Hier findest du eine Auswahl meiner liebsten Frühstücksrezepte und -Ideen!

Gesunde Brownies

– Sogar ganz ohne Zucker, Mehl, Gluten und Milchprodukten  –

Klingt zu gut um wahr zu sein? Ich hab über dieses Rezept ziemlich lang nachgedacht, bis ich es dann endlich ausprobiert hab. So lange hab ich schon lang nicht mehr über ein Rezept nachgedacht. Meistens sehe ich ein Lebensmittel/ eine Zutat im Supermarkt und „entwickle“ im Kopf beim Einkauf eine erste Rezeptidee. Bei den Brownies war es dieses Mal genau anders rum und das Endergebnis war mein Ausgangspunkt für die Rezeptentwicklung: Mein grober Plan war gesunde Brownies ganz ohne Butter, Zucker und Gluten zu zaubern und dabei sollten sie noch richtig gut schmecken und schön fudgy sein. Klingt wirklich ein bisschen unrealistisch. Aber mit feinen Nüssen, Datteln und Erdnussbutter hat das sogar geklappt und die Brownies wurden super lecker. Datteln sind momentan eh mein größtes Laster. Besonders zum veganen Backen oder auch ganz allgemein zum natürlichen Süßen kommen sie bei mir gerade fast jeden Tag zum Gebrauch.

Welche Zutaten brauchst du dafür?

Das Schöne an dem Rezept ist: du brauchst gar nicht mal so viele! Für das Rezept habe ich ganz ähnliche Zutaten wie für meine raw Brownies verwendet. Das sind Zutaten, die ich eigentlich immer zuhause habe. Außer der Banane sind sie alle lang haltbar bzw. nicht verderblich und perfekt, um mal schnell was Süßes zu zaubern. Dieses Mal habe ich noch Joghurt und Nüsse untergerührt und der Teig kam anschließend in den Ofen. Die Brownies waren bei mir zwar etwas krümlig aber richtig schön fudgy.

Jetzt kommen wir aber erstmal zum Rezept für dich:

Gesunde Brownies

Gesunde Brownies, die auch richtig gut schmecken? Hier ist mein Rezept für dich.

Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Arbeitszeit 35 Minuten
Portionen 1 kleine Form

Zutaten

  • 100 g Mandeln optional gemahlene
  • 100 g Datteln optional einweichen
  • 1 Banane
  • 3 EL Kakao
  • 1 Handvoll Pekannüsse
  • 1 EL Erdnussbutter
  • 1 EL Kokosöl
  • 2 großzügige EL Soja Joghurt zB Vanille
  • Optional Süße zB Reissirup
  • Backpulver
  • Tonka, Vanille, Schokokracher oder Gewürze nach Wahl
  • Schoko Chips

Anleitungen

  1. Mandeln und Datteln in den Mixer geben und zerkleinern, dann die restlichen trockenen Zutaten dazugeben und vermischen. Die Pekannüsse klein hacken.

  2. Die flüssigen Zutaten verrühren und zum Rest geben. Der Teig wird in eine kleine Brownie Form gefüllt, mit Erdnussbutter, zuckerfreien Schokochips und Pekannüssen getoppt und circa 30 Minuten bei 175 Grad gebacken. Falls der Teig zu flüssig wird, 2 EL Mandelmehl dazugeben. Am besten gut auskühlen lassen und genießen.

Wie machst du Brownies am liebsten? Hast du ein Lieblings-Rezept? Verwendest du dabei Mehl oder backst du sie auch gern ohne? Mit Nüssen?
Ich bin gespannt auf deine Rezeptideen und würde mich freuen, falls du mein Rezept ausprobierst, wenn du mir ein Bild davon schickst.

Alles Liebe,
Lisa ❤

Kokos Mango Cheesecake

– ein feiner Sommerkuchen, ganz ohne schlechten Gewissen –

Du brauchst noch ein leckeres und leichtes Rezept für den Sonntagskuchen? Wie wär’s mit einem feinen Kokos Mango Cheesecake? Der schmeckt durch die Kombination von Kokos und Mango nach Urlaub und Sonnenschein und ist super einfach selbst gezaubert. Ich wollte schon lang einen veganen Cheesecake backen, da mir der in der Vergangenheit häufig misslungen ist. Mit Kokos Joghurt hab ich es noch nie probiert, deswegen war es jetzt endlich so weit!

