Hier findest du eine Auswahl meiner liebsten Frühstücksrezepte und -Ideen!

Apfelbrot

– wie Bananenbrot, nur noch ein bisschen besser –

Hast du schon mal ein Apfelbrot gebacken? Ich war bisher immer bekennender Bananenbrot-Fan und bin noch gar nicht auf die Idee gekommen, ein Apfelbrot zu backen. Durch ein kleines Rezeptheft von Rossmann, in dem es vorrangig um alternative Süßungsmittel ging, (unbeauftragte Werbung) bin ich dann erstmals auf die – wirklich geniale – Idee gekommen und hab das Rezept ein bisschen, meinem Vorratsschrank entsprechend, umgebaut. Das Ergebnis wurde von meinen Kollegen getestet und sie waren, trotz fehlendem Zucker, begeistert!

Welche Zutaten brauchst du für das Apfelbrot?

Auf einen Blick sind das diese hier, also gar nicht so viele:

Das Rezept ist ganz ähnlich aufgebaut wie das meines Bananenbrots. Hier verwende ich anstatt der Bananen Apfelmark, Apfel und Datteln. Wusstest du, dass Apfelmark im Vergleich zu Apfelmus ohne Zuckerzusatz hergestellt wird und zu 100% aus Äpfeln besteht? Schmeckt genauso lecker und du kannst ganz einfach, ohne es zu merken, Zucker im Alltag einsparen. Dazu kommen 150g Mehl (hier eine Mischung aus Dinkel- und Mandelmehl) Puddingpulver, Backpulver und Nüsse. Gesüßt habe ich mit etwas Kokosblütenzucker, der durch die karamellige Note perfekt passt, und die Datteln.

Das Apfelbrot ist schnell gemacht, zuckerfrei und vegan. Es lässt sich super vorbereiten und bei Bedarf auch einfrieren. Im Herbst mag ich diese Variante mit Zimt, Mandelmus und Nüssen sogar fast noch lieber als mein Bananenbrot.

Jetzt gibt’s aber erstmal das Rezept für dich:

Apfelbrot

Hier ist mein Rezept für ein veganes & zuckerfreies Apfelbrot. Perfekt für den Herbst und kalte Tage.

Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 45 Minuten
Portionen 1

Zutaten

  • 100 g Dinkelmehl
  • 50 g Mandelmehl alternativ 150g Dinkelmehl
  • 20 g Vanillepuding Pulver
  • 4 EL Vanille Soja Joghurt
  • 1 EL Nussmus z.B. Mandel
  • 1 Apfel
  • 200 g Apfelmark
  • 80 g Datteln
  • 100 g Nüsse Cashews, Mandeln, Pekannüsse
  • 100 ml Kokosöl oder Margarine
  • 1 Prise Salz
  • Tonka, Zimt, Vanille

Fürs Topping

  • 1 kleiner Apfel
  • 1 Handvoll Nüsse
  • Kokosblütenzucker

Anleitungen

  1. Margarine/ Öl im Topf schmelzen. Backofen vorheizen.

  2. Datteln & Nüsse in den Mixer geben und zerkleinern, einen Apfel dazugeben. Alle Zutaten miteinander verrühren und nach Geschmack süßen. In eine kleine Backform (23cm) füllen, mit Nüssen und Apfel toppen und mit Kokosblütenzucker bestreuen. Circa 45 Minuten bei 180 Grad backen.

Ich hab das Apfelbrot mit einem zuckerfreien Schoko-Kokosaufstrich zum Frühstück (und als Nachmittagssnack) gegessen. Du kannst es aber auch pur essen, das Brot schmeckt nämlich wie Kuchen.

Hast du ein Lieblings-Herbstrezept?

Freu mich auf deine Kreationen!

Alles Liebe,
Lisa ❤

 

Gesunde Brownies

– Ganz ohne Zucker, Mehl, Gluten und Milchprodukten  –

Klingt zu gut um wahr zu sein? Ich hab über dieses Rezept ziemlich lang nachgedacht, bis ich es dann endlich ausprobiert hab. Meistens sehe ich ein Lebensmittel/ eine Zutat im Supermarkt und „entwickle“ im Kopf beim Einkauf eine erste Rezeptidee. Bei den Brownies war es dieses Mal genau anders rum und das Endergebnis war mein Ausgangspunkt für die Rezeptentwicklung: Mein grober Plan war gesunde Brownies ganz ohne Butter, Zucker und Gluten zu zaubern und dabei sollten sie noch richtig gut schmecken und schön fudgy sein. Klingt wirklich ein bisschen unrealistisch. Aber mit Nüssen, Datteln und Erdnussbutter hat das sogar geklappt und die Brownies wurden super lecker. Datteln sind momentan eh mein größtes Laster. Besonders zum veganen Backen oder auch ganz allgemein zum natürlichen Süßen sind sie bei mir gerade fast jeden Tag in Gebrauch.

