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Carrot Cake
– der wahrscheinlich leckerste Kuchen der Welt –

Von meiner Liebe zu Carrot Cake habe ich schon in einem Blogpost erzählt. Durch meinen damaligen Arbeitskollegen bin ich vor rund zwei Jahren auf die Idee gekommen, dass ich mal einen Karottenkuchen backen könnte. Den Kuchen habe ich daraufhin die letzten zwei Jahre so oft für Kollegen backen dürfen, dass ich das Rezept mittlerweile wahrscheinlich schon im Schlaf könnte. (Beitrag enthält unbezahlte Werbung)

Und wieso jetzt eine neue Variante?

Meine bisherige Carrot Cake Variante hab ich bisher immer mit Eiern gebacken. Da meine Kollegen auch nicht so viel mit der veganen Küche anfangen können, war das bisher auch nie ein Thema. Trotzdem hab ich mich immer gefragt, ob der Kuchen auch genauso gut schmeckt, wenn keine Eier im Teig verbacken sind. 

Im Rahmen eines Story Takeovers, das ich auf dem Instagram Account von Spicebar, dem Gewürzhändler meines Vertrauens, machen durfte, war es dann so weit. Ich hab mich der veganen Carrot Cake Challenge gestellt. Dafür habe ich mein Grundrezept von der Menge halbiert und die Eier weggelassen.

Und das hat geklappt?

Man soll sich ja nicht selbst loben, aber vom Ergebnis war ich total begeistert. Dazu muss man sagen, dass ich auch noch unter erschwerten Bedingungen gebacken habe. Normalerweise verwende ich für meinen Carrot Cake immer Dinkelmehl. Aber weil es momentan in meinem Umkreis weit und breit, dank Corona und den vielen Hamstern da draußen, kein Mehl zu kaufen gibt, musste ich auch hier nochmal kreativ werden. Deswegen habe ich als Mehlalternative gemahlene Haferflocken verwendet. Das hat super geklappt. Ich fand, dass der kernige Geschmack der Haferflocken sehr gut zu den Haselnüssen und den Karotten gepasst hat.

Welche Gewürze hab ich verwendet?

Meine süßen Spicebar Lieblinge: Zimt, Tonka und den Milchreismeister. Zimt und Tonka kommen bei mir fast bei jeder süßen Speise zum Einsatz, da ich die Gewürze einfach liebe. Besonders die Tonka Bohne hat es mir angetan. Seit diesem Jahr gibt es bei der Spicebar aber auch den Milchreismeister, der es direkt in meine Favoritenliste geschafft hat. Das liegt vielleicht daran, dass darin Tonka und Zimt enthalten sind. 🙂 Falls du die Spicebar Gewürze auch einmal ausprobieren möchtest, bekommst du mit dem Code spicylisa 5€ Rabatt auf deine Bestellung, ab einem Bestellwert von 15€.

So jetzt aber genug zum Hintergrund zu diesem Rezept, jetzt gibt es erstmal das Rezept für dich:

Carrot Cake

Mein Rezept für einen leckeren & veganen Karottenkuchen, der ganz ohne Mehl auskommt, findest du hier.

Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 45 Minuten
Portionen 1

Zutaten

Für den Kuchen

  • 250 g Karotten geraspelt
  • 100 g Haselnüsse gemahlen
  • 100 g (glutenfreie) Haferflocken gemahlen
  • 2 EL Haselnussmus
  • 20 g Vanille Puddingpulver
  • Backpulver
  • 1 EL neutrales Öl optional mit Buttergeschmack
  • 200 g (Vanille Soja) Quark alternativ Joghurt
  • Zimt, Milchreismeister, Tonka
  • Optional Süße z.B. Datteln oder Reissirup
  • Zitronensaft
  • Wasser/ Milch zum Glattrühren

Für das Frosting

  • 150 g (veganer) Frischkäse
  • 60 g Puderzucker
  • Tonka
  • Kokosraspeln, Pistazien

Anleitungen

  1. Alle Zutaten für den Kuchen im Mixer (oder einer Schüssel) vermengen. Den Teig mit etwas Wasser/ Milch glattrühren. Nach Geschmack würzen und süßen. In eine kleine Backform füllen (23cm) und für circa 45 Minuten bei 175 Grad (je nach Ofen variiert die Zeit) backen.

  2. Für das Frosting den veganen Frischkäse mit dem Puderzucker cremig rühren und mit Tonka abschmecken. Auf den abgekühlten Kuchen geben und mit Kokosraspeln garnieren.