Für den Teig hab ich dieses Mal, passend zum Joghurt, Kokosmehl verwendet und somit eine beinahe low Carb-Variante gezaubert. Gesüßt wird der Kuchen nur mit Banane und Datteln und er kommt ganz ohne Industriezucker und tierischen Produkten aus.

Wie komme ich auf solche Rezepte?

Das ist eine der Fragen, die mir am häufigsten gestellt wird. Meistens sehe ich ein Produkt im Supermarkt (dazu muss man sagen, dass ich ein sehr impulsiver Lebensmittel-Käufer bin! :)) und bekomme dann irgendwelche Ideen dazu. Genauso ging es mir mit dem Mango Kokosjoghurt. Ich habe diesen durch eine Kooperation zugeschickt bekommen und wollte mir was schönes dazu überlegen. Ein Käsekuchen stand schon lang auf meiner to-do Liste, deswegen sollte der Joghurt in einen Kokos Mango Cheesecake wandern.

Für den Teig bin ich einfach auf die Suche nach passenden, leichten Zutaten gegangen, die im Sommer nicht schwer im Bauch liegen, und letztendlich wurden es die folgenden Zutaten:

Kokos Mango Cheesecake

Das ist mein Rezept für einen zuckerfreien und veganen Kokos Mango Cheesecake. Schmeckt nach Sommer und ist super schnell gezaubert!

Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 10 Minuten
Arbeitszeit 20 Minuten
Portionen 1

Zutaten

Für den Teig:

  • 1 Banane
  • 65 g Kokosmehl
  • 2 EL Mango Kokosjoghurt
  • 2 EL Kokoschips oder -Raspeln zerbröselt
  • 2 EL Pekannüsse zerbröselt
  • 3 große Datteln optional eingeweicht
  • 1 EL Kokosöl
  • Tonka, optional Süße

Für die Creme

  • 2 EL Soja Quark großzügig
  • 3 EL Mango Kokosjoghurt
  • 20 g Puddingpulver
  • Agaranta oder Gelantine
  • Tonka, Vanille, optional Süße

Anleitungen

  1. Alle Zutaten für den Teig verrühren. In eine kleine Tartefrom drücken, optional bei 180 Grad 25 Minuten backen oder direkt so verwenden.
    (Ich hab den Teig kurz gebacken)

  2. Für die Creme alle Zutaten verrühren. Agaranta und Puddingpulver in Wasser auflösen und zur Creme geben. In die Hälfte hab ich noch etwas Dunaliella Pulver für die Farbe gerührt. Löffelweise die Cremes auf den Teig geben und für ein paar Stunden kühlen. 


Ich hab den Kuchen sicherheitshalber vor dem Kühlen nochmal circa 25 Minuten auf der untersten Stufe in den Ofen gestellt, damit er fest wird. In der Vergangenheit wurden meine Käsekuchen, vor allem beim Verwenden von pflanzlicher Gelantine, nicht richtig fest. Es kann auch sein, dass der Kokos Mango Cheesecake ganz ohne Backen funktioniert. Als Topping gab’s selbstgemachtes Kokos Granola, Physalis und Salted Caramel auf Kokosbasis.

Ich freu mich, wenn du mein Rezept ausprobierst. Lass mich das gerne hier oder auf Instagram wissen! 🙂

Alles Liebe,
Lisa ❤

Mein liebstes Sommerfrühstück, die Sommer-Bowl

Und was mich zurzeit noch ziemlich glücklich macht

Weil ich mich hier schon lange nicht mehr gemeldet, wird es jetzt mal wieder höchste Zeit. Ich hab im Juni meinen Job gewechselt und deswegen gerade nicht mehr so viel Freizeit, da ich oft geschäftlich unterwegs bin. Die gesunde Ernährung soll aber nicht auf der Strecke bleiben und ich versuch immer noch fleißig zum Sport zu gehen und am Abend ordentlich zu kochen. Mein Schritt aus der Komfortzone und in einen neuen Job hat mir so viele positive Veränderung ins Leben gebracht, dass ich momentan einfach nur glücklich und dankbar bin, dass ich diesen Schritt gegangen bin. Ich glaube, dass man oft fürs Mutig sein belohnt wird und freu mich richtig drauf, was in den nächsten Wochen und Monaten noch so passiert.

Jetzt aber zurück zum Essen!