Welche Zutaten brauchst du für die gesunden Brownies?

Das Schöne an dem Rezept ist: du brauchst gar nicht viele Zutaten! Für das Rezept habe ich ganz ähnliche Zutaten wie für meine raw Brownies verwendet. Das sind Zutaten, die ich eigentlich immer zuhause habe. Außer der Banane sind sie alle lang haltbar bzw. nicht verderblich und perfekt, um mal schnell was Süßes zu zaubern. Bei meinen gesunden Brownies habe ich noch Joghurt und Nüsse untergerührt und der Teig kam anschließend in den Ofen. 

Jetzt kommen wir aber erstmal zum Rezept für dich:

Gesunde Brownies

Gesunde Brownies, die auch richtig gut schmecken? Hier ist mein Rezept für dich.

Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Arbeitszeit 35 Minuten
Portionen 1 kleine Form

Zutaten

  • 100 g Mandeln optional gemahlene
  • 100 g Datteln optional einweichen
  • 1 Banane
  • 3 EL Kakao
  • 1 Handvoll Pekannüsse
  • 1 EL Erdnussbutter
  • 1 EL Kokosöl
  • 2 großzügige EL Soja Joghurt zB Vanille
  • Optional Süße zB Reissirup
  • Backpulver
  • Tonka, Vanille, Schokokracher oder Gewürze nach Wahl
  • Schoko Chips

Anleitungen

  1. Mandeln und Datteln in den Mixer geben und zerkleinern, dann die restlichen trockenen Zutaten dazugeben und vermischen. Die Pekannüsse klein hacken.

  2. Die flüssigen Zutaten verrühren und zum Rest geben. Der Teig wird in eine kleine Brownie Form gefüllt, mit Erdnussbutter, zuckerfreien Schokochips und Pekannüssen getoppt und circa 30 Minuten bei 175 Grad gebacken. Falls der Teig zu flüssig wird, 2 EL Mandelmehl dazugeben. Am besten gut auskühlen lassen und genießen.

Wie machst du Brownies am liebsten? Hast du ein Lieblings-Rezept? Verwendest du dabei Mehl oder backst du sie auch gern ohne? Mit Nüssen?
Ich bin gespannt auf deine Rezeptideen und würde mich freuen, falls du mein Rezept ausprobierst, wenn du mir ein Bild davon schickst.

Alles Liebe,
Lisa ❤

Ocean Smoothie Bowl
– oder auch: Wie urlaubsreif ich bin in einem Bild –

Magst du Smoothie Bowls? Seit Bali im letzten Jahr liebe ich diese Bowls. Besonders angetan hat es mir in letzter Zeit eine Ocean Smoothie Bowl mit Blue Spirulina. Blue Spirulina ist im Vergleich zu herkömmlichen Spirulina geschmacksneutral und einfach nur farblich richtig hübsch. Du kannst damit jede Smoothie Bowl
toll aufwerten, solang du blaues Essen nicht als störend empfindest.

Was ist in meiner Bowl drin?

Wenn ich nicht gerade die fertig gemischte TK Ocean Bowl von Wholey (Werbung, unbeauftragt) verwende, mixe ich mir die Ocean Smoothie Bowl gerne selbst. Dafür brauchst du nur 1-2 gefrorene Bananen, Blue Spirulina, optional eingefrorenes (geschmacksneutrales) Gemüse wie Blumenkohl oder Zucchini, ein paar Beeren, Datteln und etwas Milch nach Wahl. Gut passt hier Kokosmilch oder Sojamilch. Hier gilt aber, wie fast immer bei meinen Rezepten: Du kannst eigentlich so gut wie alles verwenden, was du noch zuhause hast.

Ocean Smoothie Bowl

Was ist das beste an einer Smoothie Bowl?

Da die Basis oft relativ kalorienarm ist, kann man sich bei den Toppings schön austoben. Ich hab meine Ocean Smoothie Bowl mit Banane, Schoko Kokoschips, Granola und einer Meerjungfrauen Flosse getoppt. Man sieht an dem Topping gut, wie dringend ich mal wieder ans Meer muss. Ich bin dieses Jahr, vor allem weil mein letzter richtiger Strandurlaub schon über ein Jahr her ist, wirklich urlaubsreif. Mit so einem Frühstück kann man sich wenigstens kurz mental ans Meer beamen. Die Meerjungfrauen Flosse ist eine Silikonform, die ich mit Sojajoghurt mit und ohne Blue Spirulina, gefüllt und eingefroren habe. Die Form gibts z.B. auch auf Amazon. (Werbung)

Jetzt kommen wir aber erstmal zum Rezept für die Ocean Smoothie Bowl für dich:

Ocean Smoothie Bowl

Mit meiner Ocean Smoothie Bowl mit Blue Spirulina zauberst du dich direkt zum Frühstück ans Meer.

Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 5 Minuten
Portionen 1

Zutaten

  • 2 Bananen gefroren
  • 1 Handvoll Beeren gefroren
  • 2 Datteln
  • 1/2 Zucchini gefroren
  • 2 EL (Vanille Soja oder Kokos) Joghurt
  • etwas Kokosmilch am besten aus dem Kühlschrank
  • 1 TL Blue Spirulina
  • Toppings nach Wahl

Anleitungen

  1. Alle Zutaten in den Mixer geben und gut durchmixen. So viel Kokosmilch hinzufügen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht wird. Mit Toppings nach Wahl toppen und genießen.

Und jetzt verrate ich dir noch mein Smoothie Bowl Geheimnis:

Ich finde ja wirklich, dass das Geheimnis einer guten Smoothie Bowl der Mixer ist. Ich hab in den letzten Jahren meine Smoothies und Shakes mit meinem Thermomix gemixt und war leider nie so richtig zufrieden mit der Konsistenz. Deswegen hab ich mir vor kurzem einen wirklich guten Hochleistungsmixer (den hier 🙂 (Werbung)) zugelegt und mach seitdem noch öfter Smoothies, Shakes und alles andere, was sich mixen lässt.

Wenn du ein Rezept von mir ausprobierst, schick mir gerne ein Bild oder hinterlass einen Kommentar. Ich freu mich auf dein Feedback!

Alles Liebe,
Lisa ❤

Schokoladiges Reisflocken-Porridge
– die einzig wahre Haferflocken-Alternative-

Ich bin zurzeit im Porridge Fieber. Nachdem ich den ganzen Herbst und Winter über fast jeden Tag Joghurt mit Chiasamen, Beeren und Müsli gegessen hab, hat jetzt wieder die Porridge-Phase begonnen und deswegen gibt’s heute ein schokoladiges Reisflocken-Porridge. Ich bin ein richtiger Phasen-Esser. Ich kann Dinge oft wochen- oder sogar monatelang jeden Tag essen, bis ich sie nicht mehr sehen kann. Jetzt ist das Porridge am Zug und es gibt täglich klassisches Porridge, (Kaffee) Overnight Oats oder Carrot Cake Oats.

Und wie kam’s zum schokoladigen Reisflocken-Porridge?

Da ich trotz der ganzen Porridge-Kontinuität hier und da ein bisschen Abwechslung brauche und Ostern vor der Tür steht, wollte ich unbedingt ein Porridge mit Reisflocken machen. Damit ich gleich noch etwas in Osterstimmung komme, habe ich einen kleine Osterhasen als Topping verwendet. Und weil Schokolade zum Frühstück immer eine gute Idee ist, ist gleich auch noch etwas Kakao und Schokolade ins Porridge gewandert.

Was brauchen wir fürs schokoladige Reisflocken-Porridge?

Eigentlich nur eine Handvoll Zutaten und einen Topf (oder wie ich einen digitalen Reiskocher).

Neben Reisflocken habe ich Datteln, Hafermilch, Kakao, ein paar zuckerfreie Schokodrops, etwas Reissirup und Wasser verwendet. Am Ende der Kochzeit habe ich, für mehr Cremigkeit, noch etwas Soja Vanillejoghurt in mein schokoladiges Reisflocken-Porridge gegeben. Als besonderes Highlight kam noch eine Himbeer-Chia Marmelade und ein kleiner Schoko-Osterhase als Topping auf das Porridge.

Jetzt kommen wir aber direkt mal zum Rezept für dich:

Schokoladiges Reisflocken-Porridge

Die leckere Alternative für das klassische Porridge. Im Handumdrehen zubereitet, extra schokoladig und super lecker.

Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
Portionen 2

Zutaten

Für das Porridge

  • 100 g Reisflocken
  • 150 ml Milch nach Wahl
  • 200 ml Wasser
  • 2 Datteln
  • 150 g Joghurt Soja Joghurt Vanille
  • 1 EL Kakao
  • 10 g Schokodrops
  • Reissirup oder Süße nach Wahl
  • Tonka, Vanille

Für das Topping

  • 120 g Himbeeren
  • 1 EL Chiasamen
  • 1 EL Reissirup
  • 1 Schokohase

Anleitungen

  1. Datteln klein schneiden. Alle Zutaten für das Porridge verrühren und in den Reiskocher geben. Im digitalen Reiskocher circa 15 Minuten im Congee Modus köcheln lassen. Alternativ im Topf kochen. 

