[Enthält Werbung /persönliche Empfehlung, kein gesponserter Content] „Spinnst du jetzt völlig?!“ „Eine Fastenkur? Wieso denn das?“ „Für eine Fastenkur bist du doch viel zu jung!“ Diese und viele ähnliche Reaktionen habe ich auf meinen Entschluss, eine Fastenkur zu machen, erhalten. Aber wisst ihr was? Das war die beste Entscheidung seit langem! 🙂

Wieso mache ich eine Fastenkur?

Bei mir hatte das diverse Gründe, vor allem aber gesundheitliche. Die letzten Jahre waren durch Bachelor Studium, Beruf, Nebenjobs und mein berufsbegleitendes Masterstudium stressgeprägt. Der Stress hat langsam aber sicher seine Spuren hinterlassen und ich habe für mich beschlossen, dass es so nicht weitergehen soll. Zudem habe ich, trotz dem vielen Sport, Probleme mein Gewicht zu halten und immer wieder mit Wassereinlagerungen zu kämpfen. Da die Schulmedizin auf diesem Gebiet nicht gerade eine große Hilfe ist, bzw. für mich die Einnahme von irgendwelchen Tabletten ohne einen handfesten Grund, keine Option ist, habe ich mich für das Heilfasten entschieden. Ich wollte schon lang mal ausprobieren, wie es ist eine Woche komplett für mich zu haben. Ich habe mir von dieser Woche Entspannung, Ruhe, ein bisschen Selbstfindung und eine körperlichen und geistigen Reset erhofft. Zu viele Erwartungen? Ich denke nicht, denn meine Erwartungen wurden sogar übertroffen! 🙂Ausblick Wanderung

Was für eine Fastenkur habe ich gemacht?

Ich habe mich für eine 6-tägige Fastenkur entschieden, bei der das Heilfasten mit einer Darmkur kombiniert wurde. Genauer gesagt war das eine:
Ayurvedisch-hawaiianische Darm-Kur (Regenerationsprozess nach den Prinzipien der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und der 5-Elemente-Lehre)

Sie wirkt zum Beispiel unterstützend bei:

  • Säuren – Basen Ausgleich
  • Abnehmen
  • Candida
  • Entgiftung und Entschlackung
  • Müdigkeit und Frieren
  • Burnout,…

Und bevor jetzt gleich die erste Empörung losgeht, ich weiß, dass sich der Körper (vor allem das Säure Basen Verhältnis) selbst ausgleichen kann. Ich habe in dieser Woche gelernt, dass man gewisse Tipps und Tricks bei der Ernährung anwenden kann, um diesen Ausgleich dem Körper einfacher zu machen. Es sind nämlich ziemlich viele Lebensmittel sauer, obwohl man denkt sie wären basisch (bestes Beispiel: viele vermeintlich basische Gemüse- und Obstsorten sind sauer). Ein ausführlicher Blogpost zur basischen Ernährung wird noch kommen. 🙂

Wie war die Kur aufgebaut?

Der Tag ging jeden Morgen um 8:00 Uhr mit 30-45 Minuten Yoga und Dehnübungen los. Das waren fordernde aber keine anstrengenden Übungen, um den Kreislauf etwas hochzufahren. Danach gab es einen Liter Salzwasser und zwei Liter Süßwasser. Für viele war das Salzwasser ein Problem, für mich eher weniger. Ich trinke auch so sehr viel und mir fiel es nicht schwer, das salzige Zeug runterzubekommen. Welchen Effekt das hatte, kann man sich ja im Rahmen einer Darmkur denken. 🙂

Um 10:30 Uhr gab es dann die erste Formula. Durch die Formula werden die Hinterlassenschaften und Schlacken der letzten Jahre in den Darmzotten gelöst. Das Salzwasser kann man sich also als Spülung, die Formula als Reinigungsbürste vorstellen.

Um 11:00 Uhr ging dann der erste Vortrag des Tages zur basischen Ernährung/ der 5 Elemente Lehre los. Die Vorträge waren super interessant und sehr lehrreich. Ich habe viele neue Dinge gelernt und Inspirationen für die kommenden Wochen gesammelt. Ihr könnt euch auf ein paar neue Rezepte freuen! 🙂

Nach dem Vortrag gab es dann um circa 12:30 Uhr die nächste Formula. Dann hatten wir bis zum nächsten Tageshighlight, der Brühe um 15:30 Uhr, Freizeit. Ich bin in dieser Zeit viel spazieren gegangen. Das ging auch ohne Essen und man muss dazu sagen, wir waren mitten auf einem Berg. Nach der Powersuppe (eine klare Gemüsebrühe) hatten wir nochmal Freizeit bis zur nächsten Formula um 18:30 Uhr und dem anschließenden Vortrag. In der Freizeit konnte man tun worauf man Lust hatte. Ich habe mir beispielsweise eine Massage gebucht, war viel Spazieren oder habe einfach nur die Sonne und die schöne Landschaft genossen. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie entspannend dieser Ausblick war.

Ist es schwierig eine solche Kur durchzuziehen?