Wenn es draußen so schön warm ist, habe ich morgens meistens keine Lust für das Frühstück lange in der Küche zu stehen oder warmes Frühstück zuzubereiten (Ausnahme: Milchreis, der geht zu jeder Tages- und Jahreszeit! 🙂 ). Deswegen gibt’s bei mir gerade fast jeden Tag eine feine Sommer-Bowl.

Bist du auch ein Phasenesser?

Bei mir ist es echt oft so, dass ich bestimmte Lebensmittel oder Gerichte eine ganze Zeit lang täglich esse, bis ich sie nicht mehr sehen kann. So geht es mir gerade mit meinen Joghurt-Bowls. Drin sind täglich Beeren, Chiasamen, Jogurth oder Quark und ein kohlenhydrathaltiges Topping. Sonst kommt der Hunger bei mir nämlich meistens schneller zurück, als mir lieb ist. 🙂

Was muss in meine Sommer-Bowl?

  • Eine Eiweißquelle, meistens in Form von Quark oder Joghurt
  • Etwas Farbe! 🙂 Dazu verwende ich gern Fruchtpulver oder Spirulina
  • Gesunde Kohlenhydrate, oft in Form von glutenfreien Haferflocken, selbstgemachten Granola, Leinsamen oder ungesüßten Cornflakes aus Mais oder Reis
  • Frische, saisonale Beeren oder Obst
  • Tolle Toppings! Die sind meistens mein Highlight und damit lassen sich die Bowls beliebig variieren. Gerne verwende ich:
    –  Nüsse oder Kerne (Favoriten sind Cashews und Erdnüsse) oder Nussmus!
    –  Kokoschips
    –  Geröstete Kohlenhydrate wie z.B. Buchweizen
    –  Chiasamen
    –  Gepuffte Getreidesorten wie Reis, Quinoa oder Amaranth
    –  Fruchtpulver, Gewürze

Ein Rezept für die Bowl braucht es eigentlich gar nicht so wirklich, der Vollständigkeit halber schreibe ich es für dich aber gerne zusammen.

Sommer-Bowl

Du willst ein frisches und leichtes Frühstück für den Sommer? Wie wärs mit einer fruchtigen Sommer-Bowl?

Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 5 Minuten
Arbeitszeit 10 Minuten
Portionen 1

Zutaten

  • 200 g (Soja) Naturjoghurt
  • 100 g (Soja) Vanille Quark
  • 1 EL Chia Samen
  • etwas Tonka Bohne
  • 1 TL Spirulina
  • 100 g Blaubeeren
  • 75 g Brombeeren
  • 1 Stück Banane
  • 1/2 Mango

Anleitungen

  1. Das Obst klein schneiden und die Beeren waschen. Den Joghurt mit dem Quark verrühren. Die Chiasamen und geriebene Tonkabohne dazugeben und in die Hälfte des Joghurts noch etwas Spirulina rühren. Eine Mango Rose basteln (schau dazu gern in mein Instagram Highlight) und die Bowl mit Coquitos, gepufften Quinoa, Amaranth und getrockneter Mango toppen.

Granola

– der einfachste Weg zu einem gesünderen Start in den Tag! –

Viele Granolasorten aus dem Supermarkt enthalten leider oft eine Große Menge an Zucker, Fett, Weizen oder Zusätzen, die kein Mensch braucht. Granola selbst zu machen ist viel einfacher als man denkt. Ich habe mir angewöhnt meins meistens am Wochenende für die Woche vorzubereiten. Das spart morgens Zeit und man startet gesund in den Tag.

Das Granola bietet sich zudem perfekt zur Resteverwertung an. Es kann beliebig variiert werden und ist super schnell gemacht. Ich mische dazu immer alle Zutaten, die ich noch so zuhause habe, bunt zusammen. Gerne verwende ich Nussmus, Kakao, Schokodrops, Kaffee oder getrocknete Früchte oder Beeren, um das Granola jede Woche geschmacklich etwas zu ändern.

Mein Rezept dafür ist nur eine grobe Anleitung. Ich gehe beim Granola machen eigentlich immer so vor, dass ich die härteren Flocken, wie Reisflocken, vorab in etwas Wasser oder Milch einweiche. Die Flocken mische ich dann mit Nüssen, Kernen, Kokoschips oder Getreidesorten. Anschließend vermenge ich sie mit einen Löffel Kokosöl und circa zwei Löffel Süße in Form von Reissirup.

Ein Grundrezept, beliebig viele Variationen!