  2. Porridge optional mit Reissirup süßen. Mit Vanille oder Tonka abschmecken. Am Ende der Kochzeit den Joghurt unterrühren. 

  3. Für das Himbeer Topping die Himbeeren mit 1EL Chiasamen und 1EL Reissirup in eine Pfanne geben und etwas köcheln lassen. Mit dem fertigen Porridge anrichten und genießen.

Hast du schon mal ein Porridge mit Reisflocken gemacht? Wenn du den Geschmack von Reis und die Konsistenz von Porridge magst, solltest du das unbedingt mal ausprobieren.

Ich freu mich, wenn du mir hier oder auf Instagram von deinen Reisflocken-Porridge Versuchen erzählst.

Alles Liebe,
Lisa ❤

Carrot Cake Oats

– Wenn das Oatmeal nach Kuchen schmeckt –

Klingt zu gut um wahr zu sein? Ich bin ja ein großer Fan von Kuchen zum Frühstück. Als ich letztens einen Karottenkuchen gebacken hab, sind Karotten und gehackte Nüsse übrig geblieben und ich hatte zu diesem Zeitpunkt noch nicht gefrühstückt. Weil ich richtig Lust auf Oats hatte, hab ich aus meinen Karottenkuchen-Resten dann einfach feine Carrot Cake Oats gemacht.

Du findest Gemüse zum Frühstück klingt gruslig?

Dann musst du meine Carrot Cake Oats unbedingt mal ausprobieren. Ich liebe den Geschmack von diesen Oats und zaubere sie mir fast jede Woche. Das Rezept habe ich bisher aber noch gar nicht geteilt. Deswegen wurde es jetzt höchste Zeit. Falls du keine Karotte zuhause hast und deinem Frühstück trotzdem Gemüse unterjubeln willst, kannst du es auch mal mit einer geraspelten Zucchini versuchen. Die Konsistenz wird richtig gut und durch das Volumen der Zucchini kannst du sogar die Haferflockenmenge reduzieren und wirst genauso satt. Ein kleiner Diethack passend für die Jahreszeit, die voll mit guten Vorsätzen ist. 🙂

Was brauchst du sonst noch?

Eigentlich nur ein paar Zutaten, die ich immer zuhause habe: Haselnuss- oder Mandelmilch, Karotten, (glutenfreie) Haferflocken, eine Handvoll Nüsse, Nussmus, Zimt, Vanille und Süße nach Wahl. Für meine Carrot Cake Oats verwende ich am liebsten Haselnussmus. Ich finde das passt am besten zur Karotte.

Jetzt kommen wir aber erstmal zum Rezept für dich. Das ist kinderleicht gemacht, du brauchst dafür nur 10 Minuten Zeit, einen Topf und optional einen Mixer. Die Oats lassen sich auch super vorbereiten und für mehrere Tage als Frühstück verwenden.

Carrot Cake Oats

Das ist mein Rezept für leckere, glutenfreie Carrot Cake Oats. Schnell gemacht und super lecker.

Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 10 Minuten
Portionen 1

Zutaten

  • 75 g (glutenfreie) Haferflocken
  • 250 ml Mandel- oder Haselnussmilch
  • 1 EL Nussmus z.B. Haselnussmus
  • 2 EL Vanille Soja Joghurt
  • Zimt, Vanille, Prise Salz
  • 1 Karotte
  • 1 Handvoll Nüsse nach Wahl
  • Optional Süße und Flohsamenschalen
  • Zum Toppen: Nüsse, Müsli & Nussmus

Anleitungen

  1. Die Nüsse mit der Karotte in den Mixer geben. Mit den restlichen Zutaten im Topf köcheln lassen und nach Geschmack süßen (z.B. mit Datteln oder einer halben Banane). Als Topping können Müsli, Nüsse oder Nussmus verwendet werden.

Wie isst du Oats am liebsten?

Ich glaube, dass das wirklich meine liebste Variante ist. Ein Rezept für ein leckeres Schoko Oatmeal mit einer leichten Matcha Note findest du übrigens auch hier auf meinem Instagram Account.
Ich bin gespannt auf deine Varianten!

