Gesunde Inspirationen für den krönenden Abschluss eines Abends findest du hier!

Kokos Cheesecake

– ohne Backen, glutenfrei und super lecker –

Letzte Woche habe ich ein Bild von meinem Kokos Cheesecake auf Instagram gepostet und daraufhin tatsächlich sehr viele Rezept-Nachfragen bekommen. Das Rezept für den Kuchen wollte ich zuerst gar nicht teilen, da ich nicht zu 100% zufrieden war. Geschmacklich war der Kokos Cheesecake zwar ein Träumchen, die Creme ist aber, da es sich hier um einen nobake Cheesecake handelt (und weil ich nicht richtig gelesen hab), nicht ganz fest geworden. Einen anderen Kokos Cheesecake mit Mango findest du auch hier schon.

Und woran lag’s?

Meinen Fehler hab ich in der Zwischenzeit gefunden und da gilt wieder einmal: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Für meinen veganen Kokos Cheesecake habe ich Agar Agar verwendet. Das ist ein pflanzliches Geliermittel, das alternativ für Gelatine verwendet werden kann. Agar Agar wird in etwas Wasser/ Milch, o.ä. aufgelöst und dann in z.B. Cremes eingerührt. Dadurch können Cremes oder Desserts angedickt werden. Ein Teelöffel Agar Agar entspricht dabei circa 6 Blatt Gelatine. Wichtig ist aber, dass die Creme mit Agar Agar erhitzt wird. Agar Agar geliert nämlich nicht, wenn es kalt verarbeitet wird. Das hab ich aber erst im Nachhinein herausgefunden. Wenn du meinen Kokos Cheesecake also fester haben möchtest, empfehle ich dir, die Creme aufzukochen oder Gelatine zu verwenden.

Die Creme ist durch den Vanille Kokosjoghurt, den ich verwendet habe, richtig lecker und „vanillig“ geworden. Durch eine Prise extra Tonka kam der Vanille-Geschmack noch deutlicher hervor. Zusammen mit den Himbeeren, dem Salted Caramel und den frischen Beeren als Topping war das für mich der perfekte Frühlingsmoment-Kuchen.

Jetzt kommen wir aber erstmal zum Rezept für dich:

Kokos Cheesecake

Hier findest du mein Rezept für einen leckeren nobake Kokos Cheesecake. Glutenfrei, ohne Milchprodukte und super lecker.

Zutaten

Für den Teig

  • 100 g Datteln eingeweicht
  • 100 g Mandelmehl
  • 50 g Kokosmehl
  • Optional Süße, Vanille, Tonka

Für die Creme

  • 200 g Kokosjoghurt Vanille
  • 200 g (Soja) Skyr oder Quark
  • 30 g Vanille Puddingpulver
  • 1 TL Agar Agar/ alternativ Gelatine
  • Optional Süße, Vanille, Tonka
  • 100 g Himbeeren frisch oder gefriergetrocknet
  • 2 EL Salted Caramel
  • Frische Beeren

Anleitungen

  1. Alle Zutaten für den Teig im Mixer verrühren und in eine kleine Tarte Form (20cm) drücken. Optional süßen. Der Teig kann gebacken und "roh" verwendet werden. Auf den Teig das Salted Caramel geben & verstreichen. Darauf die Himbeeren verteilen.

  2. Für die Creme alle Zutaten verrühren. Optional süßen und mit Vanille oder Tonka verfeinern. Agar Agar/ Gelatine mit etwas Milch verrühren und zur Creme geben. Wenn Agar Agar verwendet wird, die Creme kurz aufkochen und auf die Beeren und den Teig geben. Für ein paar Stunden kühlen. Vor dem Servieren mit frischen Beeren dekorieren.

So jetzt wünsch ich dir viel Spaß beim Ausprobieren! Gerne kannst du mir hier oder auf Instagram deine Kreationen zeigen. 🙂

Alles Liebe,
Lisa ❤

Rhabarber Kuchen
– glutenfrei, vegan und super lecker –

Wenn ich an Rhabarber Kuchen denke, muss ich immer an den Rhabarber Kuchen meiner Oma denken. Sie backt ihn mit einem feinen Mürbeteigboden, auf den eine Rhabarber Schicht und eine Baiser Schicht kommen. Den Kuchen hab ich früher geliebt und sag auch heute nicht nein, wenn sie mir ein Stückchen anbietet.

Aufgrund der derzeitigen Lage bin ich gerade leider komplett allein für mein Kuchen-Glück verantwortlich. Weil ich heute im Bioladen Rhabarber gefunden habe, dachte ich mir, dass ich damit einen feinen Rhabarber Kuchen backen könnte. Mit dem Rezept meiner Omi hat meine Variante zwar wenig zu tun, aber der Kuchen ist trotzdem super lecker geworden.

Was brauchst du dafür?