Das schönste an meinem Standardrezept ist, dass man es beliebig variieren kann. Mit einem Löffel Nussmus (besonders lecker schmeckt es mit Erdnussbutter), 2 EL Kakao oder einer Tasse Kaffee lässt sich der Geschmack einfach variieren. So hast du zum Frühstück direkt eine neue Geschmacksrichtung. Gerne teile ich auch mein Grundrezept vor dem Backen in zwei Hälften. So kannst du beim einmaligen Backen ganz einfach und unkompliziert zwei Granola Sorten zaubern.

Und was passt gut dazu?

Richtig gern verwende ich Cashews, gefriergetrocknete Beeren oder Granatapfelkerne als besonderes Highlight. Die leckerste Variante, die ich bisher gemacht hab, war eine Kokosvariante. Dazu habe ich die trockenen Zutaten mit einem Löffel Kokosmus, einer Packung Kokoschips (besonders lecker sind hier Schokoladen oder Karamel Kokoschips), einem Löffel Kokosöl und Kokosraspeln gemischt. Auf dem Bild siehst du im Hintergrund noch eine Schoko Variante. Dafür habe ich 2 EL Kakao mit etwas Wasser verrührt und in die Hälfte der Mischung gegeben.

Nun kommen wir aber erstmal zu meinem Standardrezept für dich!😍

Granola

Das ist mein Standardrezept für gluten- und zuckerfreies Granola, das im Handumdrehen fertig ist.

Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 25 Minuten
Arbeitszeit 30 Minuten
Portionen 1 Blech

Zutaten

  • 1 Cup glutenfreie Haferflocken
  • 1 Cup Reisflocken
  • Etwas Wasser/ Milch
  • 2 EL Chia Samen
  • 1/2 Cup (jeweils) Sonnenblumen- und Kürbiskerne
  • 1/2 Cup Cashews oder Nüsse
  • 1/2 Cup roher Buchweizen
  • 1 Cup Cornflakes oder Kokoschips
  • 1/2 Cup Gepuffter Quinoa
  • Vanille, Zimt, Prise Salz
  • 2 EL Reissirup
  • 1 EL Kokosöl

Anleitungen

  1. Die Haferflocken und die Reisflocken in etwas Milch oder Wasser (optional Kaffee für eine leichte Kaffeenote) einweichen. Mit den restlichen Zutaten mischen und bei 175 Grad im Ofen oder im Airfryer circa 25 Minuten rösten. Immer mal wieder wenden, damit das Müsli nicht zu braun wird.

Hast du schon mal Granola selbst gemacht? Mit meinem Rezept sollte nichts schief gehen! 🙂

Alles Liebe,
Lisa ❤

 

 

Reisflocken Porridge

– Meine schnelle Milchreis Variante –

[Werbung] Reisflocken hab ich schon oft im Reformhaus gesehen und auch schon von verschiedenen Anbietern gekauft. Ich liebe es neue Dinge auszuprobieren, aber die Flocken aus dem Bioladen haben mir bisher nicht so wirklich gut geschmeckt. Entweder war die Konsistenz nach dem Kochen noch sehr gewöhnungsbedürftig oder der Geschmack nicht so das Wahre. Umso mehr hab ich mich darüber gefreut, dass Reishunger jetzt Reisflocken herausgebracht hat.
Den neuen Reisflocken wollte ich in Form eines Reisflocken Porridges nochmal eine Chance geben.

Und wie lautet das Urteil?

Ich bin begeistert! Als Milchreis– und Porridge-Fan haben die Flocken voll meinen Geschmack getroffen. So werden zwei wunderbare Frühstücks-Gerichte in einem vereint. Ich habe die Reisflocken mit Wasser gekocht und am Ende der Garzeit noch einen Schuss Mandelmich dazugegeben. So wurden die Flocken besonders cremig. Als Topping gab es noch eine Chia Himbeer Marmelade, frische und gefrorene Beeren und ein paar Blätter Minze.

Für die Chia Marmelade hab ich eine Handvoll gefrorene und frische Himbeeren mit einem Löffel Chia Samen und etwas Reissirup aufgekocht, bis die Marmelade etwas angedickt ist. Geschmacklich hat mich das Porridge dann an Milchreis mit heißen Himbeeren erinnert. Die Kombination war wirklich sehr lecker!