Alles Liebe,
Lisa ❤

Weihnachtlicher Milchreis
– mit Spekulatiusbällchen, karamellisierten Zimtäpfeln und Haselnuss –

Hast du Weihnachten gut überstanden? Unser Weihnachten war dieses Jahr total entspannt und richtig schön. Wir haben am Heiligen Abend zusammen ein feines Menü gegessen. Am 1. Weihnachtsfeiertag gings noch mit der ganzen Familie zum Mittagessen. Ich konnte viel Zeit mit meinen Liebsten ganz ohne Handy genießen. Ein weihnachtlicher Milchreis durfte auch dieses Jahr nicht fehlen. Deswegen möchte ich mein Rezept noch gerne mit dir teilen. Ich hatte dieses Jahr leider gar keine Zeit zum Plätzchen backen, deswegen wurden meine normalen Lieblings-Gerichte einfach weihnachtlich angehaucht und heraus kam dabei ein weihnachtlicher Milchreis.

Magst du Wintergewürze?

Bei mir waren die letzten Wochen Wintergewürze wie Spekulatiusgewürz, Zimt (darüber erfährst du hier etwas mehr) oder Lebkuchengewürz nicht aus der Küche wegzudenken. In meinen winterlichen Milchreis kam dieses Mal Haselnussmilch, Haselnussmus, Zimt und Spekulatiusgewürz und die Kombi war so lecker.

Du kennst den Milchreis auch gut mit Mandelmus, Tonka oder etwas Marzipan abschmecken. Marzipan mag ich aber so gar nicht. Deswegen hat das bei mir leider Hausverbot. 🙂

Jetzt kommen wir aber erstmal zum Rezept für dich:

Winterlicher Milchreis

Hier findest du mein Rezept für den winterlichen Milchreis mit Zimt, karamellisierten Äpfeln und Spekulatiusgewürz.

Portionen 2

Zutaten

  • 100 g Milchreis
  • 300 ml Wasser
  • 200 ml Haselnussmilch
  • Vanille, Zimt, Spekulatiusgewürz
  • Optional Süße z.B. Reissirup
  • 1 Tonka Bohne
  • 2 EL Vanille Soja Joghurt
  • 1 EL Haselnussmus
  • 1 Apfel

Anleitungen

  1. Den Milchreis in Milch und Wasser circa 35 Minuten kochen. Du kannst den Milchreis im Topf oder im Thermomix kochen. Die Tonka Bohne im Ganzen mitkochen und danach herausnehmen. Optional süßen, mit Gewürzen abschmecken. Am Ende der Kochzeit 2 EL Soja Joghurt und einen Löffel Haselnussmus unterrühren.

  2. Für das Topping: Apfel kleinschneiden und für ein paar Minuten mit einem Löffel Reissirup und Zimt anbraten. Für die Spekulatius Bällchen wird Mandelmehl mit Haselnussmus, Spekulatiusgewürz, Süße und etwas Zimt verrührt.

Die Spekulatiusbällchen hab ich auch letztes Jahr schon mal gemacht. Die kannst du auch super ohne Backen als Snackbällchen verwenden.

Was war dieses Jahr dein Lieblings-Weihnachtsrezept?

Meins war wirklich dieser weihnachtliche Milchreis und meine Frühstückspizza. Milchreis geht auch einfach immer, er erinnert mich immer an meine Kindheit. 🙂

Jetzt wünsch ich dir aber erstmal einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles erdenklich Gute für 2020!
Das wird unser Jahr! 🙂

Alles Liebe,

Lisa ❤

Kokos Mango Cheesecake

– ein feiner Sommerkuchen, ganz ohne schlechten Gewissen –

Du brauchst noch ein leckeres und leichtes Rezept für den Sonntagskuchen? Wie wär’s mit einem feinen Kokos Mango Cheesecake? Der schmeckt durch die Kombination von Kokos und Mango nach Urlaub und Sonnenschein und ist super einfach selbst gezaubert. Ich wollte schon lang einen veganen Cheesecake backen, da mir der in der Vergangenheit häufig misslungen ist. Mit Kokos Joghurt hab ich es noch nie probiert, deswegen war es jetzt endlich so weit!

Für den Teig hab ich dieses Mal, passend zum Joghurt, Kokosmehl verwendet und somit eine beinahe low Carb-Variante gezaubert. Gesüßt wird der Kuchen nur mit Banane und Datteln und er kommt ganz ohne Industriezucker und tierischen Produkten aus.

Wie komme ich auf solche Rezepte?