Ich hab für meinen Rhabarber Kuchen Zutaten verwendet, die entweder schon lang bei mir rumstehen oder gerade schon offen waren. Das waren unter anderem weißen Bohnen (lass dich nicht abschrecken, man schmeckt sie nicht heraus und die Konsistenz wird damit super!), Apfelmark, ein paar Himbeeren und eine Banane. Über mein Bananentrauma erfährst du hier etwas, die Banane war schon sehr knapp an der Grenze und musste dringend verarbeitet werden. Du kannst die Banane auch weglassen und die Süße beispielsweise durch Datteln ersetzen. Als Mehl hab ich mein offenes Mandelmehl verwendet, durch das der Kuchen sogar etwas kohlenhydratärmer wird. Auf Industriezucker verzichte ich mittlerweile beim Kochen & Backen komplett. Durch das Apfelmark und die Banane benötigt der Kuchen kaum zusätzliche Süße. Du kannst ihn aber selbstverständlich nach Geschmack süßen.

Jetzt kommen wir aber erstmal zum Rezept für dich:

Rhabarber Kuchen

Mein Rezept für einen leckeren, glutenfreien und veganen Rharbarber Kuchen findest du hier.

Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 45 Minuten

Zutaten

Für den Kuchen

  • 200 g weiße Bohnen gut abgespült
  • 80 g Apfelmark
  • 4 EL (Soja) Skyr oder Quark z.B. Vanille Soja Skyr
  • 1 Banane
  • 60 g Mandelmehl
  • 20 g Vanille Puddingpulver
  • 1 TL Backpulver
  • Optional Süße, Tonka und Vanille
  • 1 Handvoll Himbeeren
  • 3 Stangen Rhabarber geschält

Für die Streusel

  • 50 g Mandelmehl
  • 20 g Erythrit
  • 1 EL Kokosöl

Anleitungen

  1. Die Banane mit dem Skyr (oder Quark), Apfelmark und einer Stange Rharbarber in den Mixer geben. Die Bohnen gut abspülen und mit in den Mixer geben. Die trockenen Zutaten dazugeben und zu einem Teig verrühren. Die übrigen zwei Stangen Rharbarber kleinschneiden und in den Teig geben. Ein paar Stücke Rharbarber als Topping beseite stellen.

  2. Den Teig in eine kleine Auflaufform geben (meine hat 23cm) und den übrigen Rharbarber und die Himbeeren darauf verteilen. Für die Streusel alle Zutaten verrühren und auf den Teig geben. Für circa 40-50 Minuten bei 180 Grad backen (je nach Ofen länger oder kürzer).

Und wie war das Ergebnis?

Man soll sich ja nicht selbst loben, aber ich glaube das war, neben meinem Karottenkuchen, einer meiner besten veganen Kuchen, die ich bisher gebacken habe. Allein schon die Streusel hätte ich so ohne Backen vernaschen können. 🙂 Durch die Säure des Rhabarbers, die Süße der Himbeeren und den Crunch der Streusel war das für mich das perfekte Zusammenspiel. Die Konsistenz wird durch die Bohnen richtig schön fudgy.

Falls du den Kuchen auch ausprobierst, gib mir gerne hier oder auf Instagram Bescheid. Ich freu mich sehr über dein Feedback!

Alles Liebe,
Lisa ❤

Carrot Cake
– der wahrscheinlich leckerste Kuchen der Welt –

Von meiner Liebe zu Carrot Cake habe ich schon in einem Blogpost erzählt. Durch meinen damaligen Arbeitskollegen bin ich vor rund zwei Jahren auf die Idee gekommen, dass ich mal einen Karottenkuchen backen könnte. Den Kuchen habe ich daraufhin die letzten zwei Jahre so oft für Kollegen backen dürfen, dass ich das Rezept mittlerweile wahrscheinlich schon im Schlaf könnte. (Beitrag enthält unbezahlte Werbung)

Und wieso jetzt eine neue Variante?

Meine bisherige Carrot Cake Variante hab ich bisher immer mit Eiern gebacken. Da meine Kollegen auch nicht so viel mit der veganen Küche anfangen können, war das bisher auch nie ein Thema. Trotzdem hab ich mich immer gefragt, ob der Kuchen auch genauso gut schmeckt, wenn keine Eier im Teig verbacken sind. 

Im Rahmen eines Story Takeovers, das ich auf dem Instagram Account von Spicebar, dem Gewürzhändler meines Vertrauens, machen durfte, war es dann so weit. Ich hab mich der veganen Carrot Cake Challenge gestellt. Dafür habe ich mein Grundrezept von der Menge halbiert und die Eier weggelassen.

Und das hat geklappt?

Man soll sich ja nicht selbst loben, aber vom Ergebnis war ich total begeistert. Dazu muss man sagen, dass ich auch noch unter erschwerten Bedingungen gebacken habe. Normalerweise verwende ich für meinen Carrot Cake immer Dinkelmehl. Aber weil es momentan in meinem Umkreis weit und breit, dank Corona und den vielen Hamstern da draußen, kein Mehl zu kaufen gibt, musste ich auch hier nochmal kreativ werden. Deswegen habe ich als Mehlalternative gemahlene Haferflocken verwendet. Das hat super geklappt. Ich fand, dass der kernige Geschmack der Haferflocken sehr gut zu den Haselnüssen und den Karotten gepasst hat.

