Bananebrot
– die gesunde Kuchen Alternative –

Für mich war das Bananenbrot der erste Schritt zurück in ein Leben mit Bananen. Das klingt jetzt ganz schön dramatisch… Aber dazu muss ich sagen, dass ich ein Bananen Trauma seit dem Kindergarten hatte. Ich wurde damals gezwungen eine komplett dunkelbraune Banane (außen und innen) zu essen und konnte sie dann vor lauter Ekel jahrelang gar nicht mehr essen. Ganz helle fast noch grüne Bananen haben es dann vor circa zwei Jahren wieder zurück in meine Küche geschafft. Das war dann auch erstmal das höchste der Gefühle. Als ich dann vor circa einem Jahr zwei Bananen im Schrank vergessen hab und sie richtig braun geworden sind, musste ich handeln und hab ein Bananenbrot gebacken. So hatte meine dramatische Bananen Geschichte noch ein Happy End und mittlerweile kann ich mich sogar ein bisschen über braune Bananen freuen.

Was ist in meinem Bananenbrot drin?

Nur gesunde und leckere Dinge, die man eigentlich immer zuhause hat. Ich verwende am liebsten glutenfreie Haferflocken, etwas Erdnussbutter und natürlich Bananen. Du kannst das Bananenbrot aber wunderbar variieren und deiner Kreativität freien Lauf lassen. Eine Variante mit Erdnussmehl hab ich hier für dich bereits gepostet. Toll schmeckt das Bananenbrot auch mit verschiedenen Nüssen oder auch mit Kürbismus. Für eine lower Carb Variante mit Mandelmehl findest du ein Rezept auf Instagram.

Ein gute Topping macht alles gleich noch besser!

Am besten eignen sich hier (zuckerfreie) Schokoladen Chips und noch eine halbe Banane. Du kannst dein Bananenbrot aber auch mit Dingen, wie Nüsse, (Schoko)Aufstrichen, Kerne oder Kakaonibs, toppen, die du gerade noch zuhause hast oder du lässt es einfach so wie es ist.

Wieso ich dieses Rezept so gern mache:

Das Rezept ist kinderleicht, schnell gemacht, komplett vegan und zuckerfrei und eine tolle Alternative für Küchen. Durch die Bananen ist es für mich schon ausreichend süß und es kann komplett auf zusätzlichen Zucker o.ä. verzichtet werden. Wenn du es noch süßer möchtest, kannst du noch mit Reissirup oder Datteln nachhelfen. Meine Familie, Freunde, Arbeitskollegen und die Mädels von unserem Brunch & Yoga Workshop, der am 12.01.2020 erstmals stattfand, durften es schon probieren. Bisher hat es jedem geschmeckt. 🙂 Und Bananenbrote kann man ganz wunderbar stapeln und schöne Fotos damit machen. Da schlägt das Foodblogger Herz gleich höher.

Jetzt kommen wir aber erstmal zum Rezept für dich:

Bananenbrot

Hier findest du mein Rezept für ein schnelles, leckeres und gesundes Bananebrot.

Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 40 Minuten
Arbeitszeit 45 Minuten
Portionen 1

Zutaten

  • 2 Bananen
  • 3 EL (Soja) Joghurt oder Skyr
  • 150 g Haferflocken
  • 2 EL Nussmus z.B. Erdnuss
  • 20 g Vanillepuddingpulver
  • Wasser/ Milch zum Glattrühren
  • Optional Süße
  • Zimt, Vanille, Tonka
  • Backpulver

Toppings

  • 1/2 Banane
  • 1 handvoll Schokoladen Chips

Anleitungen

  1. Alle Zutaten im Mixer verrühren und in einer kleinen Kastenform (26cm) im Ofen bei 175Grad für circa 35-45 Minuten backen. Vor dem Backen Schokoladen Chips und eine halbe Banane auf das Bananebrot geben.

Magst du Bananenbrot? Was zaubert du sonst aus braunen Bananen? 🙂 Freu mich auf dein Feedback.

Alles Liebe,
Lisa ❤

6 Kommentare
  1. Sarah sagte:

    Hello!
    Found your post on Instagram and came to your blog to translate the recipe.

    I’m curious as to what ‚chocolate pudding powder‘ would be in the UK! Sorry if its not translated properly through Google.
    Have you got an alternative I could use instead?

    Thanks 🙂

    • Lisa sagte:

      Hi Sarah!
      Thank you for your comment! 🙂 It is a (ready to use) powder to make chocolate pudding. You can easily replace it with cornstach and cocoa. It helps to make the bread more fluffy! 🙂
      Hope it will work for you! 🙂
      Lisa

  2. Julia sagte:

    Hallo Lisa, ich habe etwas körnigen Frischkäse genommen und es ist super geworden! Sehr saftig, fluffig und lecker 🙂 Nur zu empfehlen 😉

    Liebe Grüße,
    Julia

    • Lisa sagte:

      Hallo liebe Julia!
      Das freut mich wirklich sehr! Vielen Dank fürs Ausprobieren und das tolle Feedback! 🙂
      Liebe Grüße
      Lisa

  3. Julia sagte:

    Das ist ja ein super einfaches Rezept und muss ausprobiert werden! Bei Quark steht Alternative dabei – heißt das der kann auch ganz weggelassen werden?
    Grüße,
    Julia

    • Lisa sagte:

      Hallo liebe Julia,
      vielen Dank für deinen Kommentar! 🙂 Ja das ist super einfach und gelingt immer!
      Das bedeutet, dass du Quark (also Magerquark oder ähnliches ) oder eine pflanzliche Alternative (zB Sojaquark) verwenden kannst. Weglassen würde ich nicht empfehlen, dann wird das ganze etwas zu trocken!
      Viel Spaß beim Ausprobieren!
      Liebe Grüße
      Lisa

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