Das ist eine der Fragen, die mir am häufigsten gestellt wird. Meistens sehe ich ein Produkt im Supermarkt (dazu muss man sagen, dass ich ein sehr impulsiver Lebensmittel-Käufer bin! :)) und bekomme dann irgendwelche Ideen dazu. Genauso ging es mir mit dem Mango Kokosjoghurt. Ich habe diesen durch eine Kooperation zugeschickt bekommen und wollte mir was schönes dazu überlegen. Ein Käsekuchen stand schon lang auf meiner to-do Liste, deswegen sollte der Joghurt in einen Kokos Mango Cheesecake wandern.

Für den Teig bin ich einfach auf die Suche nach passenden, leichten Zutaten gegangen, die im Sommer nicht schwer im Bauch liegen, und letztendlich wurden es die folgenden Zutaten:

Kokos Mango Cheesecake

Das ist mein Rezept für einen zuckerfreien und veganen Kokos Mango Cheesecake. Schmeckt nach Sommer und ist super schnell gezaubert!

Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 10 Minuten
Arbeitszeit 20 Minuten
Portionen 1

Zutaten

Für den Teig:

  • 1 Banane
  • 65 g Kokosmehl
  • 2 EL Mango Kokosjoghurt
  • 2 EL Kokoschips oder -Raspeln zerbröselt
  • 2 EL Pekannüsse zerbröselt
  • 3 große Datteln optional eingeweicht
  • 1 EL Kokosöl
  • Tonka, optional Süße

Für die Creme

  • 2 EL Soja Quark großzügig
  • 3 EL Mango Kokosjoghurt
  • 20 g Puddingpulver
  • Agaranta oder Gelantine
  • Tonka, Vanille, optional Süße

Anleitungen

  1. Alle Zutaten für den Teig verrühren. In eine kleine Tartefrom drücken, optional bei 180 Grad 25 Minuten backen oder direkt so verwenden.
    (Ich hab den Teig kurz gebacken)

  2. Für die Creme alle Zutaten verrühren. Agaranta und Puddingpulver in Wasser auflösen und zur Creme geben. In die Hälfte hab ich noch etwas Dunaliella Pulver für die Farbe gerührt. Löffelweise die Cremes auf den Teig geben und für ein paar Stunden kühlen. 


Ich hab den Kuchen sicherheitshalber vor dem Kühlen nochmal circa 25 Minuten auf der untersten Stufe in den Ofen gestellt, damit er fest wird. In der Vergangenheit wurden meine Käsekuchen, vor allem beim Verwenden von pflanzlicher Gelantine, nicht richtig fest. Es kann auch sein, dass der Kokos Mango Cheesecake ganz ohne Backen funktioniert. Als Topping gab’s selbstgemachtes Kokos Granola, Physalis und Salted Caramel auf Kokosbasis.

Ich freu mich, wenn du mein Rezept ausprobierst. Lass mich das gerne hier oder auf Instagram wissen! 🙂

Alles Liebe,
Lisa ❤

Mein liebstes Sommerfrühstück, die Sommer-Bowl

Und was mich zurzeit noch ziemlich glücklich macht

Weil ich mich hier schon lange nicht mehr gemeldet, wird es jetzt mal wieder höchste Zeit. Ich hab im Juni meinen Job gewechselt und deswegen gerade nicht mehr so viel Freizeit, da ich oft geschäftlich unterwegs bin. Die gesunde Ernährung soll aber nicht auf der Strecke bleiben und ich versuch immer noch fleißig zum Sport zu gehen und am Abend ordentlich zu kochen. Mein Schritt aus der Komfortzone und in einen neuen Job hat mir so viele positive Veränderung ins Leben gebracht, dass ich momentan einfach nur glücklich und dankbar bin, dass ich diesen Schritt gegangen bin. Ich glaube, dass man oft fürs Mutig sein belohnt wird und freu mich richtig drauf, was in den nächsten Wochen und Monaten noch so passiert.

Jetzt aber zurück zum Essen!

Wenn es draußen so schön warm ist, habe ich morgens meistens keine Lust für das Frühstück lange in der Küche zu stehen oder warmes Frühstück zuzubereiten (Ausnahme: Milchreis, der geht zu jeder Tages- und Jahreszeit! 🙂 ). Deswegen gibt’s bei mir gerade fast jeden Tag eine feine Sommer-Bowl.

Bist du auch ein Phasenesser?

Bei mir ist es echt oft so, dass ich bestimmte Lebensmittel oder Gerichte eine ganze Zeit lang täglich esse, bis ich sie nicht mehr sehen kann. So geht es mir gerade mit meinen Joghurt-Bowls. Drin sind täglich Beeren, Chiasamen, Jogurth oder Quark und ein kohlenhydrathaltiges Topping. Sonst kommt der Hunger bei mir nämlich meistens schneller zurück, als mir lieb ist. 🙂

Was muss in meine Sommer-Bowl?