Welche Gewürze hab ich verwendet?

Meine süßen Spicebar Lieblinge: Zimt, Tonka und den Milchreismeister. Zimt und Tonka kommen bei mir fast bei jeder süßen Speise zum Einsatz, da ich die Gewürze einfach liebe. Besonders die Tonka Bohne hat es mir angetan. Seit diesem Jahr gibt es bei der Spicebar aber auch den Milchreismeister, der es direkt in meine Favoritenliste geschafft hat. Das liegt vielleicht daran, dass darin Tonka und Zimt enthalten sind. 🙂 Falls du die Spicebar Gewürze auch einmal ausprobieren möchtest, bekommst du mit dem Code spicylisa 5€ Rabatt auf deine Bestellung, ab einem Bestellwert von 15€.

So jetzt aber genug zum Hintergrund zu diesem Rezept, jetzt gibt es erstmal das Rezept für dich:

Carrot Cake

Mein Rezept für einen leckeren & veganen Karottenkuchen, der ganz ohne Mehl auskommt, findest du hier.

Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 45 Minuten
Portionen 1

Zutaten

Für den Kuchen

  • 250 g Karotten geraspelt
  • 100 g Haselnüsse gemahlen
  • 100 g (glutenfreie) Haferflocken gemahlen
  • 2 EL Haselnussmus
  • 20 g Vanille Puddingpulver
  • Backpulver
  • 1 EL neutrales Öl optional mit Buttergeschmack
  • 200 g (Vanille Soja) Quark alternativ Joghurt
  • Zimt, Milchreismeister, Tonka
  • Optional Süße z.B. Datteln oder Reissirup
  • Zitronensaft
  • Wasser/ Milch zum Glattrühren

Für das Frosting

  • 150 g (veganer) Frischkäse
  • 60 g Puderzucker
  • Tonka
  • Kokosraspeln, Pistazien

Anleitungen

  1. Alle Zutaten für den Kuchen im Mixer (oder einer Schüssel) vermengen. Den Teig mit etwas Wasser/ Milch glattrühren. Nach Geschmack würzen und süßen. In eine kleine Backform füllen (23cm) und für circa 45 Minuten bei 175 Grad (je nach Ofen variiert die Zeit) backen.

  2. Für das Frosting den veganen Frischkäse mit dem Puderzucker cremig rühren und mit Tonka abschmecken. Auf den abgekühlten Kuchen geben und mit Kokosraspeln garnieren.

Das Rezept ist kinderleicht zu machen, du braucht kein Mehl, keine Eier oder andere tierische Zutaten und der Kuchen ist sogar gesund, da er ganz ohne Zucker auskommt.

Falls du den Carrot Cake ausprobierst, gib mir gerne hier oder auf Instagram Feedback. 🙂

Alles Liebe,
Lisa ❤

 

Schokoladiges Reisflocken-Porridge
– die einzig wahre Haferflocken-Alternative-

Ich bin zurzeit im Porridge Fieber. Nachdem ich den ganzen Herbst und Winter über fast jeden Tag Joghurt mit Chiasamen, Beeren und Müsli gegessen hab, hat jetzt wieder die Porridge-Phase begonnen und deswegen gibt’s heute ein schokoladiges Reisflocken-Porridge. Ich bin ein richtiger Phasen-Esser. Ich kann Dinge oft wochen- oder sogar monatelang jeden Tag essen, bis ich sie nicht mehr sehen kann. Jetzt ist das Porridge am Zug und es gibt täglich klassisches Porridge, (Kaffee) Overnight Oats oder Carrot Cake Oats.

Und wie kam’s zum schokoladigen Reisflocken-Porridge?

Da ich trotz der ganzen Porridge-Kontinuität hier und da ein bisschen Abwechslung brauche und Ostern vor der Tür steht, wollte ich unbedingt ein Porridge mit Reisflocken machen. Damit ich gleich noch etwas in Osterstimmung komme, habe ich einen kleine Osterhasen als Topping verwendet. Und weil Schokolade zum Frühstück immer eine gute Idee ist, ist gleich auch noch etwas Kakao und Schokolade ins Porridge gewandert.

Was brauchen wir fürs schokoladige Reisflocken-Porridge?

Eigentlich nur eine Handvoll Zutaten und einen Topf (oder wie ich einen digitalen Reiskocher).

Neben Reisflocken habe ich Datteln, Hafermilch, Kakao, ein paar zuckerfreie Schokodrops, etwas Reissirup und Wasser verwendet. Am Ende der Kochzeit habe ich, für mehr Cremigkeit, noch etwas Soja Vanillejoghurt in mein schokoladiges Reisflocken-Porridge gegeben. Als besonderes Highlight kam noch eine Himbeer-Chia Marmelade und ein kleiner Schoko-Osterhase als Topping auf das Porridge.

Jetzt kommen wir aber direkt mal zum Rezept für dich:

Schokoladiges Reisflocken-Porridge

Die leckere Alternative für das klassische Porridge. Im Handumdrehen zubereitet, extra schokoladig und super lecker.

Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
Portionen 2

Zutaten

Für das Porridge

  • 100 g Reisflocken
  • 150 ml Milch nach Wahl
  • 200 ml Wasser
  • 2 Datteln
  • 150 g Joghurt Soja Joghurt Vanille
  • 1 EL Kakao
  • 10 g Schokodrops
  • Reissirup oder Süße nach Wahl
  • Tonka, Vanille

Für das Topping

  • 120 g Himbeeren
  • 1 EL Chiasamen
  • 1 EL Reissirup
  • 1 Schokohase

Anleitungen

  1. Datteln klein schneiden. Alle Zutaten für das Porridge verrühren und in den Reiskocher geben. Im digitalen Reiskocher circa 15 Minuten im Congee Modus köcheln lassen. Alternativ im Topf kochen. 

  2. Porridge optional mit Reissirup süßen. Mit Vanille oder Tonka abschmecken. Am Ende der Kochzeit den Joghurt unterrühren. 

  3. Für das Himbeer Topping die Himbeeren mit 1EL Chiasamen und 1EL Reissirup in eine Pfanne geben und etwas köcheln lassen. Mit dem fertigen Porridge anrichten und genießen.

Hast du schon mal ein Porridge mit Reisflocken gemacht? Wenn du den Geschmack von Reis und die Konsistenz von Porridge magst, solltest du das unbedingt mal ausprobieren.

Ich freu mich, wenn du mir hier oder auf Instagram von deinen Reisflocken-Porridge Versuchen erzählst.

Alles Liebe,
Lisa ❤

Bananenbrot
– die gesunde Kuchen Alternative –

Für mich war das Bananenbrot der erste Schritt zurück in ein Leben mit Bananen. Das klingt jetzt ganz schön dramatisch… Aber dazu muss ich sagen, dass ich ein Bananen Trauma seit dem Kindergarten hatte. Ich wurde damals gezwungen eine komplett dunkelbraune Banane (außen und innen) zu essen und konnte sie dann vor lauter Ekel jahrelang gar nicht mehr essen. Ganz helle fast noch grüne Bananen haben es dann vor circa zwei Jahren wieder zurück in meine Küche geschafft. Das war dann auch erstmal das höchste der Gefühle. Als ich dann vor circa einem Jahr zwei Bananen im Schrank vergessen hab und sie richtig braun geworden sind, hab ich mich überwunden und mein erstes Bananenbrot gebacken. So hatte meine dramatische Bananengeschichte noch ein Happy End und mittlerweile kann ich mich sogar über braune Bananen freuen.

Was ist in meinem Bananenbrot drin?

Nur gesunde und leckere Dinge, die man eigentlich immer zuhause hat. Ich verwende am liebsten glutenfreie Haferflocken (oder Dinkelmehl), Erdnussbutter und natürlich Bananen. Du kannst das Bananenbrot aber wunderbar variieren und deiner Kreativität freien Lauf lassen. Eine Variante mit Erdnussmehl hab ich hier für dich bereits gepostet. Toll schmeckt das Bananenbrot auch mit verschiedenen Nüssen oder auch mit Kürbismus. Für eine lower Carb Variante mit Mandelmehl findest du ein Rezept auf Instagram.

Ein gute Topping macht alles gleich noch besser!

Am besten eignen sich hier (zuckerfreie) Schokoladen Chips und zusätzlich eine halbe Banane. Du kannst dein Bananenbrot aber auch mit Dingen -wie Nüsse, (Schoko)Aufstrichen, Kernen oder Kakaonibs- toppen, die du gerade noch zuhause hast oder du lässt es einfach so wie es ist.

Wieso ich dieses Rezept so gern mache:

Das Rezept ist kinderleicht, schnell gemacht, komplett vegan und zuckerfrei und eine tolle Alternative für Kuchen. Durch die Bananen ist es für mich schon ausreichend süß und es kann komplett auf zusätzlichen Zucker o.ä. verzichtet werden. Wenn du es noch süßer möchtest, kannst du mit Reissirup oder Datteln nachhelfen. Meine Familie, Freunde, Arbeitskollegen und die Mädels von unserem Brunch & Yoga Workshop, der am 12.01.2020 erstmals stattfand, durften es schon probieren. Bisher hat es jedem geschmeckt. 🙂 Und Bananenbrote kann man ganz wunderbar stapeln und schöne Fotos damit machen. Da schlägt das Foodblogger-Herz gleich höher.

Jetzt kommen wir aber erstmal zum Rezept für dich:

Bananenbrot

Hier findest du mein Rezept für ein schnelles, leckeres und gesundes Bananebrot.

Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 40 Minuten
Arbeitszeit 45 Minuten
Portionen 1

Zutaten

  • 2 Bananen
  • 3 EL (Soja) Joghurt oder Skyr
  • 150 g Haferflocken
  • 2 EL Nussmus z.B. Erdnuss
  • 20 g Vanillepuddingpulver
  • Wasser/ Milch zum Glattrühren
  • Optional Süße
  • Zimt, Vanille, Tonka
  • Backpulver

Toppings

  • 1/2 Banane
  • 1 handvoll Schokoladen Chips

Anleitungen

  1. Alle Zutaten im Mixer verrühren und in einer kleinen Kastenform (26cm) im Ofen bei 175Grad für circa 35-45 Minuten backen. Vor dem Backen Schokoladen Chips und eine halbe Banane auf das Bananenbrot geben.