Jetzt kommen wir aber erstmal zum Porridge Rezept. Ich habe das Reisflocken Porridge im digitalen Reiskocher von Reishunger im Congee Modus circa 20 Minuten gekocht. Du kannst es aber auch im Topf kochen. Bei Reishunger sparst du übrigens mit dem Code allwomencancook10 10% bei deiner Bestellung.

Reisflocken Porridge

Das ist mein Rezept für ein leckeres und einfaches Reisflocken Porridge!

Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Arbeitszeit 25 Minuten
Portionen 2

Zutaten

  • 100 g Reisflocken von @reishunger
  • 300 ml Wasser
  • 150 ml Milch nach Wahl
  • 1 Tonka Bohne
  • Optional Süße

Anleitungen

  1. Die Reisflocken im Reiskocher oder im Topf zuerst im Wasser mit einer ganzen Tonkabohne kochen. Nach circa 15 Minuten die Milch dazugeben und für weitere 5 Minuten köcheln lassen. Anschließend mit Zimt und Reissirup abgeschmecken. Wer möchte, kann noch zwei Löffel Joghurt oder Quark unterrühren.

Hast du schon mal Reisflocken probiert? Ich kann sie dir nur empfehlen! 🙂

Alles Liebe,

Lisa ❤

 

Raw Brownies

– das wahrscheinlich beste Rezept, das ich jemals gemacht habe –

[enthält Werbung ] Meine Liebe zu Datteln hab ich erst vor kurzer Zeit entdeckt. Ich kannte sie davor nur als Datteln im Speckmantel und fand die ganz furchtbar. Während dem Heilfasten wurde die Datteln uns dann als gesunde Zuckerquelle und als alternatives, natürliches Süßungsmittel vorgestellt. Deswegen wollte ich ihr noch eine Chance geben und hab mir ein Päckchen gekauft. Seitdem ich das Päckchen Datteln zuhause hab, hab ich geplant damit Raw Brownies zu machen. Dass das meine beste Kreation wird, hätte ich selbst nicht gedacht.

Und was ist daran so besonders?

Meine raw Brownies oder auch no-bake Brownies werden, wie der Name schon sagt, nicht gebacken. Du brauchst dafür nur einen Mixer, einen Kühlschrank und ein kleines bisschen Geduld. Die Brownies sind vegan, glutenfrei und kommen ganz ohne raffinierten Zucker, Mehl und Milchprodukte aus. Das klingt zu gut um wahr zu sein? Stimmt, schmeckt aber wirklich! 🙂 Zudem kannst du sie innerhalb kürzester Zeit und mit wenigen Zutaten zubereiten.

Die Farbe haben sie bei mir durch einen schwarzen Kakao, den ich auf Amazon gefunden und gekauft habe bekommen. Ich verlinke dir den Kakao hier. Er ist zwar etwas teurer, aber dafür verleiht er den raw Brownies eine tolle, tiefschwarze Farbe. Du kannst dafür aber auch jeden anderen Kakao verwenden.

Die raw Brownies eignen sich als gesunder Snack, Kuchenersatz oder auch als Frühstück für Erdnuss und Schoko Fans! Ich habe dafür die bio Datteln von Reishunger verwendet (mit allwomencancook10 bekommst du 10% Rabatt auf deine Reishunger Bestellung). Diese musste ich vor dem Mixen nicht einweichen und konnte sie direkt verwenden. Die Banane und das Nussmus können auch weggelassen werden, ich hatte beides noch ürbig und hab den Brownie sozusagen als Resteverwertung genutzt.

Jetzt kommen wir aber erstmal zum Rezept für dich!

Raw Brownies

Das ist mein Rezept für die wahrscheinlich leckersten Raw Brownies! 🙂

Keyword no bake brownies, peanutbutter, raw brownies, raw cake
Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 10 Minuten
Arbeitszeit 15 Minuten

Zutaten

  • 100 g Mandeln
  • 150 g Datteln optional über Nacht eingeweicht
  • 1/2 Banane
  • 2 EL Kakao großzügige EL
  • 1 EL Kokosmus oder Nussmus
  • 1 EL Kokosöl
  • Vanille oder Gewürze nach Wahl
  • 2 EL Erdnussbutter
  • 1 EL Reissirup
  • 1 Tafel Zartbitter Schokolade optional zuckerfrei

Anleitungen

  1. Mandeln und Datteln in den Mixer geben und zerkleinern, dann die restlichen Zutaten dazugeben und durchmixen. Der Teig sollte schön klebrig sein und wird in eine (kleine) Form gedrückt.

