Formula als Reinigungsbürste vorstellen.

Um 11:00 Uhr ging dann der erste Vortrag des Tages zur basischen Ernährung/ der 5 Elemente Lehre los. Die Vorträge waren super interessant und sehr lehrreich. Ich habe viele neue Dinge gelernt und Inspirationen für die kommenden Wochen gesammelt. Ihr könnt euch auf ein paar neue Rezepte freuen! 🙂

Nach dem Vortrag gab es dann um circa 12:30 Uhr die nächste Formula. Dann hatten wir bis zum nächsten Tageshighlight, der Brühe um 15:30 Uhr, Freizeit. Ich bin in dieser Zeit viel spazieren gegangen. Das ging auch ohne Essen und man muss dazu sagen, wir waren mitten auf einem Berg. Nach der Powersuppe (eine klare Gemüsebrühe) hatten wir nochmal Freizeit bis zur nächsten Formula um 18:30 Uhr und dem anschließenden Vortrag. In der Freizeit konnte man tun worauf man Lust hatte. Ich habe mir beispielsweise eine Massage gebucht, war viel Spazieren oder habe einfach nur die Sonne und die schöne Landschaft genossen. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie entspannend dieser Ausblick war.

Ist es schwierig eine solche Kur durchzuziehen?

Ich hatte ehrlich gesagt einen ziemlichen Respekt vor der Kur. Ich habe noch nie (außer mal krankheitsbedingt) länger als zwei Tage nichts gegessen. Für mich, ein Mensch, dessen halbes (oder seien wir mal ehrlich fast das ganze) Leben, sich nur ums Essen dreht, mal eine komplett neue Erfahrung. Abgesehen davon, dass es nichts zu essen gab, war es für mich im Voraus fast schlimmer, eine Woche lang keinen Sport treiben zu können.
Meine Ängste waren jedoch völlig unbegründet: Ich hatte zu keinem Zeitpunkt der Fastenkur das Gefühl, dass ich sofort aufhören muss. Klar zu so einer Kur gehört auch Disziplin und Durchhaltevermögen, aber ich denke, wenn man es will, kann jeder mal fünf Tage ohne Essen durchhalten. Ich finde es immer noch ganz unglaublich, wie leistungsfähig der Körper auch ohne Nahrung ist. Ich war konzentriert bei den Vorträgen, hab mir viel weniger Gedanken über das Essen gemacht und war komplett entspannt in der ganzen Zeit. Der Sport hat mir in dieser Woche gar nicht gefehlt. Die Pause hat mir für den Körper und Geist einfach nur gut getan. Zudem hatte ich in der kompletten Woche keine körperlichen Beschwerden, weder Kopfweh, noch Bauchschmerzen oder sonstiges. Außer einem kleinen Magenknurren hier und da, kann ich einfach nichts negatives berichten. Man konnte richtig beobachten, wie meine Haut von Tag zu Tag besser wurde. Und somit kommen wir auch schon zu dem für euch wahrscheinlich wichtigsten Punkt.

Was hat mir die Kur gebracht?

So viele Punkte, das ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll.
– Mal ganz sachlich betrachtet: Super viele neue Erkenntnisse zum Thema Ernährung. Jörg Krebber ist hier ein absoluter Experte auf seinem Gebiet. Mir wurde wieder bewusst, wie viel man über die Ernährung bewirken kann – Stichwort: du bist, was du isst. Ich habe in der letzten Woche so viel über Ernährung und über mich gelernt und dafür bin ich einfach nur dankbar. Vor allem aber, dass es unglaublich wichtig ist auf die Qualität der Lebensmittel zu achten.

– Körperlicher und geistiger Reset Angefangen mit Yoga am Morgen, vielen Gesprächen in der Freizeit, der traumhafte Ausblick, die netten Menschen,… das alles waren Dinge, die es mir leicht gemacht haben, komplett durchatmen zu können. Sich keine Gedanken über Essen oder den Sport, die Planung des Tagesablaufes oder ähnliches machen zu müssen, war für mich genau das Richtige. So gern ich auch auf Instagram aktiv bin, hat mir die Woche mit täglich maximal einer Stunde am Handy sehr gutgetan. Im Nachhinein kann ich sagen, dass das Internet dort glücklicherweise eine Katastrophe war. Dadurch hatte ich so viel Zeit für mich, wie schon lange nicht mehr. Ich bin ewig einfach nur dagesessen und hab in das Tal geschaut. Wann habt ihr das das letzte Mal gemacht? 🙂 Ich schon Jahre nicht mehr!

Aber bei so einem Ausblick fällt das Entspannen auch nicht schwer oder?

Ausblick Biohotel Grafenast

– Umgang mit Stress Hier war unser Mantra der Woche: „Scheiß egal!“ Denn Stress ist einer der gefährlichsten Einflussfaktoren auf die Gesundheit. Zu oft ertappe ich mich dabei, wegen einer Banalität völlig in Panik zu geraten. Ob in der Arbeit, beim Sport oder auch auf Instagram, ich will immer und überall 100% geben. Jetzt musste ich einsehen, dass zu viel Ehrgeiz im Leben meistens nichts bringt. Man geht kaputt daran, schadet sich körperlich, geistig und auch gesundheitlich. Mir wurde dort auch bewusst (gemacht 😀 ), dass mein morgendliches Vollgas Sportprogramm in den letzten Jahren nach maximal 5 Stunden Schlaf, meinem Körper wohl mehr Stress als Freude bereitet hat. Deswegen werde ich mein Programm in den nächsten Wochen etwas zurückfahren und mich mehr auf mein Körpergefühl konzentrieren.

Entschlackung Wie oben schon beschrieben habe ich seit Jahren mit Wassereinlagerungen zu kämpfen. Ich habe von Tag zu Tag gemerkt wie diese besser geworden sind und fühle mich insgesamt jetzt schon straffer und weniger „aufgeschwemmt“ als davor. Die Fastenkur soll hier vor allem (durch die richtige Ernährung) in den nächsten Wochen noch stärker nachwirken, als sie es in dieser Woche eh schon getan hat. Ich bin gespannt und werde euch weiterhin auf dem Laufenden halten.

Fazit

Ich kann so eine Kur wirklich jedem nur empfehlen. Man kann dafür weder zu jung, noch zu alt sein. Ein paar Tage ohne Essen hält jeder durch, der es will. 🙂 Vor allem in unserem hektischen Alltag tut es gut, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und einfach mal runterzukommen. Mich persönlich hat diese Fastenkur einfach nur glücklich gemacht und ich würde sie jederzeit wiederholen! 🙂

Bemerkung: Die Fastenkur habe ich mir komplett selbst bezahlt. Weder an der Kur, noch an den Hotelkosten war ein Kooperationspartner beteiligt. Da ich schon viele Nachfragen auf Instagram dazu bekommen habe, sind hier die Kontaktinfos:

Heilfasten & Darmkur über Jörg Krebber
Biohotel Grafenast in Pill