Rhabarber Kuchen
– glutenfrei, vegan und super lecker –

Wenn ich an Rhabarber Kuchen denke, muss ich immer an den Rhabarber Kuchen meiner Oma denken. Sie backt ihn mit einem feinen Mürbeteigboden, auf den eine Rhabarber Schicht und eine Baiser Schicht kommen. Den Kuchen hab ich früher geliebt und sag auch heute nicht nein, wenn sie mir ein Stückchen anbietet.

Aufgrund der derzeitigen Lage bin ich gerade leider komplett allein für mein Kuchen-Glück verantwortlich. Weil ich heute im Bioladen Rhabarber gefunden habe, dachte ich mir, dass ich damit einen feinen Rhabarber Kuchen backen könnte. Mit dem Rezept meiner Omi hat meine Variante zwar wenig zu tun, aber der Kuchen ist trotzdem super lecker geworden.

Was brauchst du dafür?

Ich hab für meinen Rhabarber Kuchen Zutaten verwendet, die entweder schon lang bei mir rumstehen oder gerade schon offen waren. Das waren unter anderem weißen Bohnen (lass dich nicht abschrecken, man schmeckt sie nicht heraus und die Konsistenz wird damit super!), Apfelmark, ein paar Himbeeren und eine Banane. Über mein Bananentrauma erfährst du hier etwas, die Banane war schon sehr knapp an der Grenze und musste dringend verarbeitet werden. Du kannst die Banane auch weglassen und die Süße beispielsweise durch Datteln ersetzen. Als Mehl hab ich mein offenes Mandelmehl verwendet, durch das der Kuchen sogar etwas kohlenhydratärmer wird. Auf Industriezucker verzichte ich mittlerweile beim Kochen & Backen komplett. Durch das Apfelmark und die Banane benötigt der Kuchen kaum zusätzliche Süße. Du kannst ihn aber selbstverständlich nach Geschmack süßen.

Jetzt kommen wir aber erstmal zum Rezept für dich:

Rhabarber Kuchen

Mein Rezept für einen leckeren, glutenfreien und veganen Rharbarber Kuchen findest du hier.

Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 45 Minuten

Zutaten

Für den Kuchen

  • 200 g weiße Bohnen gut abgespült
  • 80 g Apfelmark
  • 4 EL (Soja) Skyr oder Quark z.B. Vanille Soja Skyr
  • 1 Banane
  • 60 g Mandelmehl
  • 20 g Vanille Puddingpulver
  • 1 TL Backpulver
  • Optional Süße, Tonka und Vanille
  • 1 Handvoll Himbeeren
  • 3 Stangen Rhabarber geschält

Für die Streusel

  • 50 g Mandelmehl
  • 20 g Erythrit
  • 1 EL Kokosöl

Anleitungen

  1. Die Banane mit dem Skyr (oder Quark), Apfelmark und einer Stange Rharbarber in den Mixer geben. Die Bohnen gut abspülen und mit in den Mixer geben. Die trockenen Zutaten dazugeben und zu einem Teig verrühren. Die übrigen zwei Stangen Rharbarber kleinschneiden und in den Teig geben. Ein paar Stücke Rharbarber als Topping beseite stellen.

  2. Den Teig in eine kleine Auflaufform geben (meine hat 23cm) und den übrigen Rharbarber und die Himbeeren darauf verteilen. Für die Streusel alle Zutaten verrühren und auf den Teig geben. Für circa 40-50 Minuten bei 180 Grad backen (je nach Ofen länger oder kürzer).

Und wie war das Ergebnis?

Man soll sich ja nicht selbst loben, aber ich glaube das war, neben meinem Karottenkuchen, einer meiner besten veganen Kuchen, die ich bisher gebacken habe. Allein schon die Streusel hätte ich so ohne Backen vernaschen können. 🙂 Durch die Säure des Rhabarbers, die Süße der Himbeeren und den Crunch der Streusel war das für mich das perfekte Zusammenspiel. Die Konsistenz wird durch die Bohnen richtig schön fudgy.

Falls du den Kuchen auch ausprobierst, gib mir gerne hier oder auf Instagram Bescheid. Ich freu mich sehr über dein Feedback!

Alles Liebe,
Lisa ❤

2 Kommentare
    • Lisa sagte:

      Hallo liebe Aline,

      danke dir für deinen Kommentar! Das würde mich sehr freuen, wenn du den Kuchen ausprobierst.
      Gib gerne Bescheid, ob er dir geschmeckt hat. Ich habe ihn gestern nochmal mit Blaubeeren gebacken. Auch sehr fein. 🙂

      Viele liebe Grüße
      Lisa

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.