  • Eine Eiweißquelle, meistens in Form von Quark oder Joghurt
  • Etwas Farbe! 🙂 Dazu verwende ich gern Fruchtpulver oder Spirulina
  • Gesunde Kohlenhydrate, oft in Form von glutenfreien Haferflocken, selbstgemachten Granola, Leinsamen oder ungesüßten Cornflakes aus Mais oder Reis
  • Frische, saisonale Beeren oder Obst
  • Tolle Toppings! Die sind meistens mein Highlight und damit lassen sich die Bowls beliebig variieren. Gerne verwende ich:
    –  Nüsse oder Kerne (Favoriten sind Cashews und Erdnüsse) oder Nussmus!
    –  Kokoschips
    –  Geröstete Kohlenhydrate wie z.B. Buchweizen
    –  Chiasamen
    –  Gepuffte Getreidesorten wie Reis, Quinoa oder Amaranth
    –  Fruchtpulver, Gewürze

Ein Rezept für die Bowl braucht es eigentlich gar nicht so wirklich, der Vollständigkeit halber schreibe ich es für dich aber gerne zusammen.

Sommer-Bowl

Du willst ein frisches und leichtes Frühstück für den Sommer? Wie wärs mit einer fruchtigen Sommer-Bowl?

Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 5 Minuten
Arbeitszeit 10 Minuten
Portionen 1

Zutaten

  • 200 g (Soja) Naturjoghurt
  • 100 g (Soja) Vanille Quark
  • 1 EL Chia Samen
  • etwas Tonka Bohne
  • 1 TL Spirulina
  • 100 g Blaubeeren
  • 75 g Brombeeren
  • 1 Stück Banane
  • 1/2 Mango

Anleitungen

  1. Das Obst klein schneiden und die Beeren waschen. Den Joghurt mit dem Quark verrühren. Die Chiasamen und geriebene Tonkabohne dazugeben und in die Hälfte des Joghurts noch etwas Spirulina rühren. Eine Mango Rose basteln (schau dazu gern in mein Instagram Highlight) und die Bowl mit Coquitos, gepufften Quinoa, Amaranth und getrockneter Mango toppen.

Granola

– der einfachste Weg zu einem gesünderen Start in den Tag! –

Viele Granolasorten aus dem Supermarkt enthalten leider oft eine Große Menge an Zucker, Fett, Weizen oder Zusätzen, die kein Mensch braucht. Granola selbst zu machen ist viel einfacher als man denkt. Ich habe mir angewöhnt meins meistens am Wochenende für die Woche vorzubereiten. Das spart morgens Zeit und man startet gesund in den Tag.

Das Granola bietet sich zudem perfekt zur Resteverwertung an. Es kann beliebig variiert werden und ist super schnell gemacht. Ich mische dazu immer alle Zutaten, die ich noch so zuhause habe, bunt zusammen. Gerne verwende ich Nussmus, Kakao, Schokodrops, Kaffee oder getrocknete Früchte oder Beeren, um das Granola jede Woche geschmacklich etwas zu ändern.

Mein Rezept dafür ist nur eine grobe Anleitung. Ich gehe beim Granola machen eigentlich immer so vor, dass ich die härteren Flocken, wie Reisflocken, vorab in etwas Wasser oder Milch einweiche. Die Flocken mische ich dann mit Nüssen, Kernen, Kokoschips oder Getreidesorten. Anschließend vermenge ich sie mit einen Löffel Kokosöl und circa zwei Löffel Süße in Form von Reissirup.

Ein Grundrezept, beliebig viele Variationen!

Das schönste an meinem Standardrezept ist, dass man es beliebig variieren kann. Mit einem Löffel Nussmus (besonders lecker schmeckt es mit Erdnussbutter), 2 EL Kakao oder einer Tasse Kaffee lässt sich der Geschmack einfach variieren. So hast du zum Frühstück direkt eine neue Geschmacksrichtung. Gerne teile ich auch mein Grundrezept vor dem Backen in zwei Hälften. So kannst du beim einmaligen Backen ganz einfach und unkompliziert zwei Granola Sorten zaubern.

Und was passt gut dazu?

Richtig gern verwende ich Cashews, gefriergetrocknete Beeren oder Granatapfelkerne als besonderes Highlight. Die leckerste Variante, die ich bisher gemacht hab, war eine Kokosvariante. Dazu habe ich die trockenen Zutaten mit einem Löffel Kokosmus, einer Packung Kokoschips (besonders lecker sind hier Schokoladen oder Karamel Kokoschips), einem Löffel Kokosöl und Kokosraspeln gemischt. Auf dem Bild siehst du im Hintergrund noch eine Schoko Variante. Dafür habe ich 2 EL Kakao mit etwas Wasser verrührt und in die Hälfte der Mischung gegeben.