Magst du Bananenbrot? Was zaubert du sonst aus braunen Bananen? 🙂 Freu mich auf dein Feedback.

Alles Liebe,
Lisa ❤

Weihnachtlicher Milchreis
– mit Spekulatiusbällchen, karamellisierten Zimtäpfeln und Haselnuss –

Hast du Weihnachten gut überstanden? Unser Weihnachten war dieses Jahr total entspannt und richtig schön. Wir haben am Heiligen Abend zusammen ein feines Menü gegessen. Am 1. Weihnachtsfeiertag gings noch mit der ganzen Familie zum Mittagessen. Ich konnte viel Zeit mit meinen Liebsten ganz ohne Handy genießen. Ein weihnachtlicher Milchreis durfte auch dieses Jahr nicht fehlen. Deswegen möchte ich mein Rezept noch gerne mit dir teilen. Ich hatte dieses Jahr leider gar keine Zeit zum Plätzchen backen, deswegen wurden meine normalen Lieblings-Gerichte einfach weihnachtlich angehaucht und heraus kam dabei ein weihnachtlicher Milchreis.

Magst du Wintergewürze?

Bei mir waren die letzten Wochen Wintergewürze wie Spekulatiusgewürz, Zimt (darüber erfährst du hier etwas mehr) oder Lebkuchengewürz nicht aus der Küche wegzudenken. In meinen winterlichen Milchreis kam dieses Mal Haselnussmilch, Haselnussmus, Zimt und Spekulatiusgewürz und die Kombi war so lecker.

Du kennst den Milchreis auch gut mit Mandelmus, Tonka oder etwas Marzipan abschmecken. Marzipan mag ich aber so gar nicht. Deswegen hat das bei mir leider Hausverbot. 🙂

Jetzt kommen wir aber erstmal zum Rezept für dich:

Winterlicher Milchreis

Hier findest du mein Rezept für den winterlichen Milchreis mit Zimt, karamellisierten Äpfeln und Spekulatiusgewürz.

Portionen 2

Zutaten

  • 100 g Milchreis
  • 300 ml Wasser
  • 200 ml Haselnussmilch
  • Vanille, Zimt, Spekulatiusgewürz
  • Optional Süße z.B. Reissirup
  • 1 Tonka Bohne
  • 2 EL Vanille Soja Joghurt
  • 1 EL Haselnussmus
  • 1 Apfel

Anleitungen

  1. Den Milchreis in Milch und Wasser circa 35 Minuten kochen. Du kannst den Milchreis im Topf oder im Thermomix kochen. Die Tonka Bohne im Ganzen mitkochen und danach herausnehmen. Optional süßen, mit Gewürzen abschmecken. Am Ende der Kochzeit 2 EL Soja Joghurt und einen Löffel Haselnussmus unterrühren.

  2. Für das Topping: Apfel kleinschneiden und für ein paar Minuten mit einem Löffel Reissirup und Zimt anbraten. Für die Spekulatius Bällchen wird Mandelmehl mit Haselnussmus, Spekulatiusgewürz, Süße und etwas Zimt verrührt.

Die Spekulatiusbällchen hab ich auch letztes Jahr schon mal gemacht. Die kannst du auch super ohne Backen als Snackbällchen verwenden.

Was war dieses Jahr dein Lieblings-Weihnachtsrezept?

Meins war wirklich dieser weihnachtliche Milchreis und meine Frühstückspizza. Milchreis geht auch einfach immer, er erinnert mich immer an meine Kindheit. 🙂

Jetzt wünsch ich dir aber erstmal einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles erdenklich Gute für 2020!
Das wird unser Jahr! 🙂

Alles Liebe,

Lisa ❤

Winterlicher Apfelkuchen

– ein gesunder Apfelkuchen für kalte Wintertage –

Winterlicher Apfelkuchen – vegan, zuckerfrei und so lecker! Pünktlich zum ersten Advent wird es Zeit für ein neues Apfelkuchen Rezept: dieses Mal hab ich einen leckeren Apfelkuchen mit Streuseln gebacken. Wenn es draußen richtig kalt ist, backe ich gerade auch wieder, vor allem an entspannten Sonntagen, richtig gerne. Zimt darf dabei gerade in keinem Rezept fehlen. Für mich ist Zimt eigentlich ein Ganzjahres-Favorit, aber besonders in der Weihnachtszeit kommt er fast jeden Tag zum Einsatz. [enthält unbezahlte Werbung]
Wie auch bei diesem Apfelkuchen hier:

Mein Bratapfel-Cheesecake ist vegan, schnell gemacht und von meinen Kollegen mit Begeisterung gegessen worden. Dass der Kuchen vegan ist und ganz ohne Industriezucker auskommt, hat keiner meiner Kollegen gemerkt. 🙂 Ein ähnliches Rezept findest du auch bereits schon auf Instagram.