  2. Darauf 2 EL Erdnussbutter, die mit etwas Kokosöl und Reissirup verrührt werden, verteilen.

  3. Für die letzte Schicht eine Tafel zuckerfreie Zartbitter Schokolade im Wasserbad schmelzen und mit ein paar Schokodrops auf den Brownie gegeben. Der Brownie sollte für 2-3 Stunden in den Kühlschrank, damit die Schokolade fest wird.

Ich freu mich, wenn du mein raw Brownie Rezept ausprobierst. Gerne kannst du mir auf Instagram ein Bild davon schicken!

Alles Liebe,

Lisa ❤

 

 

Frühstücks Pizza

– Gibt es etwas Besseres als Pizza zum Frühstück? –

Pizza kann man nur zum Mittag- oder Abendessen essen? Von wegen! Mit meiner Frühstücks Pizza kannst du diese auch schon zum Frühstück genießen. Mit einem Teig aus Haferflocken und Nussmus und einem Topping aus Beeren und (Soja) Joghurt oder Quark bist du schon morgens bestens versorgt für den Tag.

Aber wie bin ich überhaupt auf die Idee gekommen, eine Frühstücks Pizza zu machen?

Ich hab darüber nachgedacht, wie ich meine geliebten Haferflocken auch schon morgens in mein Frühstück integriere und das auch mal ohne Oatmeal oder ähnlichem. Heraus kamen dabei diese Frühstückspizzen, die sich als Minis oder auch in der großen Variante backen lassen. Ich habe beide Varianten schon, ganz uneigennützig, für dich ausprobiert. 🙂

Für den Teig brauchst du nur eine Handvoll Zutaten, die man sogar in den meisten Fällen zuhause hat. Der Teig lässt sich auch sehr gut mit einer halben Banane, Kürbis oder einem geriebenen Apfel ergänzen. Hier kannst du deiner Fantasie freien laufen lassen. Wenn du morgens wenig Zeit hast, kannst du den Teig auch gut am Vorabend vorbereiten und am nächsten Tag nach Lust und Laune belegen.
Jetzt kommen wir aber erstmal zu meinem Standard Frühstückspizza Rezept für dich:

Frühstücks Pizza

Hier findest du mein einfaches und schnelles Rezept für den besten Start in den Tag mit einer Frühstücks-Pizza!

Gericht Frühstück
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Arbeitszeit 30 Minuten
Portionen 1

Zutaten

  • 100 g Haferflocken optional glutenfrei
  • 1 EL Nussmus
  • 1 EL Chiasamen
  • Wasser/Milch zum Glattrühren
  • Optional Süße
  • Zimt, Tonka und etwas Vanille

Anleitungen

  1. Die trockenen Zutaten werden verrührt. Dann wird so viel Wasser/Milch eingerührt, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Den Teig circa 10 Minuten ruhen lassen. Mit feuchten Händen wird eine große oder mehrere kleine Pizzen geformt. Im vorgeheizten Backofen für circa 15 Minuten bei 175 Grad (je nach Ofen) backen.

  2. Die Pizzen können je nach Geschmack belegt werden. Ich benutze hierfür gern (Soja) Jogurt oder Quark gemischt mit Beerenpulver. Als Topping gebe ich  Beeren, Banane, Müsli, Kokosraspeln oder gepufften Quinoa über die Pizza.

Übrigens: Mit 2 EL Kakao verwandelst du die Pizza im Handumdrehen in eine Schokoladen-Pizza.

Ich freu mich auf deine Pizza-Kreation!

Alles Liebe,

Lisa ❤

Gesunde Kekse

Klingt wie ein Widerspruch in sich, sind aber sehr zu empfehlen!

Smoothies im Winter sind ja nicht gerade die erste Wahl. Wenn es draußen kalt und ungemütlich ist, mach ich mir morgens immer noch am liebsten Oatmeal oder einen leckeren Milchreis. Aber da ich gern ein bisschen Abwechslung in meine Ernährung bringe und Smoothies das perfekte Frühstück sind, wenn Abends (wie so oft in der Weihnachtszeit! 😀 ) noch ein großes Essen ansteht, gab’s endlich wieder eine Smoothie Bowl. Und dieses Mal in Form einer winterlichen Smoothie Bowl. Mein besonderes Highlight waren darauf meine gesunden Kekse bzw. meine süßen Spekulatiusmännchen. Die sind gesund, vegan, super schnell gemacht und lassen sich auch direkt roh verspeisen!