Ich hatte ehrlich gesagt einen ziemlichen Respekt vor der Kur. Ich habe noch nie (außer mal krankheitsbedingt) länger als zwei Tage nichts gegessen. Für mich, ein Mensch, dessen halbes (oder seien wir mal ehrlich fast das ganze) Leben, sich nur ums Essen dreht, mal eine komplett neue Erfahrung. Abgesehen davon, dass es nichts zu essen gab, war es für mich im Voraus fast schlimmer, eine Woche lang keinen Sport treiben zu können.
Meine Ängste waren jedoch völlig unbegründet: Ich hatte zu keinem Zeitpunkt der Fastenkur das Gefühl, dass ich sofort aufhören muss. Klar zu so einer Kur gehört auch Disziplin und Durchhaltevermögen, aber ich denke, wenn man es will, kann jeder mal fünf Tage ohne Essen durchhalten. Ich finde es immer noch ganz unglaublich, wie leistungsfähig der Körper auch ohne Nahrung ist. Ich war konzentriert bei den Vorträgen, hab mir viel weniger Gedanken über das Essen gemacht und war komplett entspannt in der ganzen Zeit. Der Sport hat mir in dieser Woche gar nicht gefehlt. Die Pause hat mir für den Körper und Geist einfach nur gut getan. Zudem hatte ich in der kompletten Woche keine körperlichen Beschwerden, weder Kopfweh, noch Bauchschmerzen oder sonstiges. Außer einem kleinen Magenknurren hier und da, kann ich einfach nichts negatives berichten. Man konnte richtig beobachten, wie meine Haut von Tag zu Tag besser wurde. Und somit kommen wir auch schon zu dem für euch wahrscheinlich wichtigsten Punkt.

Was hat mir die Kur gebracht?

So viele Punkte, das ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll.
– Mal ganz sachlich betrachtet: Super viele neue Erkenntnisse zum Thema Ernährung. Jörg Krebber ist hier ein absoluter Experte auf seinem Gebiet. Mir wurde wieder bewusst, wie viel man über die Ernährung bewirken kann – Stichwort: du bist, was du isst. Ich habe in der letzten Woche so viel über Ernährung und über mich gelernt und dafür bin ich einfach nur dankbar. Vor allem aber, dass es unglaublich wichtig ist auf die Qualität der Lebensmittel zu achten.

– Körperlicher und geistiger Reset Angefangen mit Yoga am Morgen, vielen Gesprächen in der Freizeit, der traumhafte Ausblick, die netten Menschen,… das alles waren Dinge, die es mir leicht gemacht haben, komplett durchatmen zu können. Sich keine Gedanken über Essen oder den Sport, die Planung des Tagesablaufes oder ähnliches machen zu müssen, war für mich genau das Richtige. So gern ich auch auf Instagram aktiv bin, hat mir die Woche mit täglich maximal einer Stunde am Handy sehr gutgetan. Im Nachhinein kann ich sagen, dass das Internet dort glücklicherweise eine Katastrophe war. Dadurch hatte ich so viel Zeit für mich, wie schon lange nicht mehr. Ich bin ewig einfach nur dagesessen und hab in das Tal geschaut. Wann habt ihr das das letzte Mal gemacht? 🙂 Ich schon Jahre nicht mehr!

Aber bei so einem Ausblick fällt das Entspannen auch nicht schwer oder?

Ausblick Biohotel Grafenast

– Umgang mit Stress Hier war unser Mantra der Woche: „Scheiß egal!“ Denn Stress ist einer der gefährlichsten Einflussfaktoren auf die Gesundheit. Zu oft ertappe ich mich dabei, wegen einer Banalität völlig in Panik zu geraten. Ob in der Arbeit, beim Sport oder auch auf Instagram, ich will immer und überall 100% geben. Jetzt musste ich einsehen, dass zu viel Ehrgeiz im Leben meistens nichts bringt. Man geht kaputt daran, schadet sich körperlich, geistig und auch gesundheitlich. Mir wurde dort auch bewusst (gemacht 😀 ), dass mein morgendliches Vollgas Sportprogramm in den letzten Jahren nach maximal 5 Stunden Schlaf, meinem Körper wohl mehr Stress als Freude bereitet hat. Deswegen werde ich mein Programm in den nächsten Wochen etwas zurückfahren und mich mehr auf mein Körpergefühl konzentrieren.

Entschlackung Wie oben schon beschrieben habe ich seit Jahren mit Wassereinlagerungen zu kämpfen. Ich habe von Tag zu Tag gemerkt wie diese besser geworden sind und fühle mich insgesamt jetzt schon straffer und weniger „aufgeschwemmt“ als davor. Die Fastenkur soll hier vor allem (durch die richtige Ernährung) in den nächsten Wochen noch stärker nachwirken, als sie es in dieser Woche eh schon getan hat. Ich bin gespannt und werde euch weiterhin auf dem Laufenden halten.

Fazit

Ich kann so eine Kur wirklich jedem nur empfehlen. Man kann dafür weder zu jung, noch zu alt sein. Ein paar Tage ohne Essen hält jeder durch, der es will. 🙂 Vor allem in unserem hektischen Alltag tut es gut, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und einfach mal runterzukommen. Mich persönlich hat diese Fastenkur einfach nur glücklich gemacht und ich würde sie jederzeit wiederholen! 🙂

Bemerkung: Die Fastenkur habe ich mir komplett selbst bezahlt. Weder an der Kur, noch an den Hotelkosten war ein Kooperationspartner beteiligt. Da ich schon viele Nachfragen auf Instagram dazu bekommen habe, sind hier die Kontaktinfos:

Heilfasten & Darmkur über Jörg Krebber
Biohotel Grafenast in Pill

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.