Dafür brauchst du auch nur ein paar Zutaten wie:

Unter anderem nämlich einen Apfel, (veganen) Quark, Müsli deiner Wahl (toll passt hier das Christmas Granola von mymuesli) , ein paar lösliche Haferflocken und ganz viel feinen Zimt.

Wusstest du, dass es zwei Sorten Zimt gibt?

Es gibt Cassia Zimt, den wir oft in deutschen Supermärkten finden, und Ceylon Zimt, der auch als echter Zimt bekannt ist. Cassia Zimt hat, wie ich finde, oft eine unangenehme Schärfe, die beim Ceylon Zimt ganz ausbleibt. Cassia-Zimt enthält eine hohe Menge an Cumarin. Dieser Aromastoff kann in größeren Mengen gerade bei Menschen die bereits Leberschäden haben, diese noch vergrößern und auch zu Entzündungen führen. Auch Kinder sollten Cassia Zimt nicht in zu großen Mengen verzehren. (Quelle: eatsmarter.de) Ceylon Zimt ist häufig teurer aber auch qualitativ hochwertiger als Cassia Zimt. Ich persönlich verwende nur noch Ceylon Zimt, da er mir einfach besser schmeckt. Am liebsten verwende ich den Ceylon Zimt von Spicebar (mit dem Rabattcode spicylisa spart du bei deiner Bestellung 5€).

 Nun aber zurück zum winterlichen Apfelkuchen:

Winterlicher Apfelkuchen

Das ist mein leckeres und leichtes Rezept für einen winterlichen Apfelkuchen mit Zimt.

Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 40 Minuten
Portionen 1

Zutaten

Für den Teig

  • 150 g Müsli oder Granola alternativ Haferflocken
  • 100 g Apfelmus oder Banane
  • 50 g lösliche Haferflocken
  • 2 EL Mandelmus
  • 2 EL Kokosöl
  • 3 Datteln optional eingeweicht
  • 2 EL Reissirup
  • Ceylon Zimt
  • Etwas Wasser zum Glattrühren

Für die Füllung

  • 1 Apfel gewürfelt
  • 200 g Soja Skyr
  • 100 g Vanille Soja Joghurt
  • 20 g Vanille Puddingpulver
  • Ceylon Zimt
  • Optional Süße

Anleitungen

  1. Alle Zutaten für den Teig ordentlich verkneten. 2/3 des Teiges in eine kleine Kuchenform (20cm) füllen und am Rand hochziehen. Für die Füllung alle Zutaten verrühren und auf den Teig geben. Den restlichen Teig in Streuseln auf die Cheesecake-Bratapfel-Füllung geben und je nach Ofen circa 40 Minuten bei 175 Grad backen.

Backst du gerne?


Ich bin zurzeit echt total im Kuchenback-Fieber. Das Plätzchen Backen reizt mich dieses Jahr irgendwie noch so gar nicht. Aber vielleicht kommt das noch. 🙂

Dir wünsch ich jetzt nur noch eine schöne Adventszeit und viel Spaß beim Backen!

Alles Liebe,
Lisa ❤

Gesunde Brownies

– Sogar ganz ohne Zucker, Mehl, Gluten und Milchprodukten  –

Klingt zu gut um wahr zu sein? Ich hab über dieses Rezept ziemlich lang nachgedacht, bis ich es dann endlich ausprobiert hab. So lange hab ich schon lang nicht mehr über ein Rezept nachgedacht. Meistens sehe ich ein Lebensmittel/ eine Zutat im Supermarkt und „entwickle“ im Kopf beim Einkauf eine erste Rezeptidee. Bei den Brownies war es dieses Mal genau anders rum und das Endergebnis war mein Ausgangspunkt für die Rezeptentwicklung: Mein grober Plan war gesunde Brownies ganz ohne Butter, Zucker und Gluten zu zaubern und dabei sollten sie noch richtig gut schmecken und schön fudgy sein. Klingt wirklich ein bisschen unrealistisch. Aber mit feinen Nüssen, Datteln und Erdnussbutter hat das sogar geklappt und die Brownies wurden super lecker. Datteln sind momentan eh mein größtes Laster. Besonders zum veganen Backen oder auch ganz allgemein zum natürlichen Süßen kommen sie bei mir gerade fast jeden Tag zum Gebrauch.

Welche Zutaten brauchst du dafür?

Das Schöne an dem Rezept ist: du brauchst gar nicht mal so viele! Für das Rezept habe ich ganz ähnliche Zutaten wie für meine raw Brownies verwendet. Das sind Zutaten, die ich eigentlich immer zuhause habe. Außer der Banane sind sie alle lang haltbar bzw. nicht verderblich und perfekt, um mal schnell was Süßes zu zaubern. Dieses Mal habe ich noch Joghurt und Nüsse untergerührt und der Teig kam anschließend in den Ofen. Die Brownies waren bei mir zwar etwas krümlig aber richtig schön fudgy.

Jetzt kommen wir aber erstmal zum Rezept für dich:

Gesunde Brownies

Gesunde Brownies, die auch richtig gut schmecken? Hier ist mein Rezept für dich.

Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Arbeitszeit 35 Minuten
Portionen 1 kleine Form

Zutaten

  • 100 g Mandeln optional gemahlene
  • 100 g Datteln optional einweichen
  • 1 Banane
  • 3 EL Kakao
  • 1 Handvoll Pekannüsse
  • 1 EL Erdnussbutter
  • 1 EL Kokosöl
  • 2 großzügige EL Soja Joghurt zB Vanille
  • Optional Süße zB Reissirup
  • Backpulver
  • Tonka, Vanille, Schokokracher oder Gewürze nach Wahl
  • Schoko Chips

Anleitungen

  1. Mandeln und Datteln in den Mixer geben und zerkleinern, dann die restlichen trockenen Zutaten dazugeben und vermischen. Die Pekannüsse klein hacken.

  2. Die flüssigen Zutaten verrühren und zum Rest geben. Der Teig wird in eine kleine Brownie Form gefüllt, mit Erdnussbutter, zuckerfreien Schokochips und Pekannüssen getoppt und circa 30 Minuten bei 175 Grad gebacken. Falls der Teig zu flüssig wird, 2 EL Mandelmehl dazugeben. Am besten gut auskühlen lassen und genießen.

Wie machst du Brownies am liebsten? Hast du ein Lieblings-Rezept? Verwendest du dabei Mehl oder backst du sie auch gern ohne? Mit Nüssen?
Ich bin gespannt auf deine Rezeptideen und würde mich freuen, falls du mein Rezept ausprobierst, wenn du mir ein Bild davon schickst.

Alles Liebe,
Lisa ❤

Kokos Mango Cheesecake

– ein feiner Sommerkuchen, ganz ohne schlechten Gewissen –

Du brauchst noch ein leckeres und leichtes Rezept für den Sonntagskuchen? Wie wär’s mit einem feinen Kokos Mango Cheesecake? Der schmeckt durch die Kombination von Kokos und Mango nach Urlaub und Sonnenschein und ist super einfach selbst gezaubert. Ich wollte schon lang einen veganen Cheesecake backen, da mir der in der Vergangenheit häufig misslungen ist. Mit Kokos Joghurt hab ich es noch nie probiert, deswegen war es jetzt endlich so weit!

Für den Teig hab ich dieses Mal, passend zum Joghurt, Kokosmehl verwendet und somit eine beinahe low Carb-Variante gezaubert. Gesüßt wird der Kuchen nur mit Banane und Datteln und er kommt ganz ohne Industriezucker und tierischen Produkten aus.

Wie komme ich auf solche Rezepte?

Das ist eine der Fragen, die mir am häufigsten gestellt wird. Meistens sehe ich ein Produkt im Supermarkt (dazu muss man sagen, dass ich ein sehr impulsiver Lebensmittel-Käufer bin! :)) und bekomme dann irgendwelche Ideen dazu. Genauso ging es mir mit dem Mango Kokosjoghurt. Ich habe diesen durch eine Kooperation zugeschickt bekommen und wollte mir was schönes dazu überlegen. Ein Käsekuchen stand schon lang auf meiner to-do Liste, deswegen sollte der Joghurt in einen Kokos Mango Cheesecake wandern.

Für den Teig bin ich einfach auf die Suche nach passenden, leichten Zutaten gegangen, die im Sommer nicht schwer im Bauch liegen, und letztendlich wurden es die folgenden Zutaten:

Kokos Mango Cheesecake

Das ist mein Rezept für einen zuckerfreien und veganen Kokos Mango Cheesecake. Schmeckt nach Sommer und ist super schnell gezaubert!

Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 10 Minuten
Arbeitszeit 20 Minuten
Portionen 1

Zutaten

Für den Teig:

  • 1 Banane
  • 65 g Kokosmehl
  • 2 EL Mango Kokosjoghurt
  • 2 EL Kokoschips oder -Raspeln zerbröselt
  • 2 EL Pekannüsse zerbröselt
  • 3 große Datteln optional eingeweicht
  • 1 EL Kokosöl
  • Tonka, optional Süße

Für die Creme

  • 2 EL Soja Quark großzügig
  • 3 EL Mango Kokosjoghurt
  • 20 g Puddingpulver
  • Agaranta oder Gelantine
  • Tonka, Vanille, optional Süße

Anleitungen

  1. Alle Zutaten für den Teig verrühren. In eine kleine Tartefrom drücken, optional bei 180 Grad 25 Minuten backen oder direkt so verwenden.
    (Ich hab den Teig kurz gebacken)

  2. Für die Creme alle Zutaten verrühren. Agaranta und Puddingpulver in Wasser auflösen und zur Creme geben. In die Hälfte hab ich noch etwas Dunaliella Pulver für die Farbe gerührt. Löffelweise die Cremes auf den Teig geben und für ein paar Stunden kühlen. 


Ich hab den Kuchen sicherheitshalber vor dem Kühlen nochmal circa 25 Minuten auf der untersten Stufe in den Ofen gestellt, damit er fest wird. In der Vergangenheit wurden meine Käsekuchen, vor allem beim Verwenden von pflanzlicher Gelantine, nicht richtig fest. Es kann auch sein, dass der Kokos Mango Cheesecake ganz ohne Backen funktioniert. Als Topping gab’s selbstgemachtes Kokos Granola, Physalis und Salted Caramel auf Kokosbasis.