Und was ist drin in den gesunden Keksen?

Für die gesunden Kekse brauchst du nur vier Zutaten: Mandelmehl, Spekulatiusgewürz (oder Gewürz nach Wahl), optional Süße und Nussmus. Das Ganze wird dann mit etwas Wasser oder Milch glattgerührt und fertig! Für die Smoothie Bowl hab ich gefrorene Banane, Erdbeeren, frische Himbeeren, Blaubeeren, Granatapfel sowie Hanf- und Chiasamen im Mixer mit Kokosjoghurt, einer halben Avocado (die war noch übrig vom Vorabend) und etwas Fruchtpulver püriert.

Und das Topping?

Wie du vielleicht schon weißt sind Toppings, egal ob bei süßen oder herzhaften Gerichten, mein Highlight. Besonders bei den relativ kalorienarmen Smoothiebowls kann man sich hier noch richtig austoben. Nur etwas Vorsicht: die Smoothiebowl enthält schon ordentlich Fruchtzucker! 🙂 Das Rezept für meine gesunden Kekse aka Spekulatius Männchen gibt’s hier für dich. Zusätzlich gab es noch gefrorene und frische Beeren, Kokosjoghurt und gepufften Quinoa. Das Rezept für die Spekulatiusmännchen ist einfach, lecker und super schnell zu machen.

Gesunde Kekse

Die gesunden Kekse können roh gegessen werden oder in Form von weihnachtlichen Spekulatius Männchen den Winter versüßen!

Keyword gesundeplätzchen, lowcarb, lowcarbplätzchen, lowcarbrezepte, roh vegan, veganeplätzchen
Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
Arbeitszeit 20 Minuten

Zutaten

  • 100 g Mandelmehl (oder Mehl nach Wahl)
  • 2 EL Nussmus
  • Reissirup oder Süße nach Wahl
  • Spekulatius Gewürz, Zimt
  • Milch/ Wasser zum Glattrühren

Anleitungen

  1. Die Zutaten werden vermengt, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Wenn der Teig zu Plätzchen verarbeitet werden soll, mind. 30 Minuten kühlen. Danach ausstanzen und bei 175 Grad circa 15 Minuten backen. 

Hast du schon Plätzchen gebacken? Genieß die Adventszeit!

Alles Liebe,

Lisa ❤

Winterlicher Milchreis mit Tonka❄️

Das wohl leckerste Winter-Frühstück!

Milchreis ist ein Gericht, das ich so gut wie jeden Tag essen könnte. Mit verschiedenen Gewürzen (vor allem mit ganz viel Zimt!) und Toppings kann man ihn ganz wunderbar variieren. Er erinnert mich auch immer an meine Kindheit. Mama hat ihn früher für meine Schwester und mich regelmäßig als Mittagessen gemacht und irgendwann haben wir dann selbst den Kochlöffel geschwungen. Dabei ist er uns fast immer angebrannt oder die Milch ist übergekocht, oder beides! Aber das gehört wohl einfach zum Lernprozess dazu oder? Dafür geht heute nichts mehr schief! 😀
Ich hab dieses Mal einen leckeren weihnachtlichen Milchreis gezaubert. Das für mich perfekte Frühstück für kalte Wintertage!

Und was macht ihn so besonders?

Kennst du die Tonka Bohne? Ich hab sie dieses Jahr entdeckt und bin ihr seitdem verfallen. Am Anfang fand ich vor allem den Geruch etwas seltsam, aber mittlerweile gibt es bei mir fast kein süßes Gericht mehr ohne! Sie verleiht allen Speisen eine leicht vanillige und marzipanartige Note. Die Tonka Bohne wird, ähnlich wie Muskatnuss, gerieben oder im Ganzen zu den Speisen dazu gegeben. In diesem Fall kann sie nach dem Kochen sogar (abgewaschen und getrocknet) wiederverwendet werden.  Zudem soll sie aphrodisierend wirkend. Davon hab ich aber noch nichts gemerkt! 😀

In meinen winterlichen Milchreis kamen noch zwei Löffel Kokosjoghurt, Kokosraspeln und ganz viel Zimt! Der Joghurt hat den Milchreis besonders cremig gemacht und die Gewürze haben mich direkt in Weihnachtsstimmung versetzt.
Als Topping gab’s noch meine letzten Spekulatius Männchen, frische und gefrorene Beeren und Coquitos. Das sind kleine Babykokosnüsse, sündhaft teuer aber optisch und geschmacklich toll! 🙂

Nun kommen wir aber zum Rezept für dich:

Winterlicher Milchreis

Das ist mein einfaches Rezept für einen leckeren winterlichen Milchreis mit Tonka und Kokos. 