Das Rezept ist kinderleicht zu machen, du braucht kein Mehl, keine Eier oder andere tierische Zutaten und der Kuchen ist sogar gesund, da er ganz ohne Zucker auskommt.

Falls du den Carrot Cake ausprobierst, gib mir gerne hier oder auf Instagram Feedback. 🙂

Alles Liebe,
Lisa ❤

 

Kokos Mango Cheesecake

– ein feiner Sommerkuchen, ganz ohne schlechten Gewissen –

Du brauchst noch ein leckeres und leichtes Rezept für den Sonntagskuchen? Wie wär’s mit einem feinen Kokos Mango Cheesecake? Der schmeckt durch die Kombination von Kokos und Mango nach Urlaub und Sonnenschein und ist super einfach selbst gezaubert. Ich wollte schon lang einen veganen Cheesecake backen, da mir der in der Vergangenheit häufig misslungen ist. Mit Kokos Joghurt hab ich es noch nie probiert, deswegen war es jetzt endlich so weit!

Für den Teig hab ich dieses Mal, passend zum Joghurt, Kokosmehl verwendet und somit eine beinahe low Carb-Variante gezaubert. Gesüßt wird der Kuchen nur mit Banane und Datteln und er kommt ganz ohne Industriezucker und tierischen Produkten aus.

Wie komme ich auf solche Rezepte?

Das ist eine der Fragen, die mir am häufigsten gestellt wird. Meistens sehe ich ein Produkt im Supermarkt (dazu muss man sagen, dass ich ein sehr impulsiver Lebensmittel-Käufer bin! :)) und bekomme dann irgendwelche Ideen dazu. Genauso ging es mir mit dem Mango Kokosjoghurt. Ich habe diesen durch eine Kooperation zugeschickt bekommen und wollte mir was schönes dazu überlegen. Ein Käsekuchen stand schon lang auf meiner to-do Liste, deswegen sollte der Joghurt in einen Kokos Mango Cheesecake wandern.

Für den Teig bin ich einfach auf die Suche nach passenden, leichten Zutaten gegangen, die im Sommer nicht schwer im Bauch liegen, und letztendlich wurden es die folgenden Zutaten:

Kokos Mango Cheesecake

Das ist mein Rezept für einen zuckerfreien und veganen Kokos Mango Cheesecake. Schmeckt nach Sommer und ist super schnell gezaubert!

Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 10 Minuten
Arbeitszeit 20 Minuten
Portionen 1

Zutaten

Für den Teig:

  • 1 Banane
  • 65 g Kokosmehl
  • 2 EL Mango Kokosjoghurt
  • 2 EL Kokoschips oder -Raspeln zerbröselt
  • 2 EL Pekannüsse zerbröselt
  • 3 große Datteln optional eingeweicht
  • 1 EL Kokosöl
  • Tonka, optional Süße

Für die Creme

  • 2 EL Soja Quark großzügig
  • 3 EL Mango Kokosjoghurt
  • 20 g Puddingpulver
  • Agaranta oder Gelantine
  • Tonka, Vanille, optional Süße

Anleitungen

  1. Alle Zutaten für den Teig verrühren. In eine kleine Tartefrom drücken, optional bei 180 Grad 25 Minuten backen oder direkt so verwenden.
    (Ich hab den Teig kurz gebacken)

  2. Für die Creme alle Zutaten verrühren. Agaranta und Puddingpulver in Wasser auflösen und zur Creme geben. In die Hälfte hab ich noch etwas Dunaliella Pulver für die Farbe gerührt. Löffelweise die Cremes auf den Teig geben und für ein paar Stunden kühlen. 


Ich hab den Kuchen sicherheitshalber vor dem Kühlen nochmal circa 25 Minuten auf der untersten Stufe in den Ofen gestellt, damit er fest wird. In der Vergangenheit wurden meine Käsekuchen, vor allem beim Verwenden von pflanzlicher Gelantine, nicht richtig fest. Es kann auch sein, dass der Kokos Mango Cheesecake ganz ohne Backen funktioniert. Als Topping gab’s selbstgemachtes Kokos Granola, Physalis und Salted Caramel auf Kokosbasis.

Ich freu mich, wenn du mein Rezept ausprobierst. Lass mich das gerne hier oder auf Instagram wissen! 🙂

Alles Liebe,
Lisa ❤