Ich freu mich, wenn du mein Rezept ausprobierst. Lass mich das gerne hier oder auf Instagram wissen! 🙂

Alles Liebe,
Lisa ❤

Carrot Tarte

– eine kleine aber feine Osterinspiration für dich –

Bist du schon im Osterfieber? Nachdem ich die Wochen auf Instagram Carrot Cake-technisch etwas eskaliert bin, ist das jetzt wirklich mein letztes Rezept für dich. Dieses Jahr hat mich das Oster- und das damit verbundene Carrot Cake Fieber wirklich gepackt. Es gab Donuts, Kuchen, Mugcake, Carrot Cake Bites und Carrot Cake Chia Pudding. Aber diese no bake Carrot Tarte war mein besonderes Highlight.

Sie ist super einfach zu machen, schmeckt lecker, ist glutenfrei, zuckerfrei und vegan und man braucht dafür nur einen Mixer. Das Rezept habe ich aus meinen bereits bestehenden Rezepten zusammengebastelt. Zum einen hab ich mich von meinen Karottenkuchen inspirieren lassen und von meinen Raw Cakes.

Was brauchst du dafür?

Bei mir waren das größtenteils Zutaten, die vor meinem Bali Urlaub noch weg mussten. Ich hatte noch etwas Frischkäse, Sojajoghurt, Cashews, Buchweizen, Karotten und eine überreife Banane zuhause. Daraus entstand dann diese Carrot Tarte.

Du kannst den Teig dafür entweder direkt „roh“ also ungebacken verwenden oder so wie ich für kurze Zeit in den Backofen geben. Da keine Eier oder ähnliche Zutaten verarbeitet werden, kann der Teig auch problemlos ungebacken vernascht werden. Du kannst daraus sogar Bliss Balls machen. Für das Topping habe ich noch etwas selbstgemachtes Granola, Popcorn und Rüblis verwendet.

Das einzig traurige an diesem Rezept

Zu diesem Rezept gibt es einen Fun Fact, der eigentlich gar nicht so lustig ist: Bei dem Versuch ein schönes Foto zu bekommen, wollte ich unbedingt noch etwas gepufften Amaranth aus meinem Schrank holen. Weil ich etwas hektisch war und nebenbei noch 329382 andere Sachen erledigen wollte, bin ich so gegen meinen Türrahmen gelaufen, dass ich mir meinen Zeh gebrochen habe. Vor meinem Bali Urlaub kam das natürlich wie gerufen!
Das Bild ist aber, auch trotz gebrochenen Zeh, zum Glück noch was geworden.
Jetzt kommen wir aber erstmal zum Rezept für dich:

Carrot Tarte

Das ist mein Rezept für eine leckere und leichte Carrot Cake Tarte. Ganz ohne Zucker, Milchprodukten und optional sogar ohne Backen! 🙂

Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Arbeitszeit 30 Minuten
Portionen 1

Zutaten

Für den Teig

  • 50 g (glutenfreie) Haferflocken
  • 3 EL Kokosmehl (alternativ insgesamt 100g Haferflocken verwenden)
  • 50 g Haselnuss Kerne gemahlen
  • 1 Banane
  • 1 Karotte
  • 1 EL Nussmus z.B. Haselnuss
  • Zimt
  • Optional Süße Reissirup oder Datteln
  • Evtl. etwas Wasser/ Milch zum Glattrühren

Für die Creme

  • 100 g Cashews eingeweicht über Nacht
  • 100 g Buchweizen eingeweicht über Nacht
  • 4 El Vanille Soja Joghurt
  • 2 EL veganer Frischkäse oder Quark
  • Agar Agar
  • Tonka, Vanille
  • Optional Süße

Anleitungen

  1. Alle Zutaten für den Teig in den Mixer geben und zu einem klebrigen Teig verrühren. Optional bei 180 Grad 25 Minuten backen oder direkt roh verwenden (geht beides, ich hab ihn kurz gebacken.)

  2. Für die Creme alle Zutaten in den Mixer geben und pürieren, bis eine Creme entsteht. Auf den Teig geben und für ein paar Stunden kühlen/ gefrieren. Mit Granola, Rüblis oder frischen Beeren dekorieren und genießen.

Ich habe für die Tarte eine ziemlich kleine Form verwendet: 19x 18.8 x 2.4cm.

Anstatt dem Kokosmehl kannst du für die Carrot Tarte auch insgesamt 100g Haferflocken verwenden. Du kannst den Buchweizen auch durch 100g weitere Cashewkerne ersetzen. Falls du eine Zutat nicht zuhause hast, lass deiner Fantasie freien Lauf.

Jetzt wünsch ich dir erstmal frohe Ostern! Ich werde Ostern dieses Jahr am Strand auf Bali verbringen, deswegen wird es die nächsten drei Wochen hier etwas ruhiger. 🙂

Alles Liebe,
Lisa ❤