Keyword gesundes frühstück, milchreis, roh vegan, veganes frühstück, weihnachtsrezepte, winterlicher milchreis
Portionen 2

Zutaten

  • 100 g Milch Reis
  • 200 ml Milch nach Wahl
  • 300 ml Wasser
  • 2 EL Kokosjoghurt
  • 1 Tonka Bohne
  • Reissirup
  • Milchreis Gewürz
  • Zimt
  • Gefrorene Beeren und Kokosraspeln

Anleitungen

  1. Milch Reis mit Milch, Wasser, Milchreisgewürz, Reissirup und einer ganzen Tonkabohne aufkochen lassen. Dann die Hitze reduzieren und circa 30 Minuten köcheln lassen, bis der Reis weich ist. Tonka Bohne nach dem Kochen wieder herausnehmen.

  2. Kurz vor Ende der Garzeit den Kokosjoghurt und je nach Geschmack noch etwas Zimt hinzugeben. Mit gefrorenen oder frischen Beeren und Kokosraspeln toppen und genießen!

Ich wünsche dir frohe Weihnachten!

Alles Liebe,

Lisa ❤

 

Süße Polenta zum Frühstück
– Oder was ich mit meinen Resten anfange! –

Kennst du das? Du kochst Abendessen und die Kohlenhydrat Portion ist IMMER zu viel? Ich weiß nicht wie oft mir das noch passieren soll, aber ich schaff es einfach nicht Mengen, vor allem bei Kohlenhydraten oder bei Gemüse, richtig einzuschätzen. Ich habe das Gefühl, mein inneres Ich denkt, es lebt mit einer Großfamilie oder einer Fußballmannschaft zusammen. Andererseits ist das auch ganz praktisch, da so in den meisten Fällen gleich noch etwas fürs Frühstück übrig ist.

Polenta zum Frühstück?

Klingt zugegebenermaßen etwas gewöhnungsbedürftig, lässt sich aber in der süßen Variante unglaublich gut als Frühstück oder als Nachspeise einsetzen. Was ich schon mal damit gemacht habe, könnt ihr hier nachlesen. Wie ich auf dieses Rezept gekommen bin? Bei mir gab’s letztens wieder Polenta mit gebratenem Gemüse zum Abendessen. Da ich die Polenta neutral gekocht habe, also ohne Brühe und nur mit einer Prise Salz, und genügend übrig geblieben ist für das Frühstück, habe ich süße Polenta im Frühstücksglas daraus gemacht.

Dazu kamen noch übriges Kürbismus vom Vorabend, ganz viel Zimt und ein Vanille-Chia Joghurt mit Himbeeren. Das war also Resteverwertung ganz nach meinem Geschmack.
Die Kombination von der warmen süßen Polenta, den frischen Himbeeren und dem kalten Joghurt war toll! Die simplen Dingen sind einfach oft die besten oder?
Dieses „Rezept“ klappt übrigens auch ganz wunderbar mit übrigen Reis, Quinoa oder Couscous! Hier kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen! 🙂

Hier kommt mein schnelles Rezept für dich:

Süße Polenta im Glas

Hier findest du mein Rezept für süße Kürbispolenta im Glas!

Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 5 Minuten
Arbeitszeit 15 Minuten
Portionen 2 Gläschen

Zutaten

  • 1 Schüssel gekochte Polenta
  • 50 g Kürbismus (weichgekochter Hokkaido)
  • 250 g Joghurt (zB Soja Vanille)
  • 2 EL Chiasamen
  • Zimt
  • Vanille
  • Optional Süße
  • 1 Handvoll Himbeeren

Anleitungen

  1. Die Polenta sollte in Wasser oder Milch gekocht werden, bis sie gar ist. Dann wird sie mit dem Kürbismus vermengt, optional gesüßt und mit Zimt und Vanille abgeschmeckt.

  2. Für die Joghurtschicht wird der Joghurt mit den Chiasamen vermengt. Die Polenta wird ins Glas gefüllt, gefolgt von dem Himbeeren und dem Joghurt. Mit frischen Beeren dekorieren und genießen!

Alles Liebe,

Lisa ❤