Nun kommen wir aber erstmal zu meinem Standardrezept für dich!😍

Granola

Das ist mein Standardrezept für gluten- und zuckerfreies Granola, das im Handumdrehen fertig ist.

Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 25 Minuten
Arbeitszeit 30 Minuten
Portionen 1 Blech

Zutaten

  • 1 Cup glutenfreie Haferflocken
  • 1 Cup Reisflocken
  • Etwas Wasser/ Milch
  • 2 EL Chia Samen
  • 1/2 Cup (jeweils) Sonnenblumen- und Kürbiskerne
  • 1/2 Cup Cashews oder Nüsse
  • 1/2 Cup roher Buchweizen
  • 1 Cup Cornflakes oder Kokoschips
  • 1/2 Cup Gepuffter Quinoa
  • Vanille, Zimt, Prise Salz
  • 2 EL Reissirup
  • 1 EL Kokosöl

Anleitungen

  1. Die Haferflocken und die Reisflocken in etwas Milch oder Wasser (optional Kaffee für eine leichte Kaffeenote) einweichen. Mit den restlichen Zutaten mischen und bei 175 Grad im Ofen oder im Airfryer circa 25 Minuten rösten. Immer mal wieder wenden, damit das Müsli nicht zu braun wird.

Hast du schon mal Granola selbst gemacht? Mit meinem Rezept sollte nichts schief gehen! 🙂

Alles Liebe,
Lisa ❤

 

 

Reisflocken Porridge

– Meine schnelle Milchreis Variante –

[Werbung] Reisflocken hab ich schon oft im Reformhaus gesehen und auch schon von verschiedenen Anbietern gekauft. Ich liebe es neue Dinge auszuprobieren, aber die Flocken aus dem Bioladen haben mir bisher nicht so wirklich gut geschmeckt. Entweder war die Konsistenz nach dem Kochen noch sehr gewöhnungsbedürftig oder der Geschmack nicht so das Wahre. Umso mehr hab ich mich darüber gefreut, dass Reishunger jetzt Reisflocken herausgebracht hat.
Den neuen Reisflocken wollte ich in Form eines Reisflocken Porridge nochmal eine Chance geben.

Und das hat geklappt?

Und wie! Als Milchreis– und Porridge-Fan haben die Flocken voll meinen Geschmack getroffen. So werden zwei wunderbare Frühstücks-Gerichte in einem vereint. Ich habe die Reisflocken mit Wasser gekocht und am Ende der Garzeit noch einen Schuss Mandelmich dazugegeben. So wurden die Flocken besonders cremig. Als Topping gab es noch eine Chia Himbeer Marmelade, frische und gefrorene Beeren und ein paar Blätter Minze.

Für die Chia Marmelade hab ich eine Handvoll gefrorene und frische Himbeeren mit einem Löffel Chia Samen und etwas Reissirup aufgekocht, bis die Marmelade etwas angedickt ist. Geschmacklich hat mich das Porridge dann an Milchreis mit heißen Himbeeren erinnert. Die Kombination war wirklich sehr lecker!

Jetzt kommen wir aber erstmal zum Porridge Rezept. Ich habe das Reisflocken Porridge im digitalen Reiskocher von Reishunger im Congee Modus circa 20 Minuten gekocht. Du kannst es aber auch im Topf kochen. Bei Reishunger sparst du übrigens mit dem Code allwomencancook 10% bei deiner Bestellung.

Reisflocken Porridge

Das ist mein Rezept für ein leckeres und einfaches Reisflocken Porridge!

Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Arbeitszeit 25 Minuten
Portionen 2

Zutaten

  • 100 g Reisflocken von @reishunger
  • 300 ml Wasser
  • 150 ml Milch nach Wahl
  • 1 Tonka Bohne
  • Optional Süße

Anleitungen

  1. Die Reisflocken im Reiskocher oder im Topf zuerst im Wasser mit einer ganzen Tonkabohne kochen. Nach circa 15 Minuten die Milch dazugeben und für weitere 5 Minuten köcheln lassen. Anschließend mit Zimt und Reissirup abgeschmecken. Wer möchte, kann noch zwei Löffel Joghurt oder Quark unterrühren.

Hast du schon mal Reisflocken probiert? Ich kann sie dir nur empfehlen! 🙂

Alles Liebe,

Lisa ❤